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25.02.2016, 05:12

Neue Versicherungsmodelle gefragt

Autonomes Auto: Wer zahlt, wenn's kracht?

Wenn nicht mehr der Fahrer denkt und lenkt, sondern das Auto dies für ihn tut, dann wirft das auch ganz neue rechtliche Fragen auf. Beispielsweise die, wer im Falle eines Unfalls für den Schaden aufkommen muss. Manche Experten rechnen für die Zukunft mit deutlich günstigeren Versicherungsbeiträgen.

Autonomes Fahren
Unterwegs im autonomen Auto: Wer ist schuld, wenn es zu einem Unfall kommt?
© DaimlerZoomansicht

Von Autos, die uns durch die Stadt oder über die Autobahn chauffieren, während wir lesen, schlafen oder E-Mails schreiben, darf man sich auch in sicherheitstechnischer Hinsicht noch einiges versprechen. In mehr als 90 Prozent der Unfälle sei der Mensch der Verursacher, sagte Bosch-Vorstand Gerhard Steiger unlängst beim Verkehrsgerichtstag in Goslar. Das autonome Auto hingegen leidet nicht an Konzentrationsschwächen, es lässt sich nicht ablenken, es wird nicht müde.

Doch was, wenn es trotzdem kracht? Wer trägt dann die Schuld - und wer zahlt? Eine Frage, mit der sich künftig auch die Versicherungen befassen müssen. "Das Geschäftsmodell der Kfz- Versicherungen steht vor massiven Änderungen," prognostiziert die Unternehmensberatung McKinsey. Bislang stehen Versicherungen gegen menschliches Versagen im Vordergrund, künftig dürfte es eher um technisches Versagen gehen. "Die Verantwortung für die Versicherung des Fahrzeugs wird sich vom Fahrzeughalter auf den Hersteller verlagern", vermutet das Marktforschungsinstitut Frost & Sullivan.

Sinken die Versicherungsprämien?

Dürfen wir uns also nach den günstigen Kraftstoffpreisen auch auf niedrigere Versicherungsprämien freuen? Manche Experten gehen von einem Rückgang um 45 Prozent bis zum Jahr 2030 aus. Ob dies eintritt, ist indes fraglich. Einerseits kommt es schon jetzt vor, dass für Sicherheitssysteme wie Notbremsassistenten Nachlässe in der Kfz-Versicherung gewährt werden. Andererseits hält etwa Huk-Coburg-Vorstand Klaus- Jürgen Heitmann die sogenannte Halterhaftung nach wie vor für das beste Mittel, um Unfallopfer zu schützen. Demnach muss der Halter des Fahrzeugs (und somit dessen Versicherung) für den entstandenen Schaden aufkommen, egal wie viel "autonome" Technik in seinem Wagen verbaut ist. Außerdem könnten selbst Bagatellschäden künftig mehr ins Geld gehen - dann etwa, wenn bei einem Parkrempler teure Sensoren oder Ähnliches beschädigt werden.

Versicherung gegen Hacker-Angriffe

Wenn es ums autonome Fahren geht, dann ist stets auch die Datensicherheit ein Thema. Die Experten von Frost & Sullivan sehen da in Zukunft ein gänzlich neues Versicherungsmodell entstehen: Eine Cyber- Versicherung, mit der sich Autobesitzer und -hersteller beispielsweise gegen Hacker- Angriffe absichern können.

ule

 

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