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23.06.2013, 10:39

Schäden durch Unwetter

Auto verhagelt: Wer zahlt?

Spätestens seit den meteorologisch turbulenten letzten Wochen wissen wir: Sommer ist nicht gleich Sonne. Sommer, das sind auch heftige Gewitter, oft sogar Hagelstürme und sintflutartige Regenfälle. Wer aber zahlt die Zeche, wenn ein umstürzender Baum das Auto plattgemacht hat oder Hagelkörner ein unschönes Muster ins Blech gehämmert haben?

Auto nach Unwetter
Kein Anblick, der den Autobesitzer erfreut: Ein Fahrzeug nach einem Sommergewitter.
© Peter Nimsch/pixelio.deZoomansicht

Die wohl allermeisten Autobesitzer dürfen sich nach einem solchem Unheil beruhigt zurücklehnen. Wer eine Teilkaskoversicherung hat, so beruhigt der ADAC, ist auf der sicheren Seite. Dann sind nämlich auch Sturmschäden durch herabstürzende Äste oder Dachziegel abgedeckt.

Auch die Teilkasko kennt Grenzen

"Allerdings", so der Club, "hat die Teilkaskoversicherung auch ihre Grenzen". Und damit wird's schon wieder haarig. Um einen Sturmschaden nachzuweisen, hat der Geschädigte nämlich womöglich das Wetteramt zu bemühen - er muss nachweisen, dass zum Zeitpunkt der Beschädigung mindestens Windstärke 8 getobt hat. Und wenn ein großer Ast oder ähnliches schon länger auf der Straße gelegen hat und der Autofahrer damit kollidiert, verabschiedet sich die Teilkasko sowieso aus der Verantwortung. In diesem Fall, so der ADAC, zahlt nur die Vollkaskoversicherung.

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Kein Geld bei grober Fahrlässigkeit

Ganz ähnlich verhält sich die Sache, wenn das Auto unter Wasser steht. Treten Überschwemmungen plötzlich und unerwartet auf oder wird das Fahrzeug in einer mit Wasser vollgelaufenen Tiefgarage geflutet, greift die Teilkasko. Wer aber experimentierfreudigerweise eine offensichtlich überschwemmte Straße befährt und somit Schädigungen "billigend in Kauf nimmt", wie es im Juristendeutsch heißt, der muss damit rechnen, dass ihm unter dem Vorwurf grober Fahrlässigkeit ein finanzieller Ausgleich verwehrt wird. Grundsätzlich, sagen ADAC-Experten, gelte die Faustregel: Wenn das Wasser zum Auto kommt, zahlt die Teilkasko - wenn aber das Auto zum Wasser kommt, muss der Betroffene selbst den Geldbeutel zücken.

Am besten sollten Schäden so schnell wie möglich der Versicherung gemeldet werden. Und: Niemals einen Gutachter bestellen oder Reparaturarbeiten in Auftrag geben, bevor nicht Rücksprache mit der Assekuranz gehalten worden ist. Sonst ist es nämlich gut möglich, dass man die Rechnung aus eigener Tasche begleichen muss.

epr

23.06.13
 
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