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06.02.2019, 18:31

Neues und größtes SUV der Marke - Allradantrieb "4Drive"

Seat Tarraco: Ein Spanier im Schnee

Mit reichlich Schnee hat dieser Winter ins Gedächtnis gerufen, dass Allradantrieb mehr ist als eine Lifestyle-Option. Die 4WD-Technik stellt das Vorankommen selbst dort sicher, wo andere scheitern beziehungsweise auf Schneeketten zurückgreifen müssen. Abgesehen vom frontgetriebenen Basismodell kann sich auch der Seat Tarraco auf Allradantrieb verlassen. Die Bewährungsprobe im Schnee muss das neue und größte SUV der spanischen VW-Tochter daher nicht fürchten.

Seat Tarraco
Schneekönig: In diesem Winter weiß man wieder, was man an Allradantrieb hat. Der Tarraco kann auf "4Drive" zurückgreifen.
© Hersteller

Eine weiße Decke liegt auf den Bergen rings um Brixen im italienischen Südtirol. Das Ziel befindet sich auf 2500 Höhenmetern am Rittner Horn, der Weg führt erst auf engen Waldwegen durch verschneite Wälder und schließlich oberhalb der Baumgrenze über vorübergehend gesperrte Skipisten und schneeverwehte Hochflächen bis hinauf zum Gipfel.

Durchaus eine Herausforderung also, die ein Allradler wie der Seat Tarraco aber souverän bewältigt. Dank seiner Kletterkünste, nicht zuletzt aber dank seines formidablen 4WD-Antriebs gerät er nirgendwo in Bergnot. Das winterliche Schicksal ereilt indes den die Wagengruppe anführenden Instruktor: Beim Vorbeiquetschen an einem ungeplant entgegenkommenden Fahrzeug gerät er zu weit in die seitlich aufgehäufte Schneewand und fährt sich fest - bis die Pistenwalze ihn aus der misslichen Lage erlöst.

Kein Fall für die Bergrettung

Seat Tarraco
Weiße Weiten: Die Räder greifen elektronisch gesteuert mit Haldex-Kupplung und XDS-Differenzial.
© HerstellerZoomansicht

Uns bleibt solches Ungemach erspart. Der 140 kW/190 PS starke Tarraco 2.0 TDI kraxelt die steilsten Berghänge unter den widrigen Umständen hinauf und findet auch sicher hinunter. Dabei hilft dem Motor neben der Leistung der ausgezeichnete Durchzug, der schon aus niedrigen Drehzahlen einsetzt. Insbesondere das Zusammenspiel mit dem Siebengang-Direktschaltgetriebe (DSG) bewährt sich auf Schnee und Eis. Dabei genügt es, wenig Gas zu geben und die Räder greifen elektronisch gesteuert mit Haldex-Kupplung und XDS-Differenzial.

Gut: Wer es auf der Straße sportlich liebt, kann über Lenkradpaddels schalten. Das erleichtert das rechtzeitige Herunterschalten bei Überholmanövern.

Arona, Ateca und jetzt Tarraco

Mit dem Tarraco erweitert Seat nicht nur seine SUV-Palette, die bereits die Modelle Arona und Ateca umfasst. Das große SUV prägt auch die künftige Designrichtung der spanischen Marke im Volkswagen-Konzern.

Das Full-Size-SUV bietet viel Platz für bis zu sieben Personen und großes Gepäck. In den Laderaum des 4,74 langen Tarraco passen beim Fünfsitzer 547 Liter und maximal 1920 Liter. Beim Siebensitzer (die beiden hinteren Sitze sind nur für Kinder und kleinere Jugendliche geeignet) beschränkt sich das Volumen auf immerhin noch 230 Liter.

Seat Tarraco Cockpit
Cockpit: Sobald man sich mit dem Digital-Display etwas vertraut gemacht hat, klappt es mit den drei Konfigurationen.
© HerstellerZoomansicht

Sobald man sich mit dem Digital-Display im 10 Zoll-Format (statt der üblichen Kombiinstrumente) etwas vertraut gemacht hat, klappt es mit den drei individuell wählbaren Konfigurationen. Ein zusätzlicher Acht-Zoll-Touchscreen dient für Infotainment und Audio. Im Innenraum sind die Platzverhältnisse selbst im Fond großzügig. Je nach Ausstattung (in Top-Stufe "Xcellence") werden angenehme Materialien mit softer, weicher Oberfläche im oberen Bereich verwendet, bei den einfacheren Varianten ist man wohl aus Kostengründen dann doch nicht ohne Hartkunststoff ausgekommen.

Souveräner Zweiliter-TDI

Freude bereitet der Zweiliter-TDI, der nicht nur im Schnee, sondern freilich auch On-Road souverän auftritt. In der Topversion 2.0 TDI 4Drive mit DSG kostet er allerdings 43.800 Euro.

Zur Fahrwerkseinstellung: Auf Asphalt erschien uns die Komfort-Einstellung meist als passend. In der Abstimmung "Sport" wirkt der Tarraco auf schlechter Straßenoberfläche ziemlich straff gefedert. Nicht jedermanns Sache, aber die weite Spreizung der Fahrmodi lässt eine individuelle Wahl zu. Umfassende Sicherheit gewähren schon die serienmäßigen Assistenzsysteme, dazu kommt eine Reihe von optionalen wie der Stau-Assistent und die automatische Distanzregelung.

Seat Tarraco
Drilling: Der Tarraco teilt sich die Plattform mit Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace.
© HerstellerZoomansicht

Außer dem Einstiegsmodell 1.5 TSI, Style mit manueller Sechsgangschaltung kann der Kunde den stärkeren Benziner 2.0 TSI 4Drive mit 190 PS und Allradantrieb für 40.380 Euro ordern. Bei den Dieselmotoren starten die Preise bei 33.750 Euro für den Fronttriebler mit 150 PS und Sechsganggetriebe; die Allradversion mit DSG kostet 4.700 Euro mehr. Später soll voraussichtlich ein Plug-in Hybrid folgen.

Gebaut in Wolfsburg

Abgesehen vom verschneiten Südtirol ist Seat auch in anderer Hinsicht auf neuem Terrain unterwegs. Neue Zielgruppen sollen weiteres Wachstum bringen. Der Tarraco ist übrigens der erste Seat, der in Deutschland, nämlich in Wolfsburg, gebaut wird. Gemeinsam mit seinen Geschwistern Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace läuft er vom Band, das Trio teilt sich die gleiche Plattform.

Zum Händler rollt der Tarraco als Seats "Top-of-the-line"-Produkt am 23. Februar. Die Preise starten bei 29.890 Euro für den 150-PS-Benziner mit Frontantrieb - für diejenigen, bei denen winterliche Wagnisse nicht zum Alltag gehören.

Ingo Reuss

 

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