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15.05.2013, 09:30

Straßenbenutzungsgebühren

Mautprellen? Das geht ins Geld!

Soll man's riskieren, sich auf der Fahrt in Richtung Urlaub um die Straßenbenutzungsgebühren herumzumogeln? Ohne Vignette auf die Autobahn also? Besser nicht: Wer erwischt wird, so warnt der ADAC, muss mit Strafe rechnen. Und dann wird's so richtig teuer.

Mautgebühren Infogramm
Übersicht für Urlauber: Das ist auf Europas Autobahnen und Schnellstraßen an Maut zu entrichten.
© ADACZoomansicht

Wer auf dem Weg in Richtung Urlaub die deutschen Gestade verlässt, für den ist es oft vorbei mit der freien Fahrt. Nicht nur, was das erlaubte Tempo betrifft. Sondern auch, was die kostenfreie Nutzung von Schnellstraßen und Autobahnen anbelangt. "Wegezoll", knurrt da mancher Urlauber, und rechnet schnell durch, was er für die Mautzahlungen an wesentlich spaßbringenderen Urlaubsfreuden erlöst hätte. Ein feines Abendessen im Strandrestaurant zum Beispiel. Ein paar Mai Tais an der Beach Bar. Oder sogar eine Verlängerungsnacht im Hotel. Da mag die Versuchung groß sein, sich mautfrei durch die fremden Lande zu schummeln. Das kann gar nicht überall klappen: Vor den Schranken einer Mautstation bleibt schließlich nur der Halt. Anders verhält es sich, wenn die Gebühr über eine Vignette oder ein elektronisches System erhoben wird. Da könne der Kauf bzw. die Anmeldung schon mal "übersehen" werden, meint der ADAC.

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Drastische Strafen

Das aber rächt sich möglicherweise. "Die Strafen sind oftmals drastisch", warnt der Automobilclub. In Slowenien beispielsweise wird ein Mautvergehen mit bis zu 800 Euro geahndet, in der Slowakei veranschlagt man das Drei- bis Zehnfache des Vignettenpreises und bei unseren österreichischen Nachbarn muss eine Ersatzmaut von 120 Euro oder ein Bußgeld von mindestens 300 Euro bezahlt werden.

Von einer bösen Überraschung für Italien-Urlauber berichtet der Auto Club Europa (ACE). Viele, die - in welcher Form auch immer - "Probleme mit der Mautzahlung" gehabt hätten, seien nach ihrer Rückkehr mit einem Mahnschreiben des italienischen Inkassounternehmens Nivi Credit bedacht worden. Dieses habe den Eindruck eines regelrechten Bußgeldbescheids erweckt und sich oft auf weit zurückliegende Vorgänge aus den Jahren 2010 und 2011 bezogen.

Was tun bei Mahnschreiben?

Wem ein solches Schreiben ins Haus geflattert ist, sollte nach dem Rat der ACE-Juristen folgendermaßen vorgehen:

- Sofern sicher ist, dass die Maut tatsächlich nicht entrichtet worden ist: Bezahlen, aber ohne die zusätzlichen Mahngebühren.

- Ist die Maut bezahlt worden und sind - wozu vermutlich einiges Glück gehört - die entsprechenden Belege und Quittungen noch aufzufinden: Diese an Nivi Credit schicken und sich darauf berufen, dass man zahlungstechnisch nicht im Rückstand ist.

- In allen anderen Fällen, so der ACE, müsse der Betroffene selbst entscheiden, ob er zähneknirschend zahlt oder es auf einen Rechtsstreit ankommen lässt. Laut Auto Club Europa gehen Zahlungsverweigerer nur ein geringes Risiko ein. Denn: Da es sich bei der strittigen Summe um ein Nutzungsentgelt handele, müsse Nivi Credit das zuständige deutsche Gericht anrufen und einen Prozess anstrengen. In dessen Verlauf gelte es womöglich diffizile internationale Rechtsfragen zu klären, wovor Nivi Credit nach ACE-Ansicht zurückschrecken dürfte - der Streitwert sei dazu schlicht zu niedrig.

upr

15.05.13
 
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