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30.12.2012, 11:00

Neue Regelungen 2013

Das ändert sich für Autofahrer

Die große Flensburger Punkte-Reform steht im nächsten Jahr noch nicht an, sie soll erst 2014 in Kraft treten. Dennoch tut sich 2013 einiges, über das Autofahrer jetzt Bescheid wissen sollten.

Führerschein: Nur noch begrenzt gültig

Führerschein
Führerschein: Muss künftig nach 15 Jahren erneuert werden.
© ADACZoomansicht

Eine der wichtigsten Änderungen betrifft den Führerschein. Ab dem 19. Januar ist er nur noch für 15 Jahre gültig. Panikattacken sind freilich nicht nötig: Denn erstens sind von der Regelung nur Führerscheine betroffen, die von eben diesem Stichtag an ausgestellt werden. Die älteren der "Lappen" oder Kärtchen, so informiert der ADAC, behalten ihre Gültigkeit noch bis 2033. Und - zweitens - geht es sowieso nur um einen Dokumententausch. Weder fällt eine erneute Prüfung an, noch muss ein Gesundheitscheck abgelegt werden. Aber: Kosten wird's wahrscheinlich was...

Gleichzeitig, so informiert der Auto Club Europa (ACE), bringt das neue Fahrerlaubnisrecht einige Veränderungen bei der Definition der Fahrerlaubnisklassen mit sich. Beispiel: Wer ein Trike fahren will, braucht künftig den Führerschein Klasse A und muss mindestens 21 Jahre alt sein. Ein Anhänger darf nicht mehr hinter solch einem Dreirad in Schlepp genommen werden.

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Parksünden verteuern sich

Diesen Aufreger dürften die meisten schon mitbekommen haben: Ab April sollen Parksünder stärker zur Kasse gebeten werden,ihre Vergehen kosten dann künftig fünf Euro mehr.

Motorradfahrer müssen reflektieren

Ab dem 1. Januar, so heißt es beim ADAC, müssen sich Motorradfahrer in Frankreich reflektierende Warnkleidung überstreifen. Eine neue Kombi oder Jacke gilt es freilich nicht gleich anzuschaffen: Nach Informationen des Clubs reicht schon eine zusätzliche Armbinde in ausreichender Größe; Hauptsache, das reflektierende Material wird für andere Verkehrsteilnehmer "gut sichtbar am Oberkörper" getragen. Fluoreszierend muss es nicht sein. Wer sich nicht an die Vorschrift hält, zahlt eine Geldbuße von 68 Euro.

Betroffen sind Biker, deren Maschine mehr als 125 bzw. 150 ccm (Trikes) Hubraum aufweist.

Neue Umweltzonen

Schild Umweltzone
Bitte beachten: Mancherorts werden neue oder verschärfte Umweltzonen eingerichtet.
© WerkZoomansicht

Städte wie Wiesbaden, Mainz und Mönchengladbach installieren 2013 erstmals Umweltzonen, andernorts werden bestehende Zonen verschärft, in die dann nur noch mit grüner Plakette eingefahren werden darf. Um nicht mit "gelb", "rot" oder sogar gar keinem Aufkleber draußen vor zu bleiben, sollte man sich auf dem Laufenden halten. Zuwiderhandlungen gegen die Plakettenpflicht kosten 40 Euro und einen Flensburg-Punkt.

Nachrüsten: Noch gibt's eine Belohnung

Noch bis zum Jahresende 2013 erhalten Besitzer von Dieselautos, die einen Partikelfilter nachrüsten lassen, eine Belohnung. Allerdings fällt die jetzt nicht mehr gar so generös aus wie bislang: Sie wird von 330 auf 260 Euro gekappt.

Nachrüstungen, die noch in 2012 durchgeführt worden sind, müssen bis zum 15. Februar 2013 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) per Antrag aktenkundig gemacht werden - dann gibt es noch den vollen Fördersatz.

Und auch das betrifft Diesel-Fahrer: Laut ACE gilt noch bis zum 31. Dezember 2013 eine einmalige und befristete Steuerbefreiung in Höhe von maximal 150 Euro, wenn das D-Mobil die Abgasnorm 6 erfüllt.

Steuerbefreiung verlängert

Was tut man nicht alles, um die Elektromobilität zu fördern: Die Kfz-Steuerbefreiung für Stromer, die ab dem 18. Mai 2011 erstmals zugelassen worden sind, wird von fünf auf zehn Jahre verlängert.

Kfz-Versicherung: Für manche wird's teurer

Änderungen für Autofahrer 2013
2013: Neues Jahr, neue Vorschriften
© ACEZoomansicht

Ab dem 1. Januar werden bei den deutschen Kfz-Versicherungen neu berechnete Regional- und Typklassen gültig. Ein knappes Drittel aller Autobesitzer, so schätzt der ACE, muss sich damit auf neue Tarife in der Pkw-Haftpflicht einstellen.

Auch in der Kfz-Versicherung dürfen nur noch so genannte Unisex-Tarife angeboten werden. Für Frauen bedeutet das, dass sie jetzt womöglich mehr bezahlen müssen.

Radler müssen sich einbremsen

Die zunehmend beliebten Pedelecs gelten laut ADAC jetzt auch dann als Fahrrad, wenn sie über eine Anfahrhilfe bis 6 km/h verfügen.

Gleichzeitig erinnert der ACE daran, dass in Fahrradstraßen - ausgeschildert mit weißem Fahrrad auf blauem Grund und Zusatzschild "Fahrradstraße" - für alle Fahrzeuge ein Tempolimit gilt, und somit auch für Radler: So sie's denn überhaupt so weit schaffen, müssen sie sich auf eine Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h einbremsen.

Jetzt noch schnell Punkte abbauen

Und schließlich noch ein guter Rat vom ADAC für alle, deren Punktekonto einen unheilvoll hohen Stand aufweist: Die Reform des Flensburg-Systems kommt - siehe oben - zwar erst 2014. Mit ihr wird aber wohl auch die Möglichkeit abgeschafft, im Rahmen eines Aufbauseminars Punkte abzubauen. Wer diesbezüglich aktiv werden will, sollte das also tunlichst noch im Jahr 2013 anpacken.

epr

30.12.12
 
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