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16.02.2017, 02:35

Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt

Grippe gleicht der Trunkenheit

Deutschland hustet, fiebert, liegt flach. Die Grippewelle überrollt das Land, und wen die Influenza nicht erwischt, dem vermiest womöglich ein grippaler Infekt das Dasein. Den Griff ans Lenkrad sollte man sich da gut überlegen. Ärzte vergleichen den krankheitsgeschwächten Zustand mit Trunkenheit.

Erkältete Autofahrerin
Schwer erkältete Autofahrerin: Wer so angeschlagen ist, sollte sich den Griff zum Lenkrad lieber gut überlegen.
© GTÜ/ampnetZoomansicht

Dass Medikamente die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können, hat sich längst herumgesprochen. Wer sich mittels Tabletten, Tropfen oder Säften seiner Erkältung erwehrt, sollte unbedingt den Beipackzettel studieren, bevor er sich ans Steuer setzt. Selbst scheinbar harmlose Arzneimittel, die man rezeptfrei in der Apotheke bekommt, schränken möglicherweise die Reaktionsfähigkeit in ungutem Maße ein.

Besonders problematisch ist der Trugschluss, den manche Medikamente im Körper auslösen. "Die in vielen solcher Mittel enthaltenen stimulierenden Wirkstoffe können dem Fahrer suggerieren, er wäre fit für den Straßenverkehr", bezieht sich das Goslar Institut für verbrauchergerechtes Versichern auf die Apothekerkammer in Hamburg. In Wirklichkeit sei der Patient jedoch schlapp und krank und gehöre eher ins Bett als ans Lenkrad.

Abstinenz in Sachen Autofahren ist vor allem nach der Einnahme verschreibungspflichtiger Arzneien geboten. Als Risiken und Nebenwirkungen müssen Einflüsse auf das zentrale Nervensystem oder das Herz-Kreislauf-System einkalkuliert werden.

Benommen wie nach zwei Glas Whiskey

Doch selbst ohne Medikamenteneinnahme können Grippe- oder Erkältungsopfer fahruntüchtig sein. Ein Grippekranker fahre wie ein Angetrunkener, haben Ärzte der Deutschen Lungenstiftung (DLS) herausgefunden. Sein Zustand entspreche dem eines Menschen, der 0,5 bis 0,65 Promille im Blut hat, also beispielsweise eben erst zwei Whiskey gekippt hat.

Es ist in Deutschland nicht grundsätzlich verboten, unter Medikamenteneinfluss Auto zu fahren. Aber: Jeder ist verpflichtet, seine eigene Fahrtüchtigkeit kritisch zu beurteilen. Wer hier zu großzügig mit sich selbst umgeht, muss möglicherweise teuer dafür bezahlen und lässt obendrein andere leiden. Verursacht ein nicht fahrfähiger Autolenker einen Unfall, dies eventuell sogar nach Medikamenteneinnahme, ist er unter Umständen seinen Versicherungsschutz los und, wenn's ganz dumm kommt, den Führerschein. Auch ein saftiges Bußgeld ist drin. Der nachgrippale Kopfschmerz, den solche Sanktionen verursachen, dürfte wiederum einem Kater nicht unähnlich sein.

upr

 

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