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08.12.2012, 10:33

TÜV-Report 2013

Ein Fünftel fällt beim TÜV durch

Wenn die alljährliche Hauptuntersuchung fürs Auto ansteht - im Volksmund heißt sie noch immer "der TÜV" - dann herrscht oft arges Zähneklappern. Nicht ganz zu Unrecht, wie der aktuelle TÜV-Report aufzeigt. Demnach bekommt ein Fünftel aller Prüflinge die begehrte Plakette nicht auf Anhieb, und während sich manche Automodelle als verlässliche "Mängelzwerge" entpuppen, fallen andere besonders häufig durch.

TÜV-Prüfung
Gefürchtet: Der Blick des TÜV-Prüfers aufs Innenleben des Wagens.
© TÜVZoomansicht

Vor allem Mängel an Beleuchtung, an Bremsen, Auspuff, Achsen, Rädern und Reifen sind es gewesen, die so manchem TÜV-Kandidaten zwischen Juli 2011 und Juni 2012 die Prüfung vermasselt haben. Bei älteren Probanden bekrittelten die Prüfer zudem Rost an Rahmen sowie an tragenden Teilen. Und wenn die Sachverständigen bei 20 Prozent der Autos "erhebliche Mängel" festgestellt haben, dann bedeutet das gegenüber dem Vorjahr eine sachte Steigerung. Zurückzuführen, so der TÜV Rheinland, sei diese auf die verstärkten Sparzwänge, denen die Pkw-Besitzer unterliegen. Immer teurer werde es, sich einen Neuwagen zuzulegen und ihn letztlich zu unterhalten. Da bleibt man länger beim Alten, die Lebensdauer der Fahrzeuge steigt also. Gleichzeitig aber setzen die Auto-Eigner zunehmend den Rotstift bei Wartung und Instandhaltung an. Folge: Bei alten Modellen ab dem siebten Lebensjahr ist die Mängelrate doppelt so hoch wie bei einem jungen Auto, bei Fahrzeugen, die älter als elf Jahre sind, weist sogar schon jedes Vierte "erhebliche Mängel" auf.

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Lob für die Deutschen

Besonderes Lob heimsten beim TÜV-Report die deutschen Hersteller ein. Sie, so heißt es, hätten "sehr gut" abgeschnitten. Quer über alle Altersklassen betrachtet, landeten 20 deutsche Modelle unter den jeweiligen Top-Ten-Platzierungen. Das hat Toyota allerdings auch ganz allein geschafft. Rückrufaktionen hin oder her: Die Japaner stellen somit die erfolgreichste Marke überhaupt.

Die Gewinner und Verlierer

Unter den zwei- bis dreijährigen Prüf-Kandidaten liegen VW Polo, Mazda 3 und Audi Q5 mit besonders wenigen Mängeln vorn, Schlusslichter sind Daihatsu Sirion, Fiat Doblo und Dacia Logan. Bei den Vier- bis Fünfjährigen stellen Toyota Prius, Mazda 2 und Toyota Auris das Siegertrio, ganz hinten rangieren Renault Laguna, Renault Kangoo und wiederum der Dacia Logan. Unter den Sechs- bis Siebenjährigen kann sich der Porsche 911 an die Spitze setzen, gefolgt von Toyota Corolla Verso und Toyota Prius; am Tabellenende finden sich Mercedes M-Klasse, Fiat Stilo und Chrysler PT Cruiser. Auch in der Altersgruppe der Acht- bis Neunjährigen übernimmt der 911er die Führung, Rang zwei und drei belegen Toyota Avensis und Honda Jazz, während sich Renault Laguna, Fiat Stilo und Chrysler PT Cruiser im Keller tummeln. Schließlich zu den Zehn- bis Elfjährigen: Wieder ein Gruppensieg für den Porsche 911, auf den Fersen folgen ihm Toyota RAV4 und Mercedes SLK. Ford Ka, Ford Galaxy sowie der Fiat Bravo/Brava tragen die rote Laterne.

HU-Plakette
Begehrt: Nach bestandener Hauptuntersuchung beschert die Plakette wieder zwei Jahre Ruhe.
© TÜVZoomansicht

Nicht nur der TÜV prüft

Neben dem TÜV gibt es noch andere Prüforganisationen, welche die Hauptuntersuchung durchführen: DEKRA beispielsweise, GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) und KÜS (die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger). Vor der Anmeldung lohnt es sich, die Preise zu vergleichen. Motorräder müssen alle zwei Jahre vorfahren, Pkw zum ersten Mal nach drei Jahren und dann im zweijährigen Intervall.

Überschreiten der Frist kostet

Wer die Fälligkeit zur Hauptuntersuchung um mehr als zwei Monate überschreitet,dem geht's außerdem an den Geldbeutel. Zum einen, so beklagt es der ADAC, wird der Check in diesem Fall um eine Ergänzungsuntersuchung erweitert, dadurch erhöht sich die HU-Gebühr um 20 Prozent. Aber es setzt auch Bußgelder: 15 Euro kostet es, zwischen zwei und vier Monate zu überziehen. Vier bis acht Monate drüberzuliegen, macht 25 Euro. Und wer es sich leistet, sein Fahrzeug der Prüforganisation länger als acht Monate über den Fälligkeitstermin hinaus vorzuenthalten, den kostet dieses Versäumnis 40 Euro. Obendrein aber - und das tut weitaus mehr weh - bekommt er zwei Flensburg-Punkte aufgebrummt.

ule

08.12.12
 
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