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20.11.2018, 14:44

Zweiliter-Benziner und zwei E-Motoren - Ab Februar 2019

Honda CR-V: Hybrid statt Diesel

Hybrid-Lösungen sind angesagt, um den Benziner sparsamer zu machen und den Diesel mittelfristig zu ersetzen. Honda hat sich deshalb den CR-V vorgenommen und ein neues Hybridsystem installiert - unter Verzicht auf eine Dieselversion. Lohnt sich das für den Kunden?

Honda CR-V Hybrid
Honda CR-V Hybrid: Statt eines Diesels soll nun er die sparwillige Kundschaft überzeugen.
© Hersteller

Honda bringt schon einiges an Hybrid-Erfahrung mit, denn schon 1999 haben die Japaner ihr erstes Modell dieser Art lanciert, den damals recht futuristisch anmutenden "Insight". Seitdem hat man weltweit bereits 2,4 Millionen Hybrid-Fahrzeuge verkauft.

Allradantrieb wie beim Benziner

Dass daraus noch mehr werden, soll auch mithilfe des CR-V gelingen. Bei ihm handelt es sich um ein mittelgroßes SUV, das für seinen geräumigen Innenraum und dynamische Fahreigenschaften bekannt ist. Durch den auf 2,66 Meter verlängerten Radstand hat der CR-V vor allem im Fond mehr Beinfreiheit bekommen. Wegen der Hybridtechnik mit den größeren Batterien (Lithium-Ionen-Akkus) sinkt allerdings das Gepäckraumvolumen ein wenig - statt 561 Liter sind es aber immerhin noch 497 Liter im selbst bei umgeklappten Rücksitzlehnen ebenen Stauraum. Der Allradantrieb entspricht der Benziner-Version.

Drei Fahrmodi anwählbar

Beim CR-V arbeiten der Zweiliter-Benziner und zwei leistungsfähige Elektromotoren zusammen, einer dient als integrierter Generator. Für gute Kraftentfaltung und Effizienz sorgt ein nahtloses automatisches Umschalten zwischen drei Fahrmodi. Dazu stehen der reine Elektroantrieb, der Hybridantrieb und der direkte Motorantrieb zwischen Benzinmotor und Rädern zur Wahl. Bei Honda gibt es eine Besonderheit: Der Benziner treibt das Fahrzeug im Hybrid-Betrieb nicht direkt an, sondern eben über einen Generator, der die elektrische Energie für die E-Maschine produziert. Der Benzinmotor arbeitet dann nach Herstellerangabe "weitgehend stationär im verbrauchsgünstigen Bereich". Der Benziner leistet 107 kW/145 PS und 175 Newtonmeter, der E-Motor 135 kW/184 PS und 315 Newtonmeter Drehmoment. Das Hybrid-Mehrgewicht des 4,60 Meter langen CR-V soll bei nur 60 Kilo liegen. Außergewöhnlich die Automatik-Bedienung: Für Rückwärts zieht man eine Taste, sonst drückt man Tasten. Zur besseren Verzögerung und Energierückgewinnung können zwei zusätzliche Schaltwippen am Lenkrad benutzt werden.

Honda CR-V Hybrid
Erste Ausfahrt mit dem Hybrid-SUV: Der Bordcomputer zeite zwischen sechs und sieben Litern auf 100 km an.
© Hersteller

Auf ersten Probefahrten in Spanien verbrauchte das Hybrid-SUV zwischen sechs und sieben Liter auf 100 Kilometer. Die Fahrt führte überwiegend über Stadtumland- und Landstraßen. Autobahnabschnitte waren auf höchstens 120 km/h limitiert. Was auffiel: Beim stärkerem Beschleunigen und bei Zwischensprints im mittleren Geschwindigkeitsbereich wirkte der Benziner akustisch ziemlich angestrengt. Fahrgeräusche bei 120 km/h kamen beim Testwagen hinzu. Auf dem ersten kurzen Abschnitt in langsam konstanter Stadtfahrt fuhr der CR-V rein elektrisch, praktisch geräuschlos und ohne Schadstoffausstoß. Etwa zwei Kilometer kann der neue Honda so zurücklegen. Ein Display informiert speziell zum Hybrideinsatz.

Lohnt der Honda-Hybrid?

Honda CR-V Cockpit
Blick ins Cockpit: Der Aufpreis zum konventionellen Benziner beträgt beim CR-V Hybrid 3800 Euro.
© HerstellerZoomansicht

Ob sich der Honda-Hybrid lohnt? Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten wohl kaum. Der Aufpreis gegenüber dem konventionellen Benziner beträgt 3800 Euro. Das amortisiert sich nicht so schnell. Der in der Basis-Ausstattungsstufe "Comfort" nur frontgetriebene CR-V Hybrid kostet 32.290 Euro. Das Allrad-SUV in Stufe "Elegance" mit Zweizonen-Klimaautomatik, "Connect" inkl. Navigation, Einparkhilfe, Rückfahrkamera etc. gibt es ab 36.990 Euro. "Lifestyle" und "Executive" sind noch umfangreicher ausgestattet, zum Beispiel mit Dachreling, Lederbezügen sowie Auspark- und Toter-Winkel-Assistent. In der Topausstattung kommen unter anderem eine elektrische Heckklappe mit Hands-Free-Funktion, Head-up-Display und Panorama-Schiebedach dazu. Preis: 43.590 Euro.

Honda sieht die Hybrid-Technik als sinnvolle Übergangslösung und verweist darauf, dass Prognosen den Dieselanteil von derzeit rund 60 auf etwa 46 Prozent im Jahre 2022 sinken sehen. Überraschend ist, dass die Japaner nicht auf den Plug-in-Hybrid setzen.

Ingo Reuss

Honda CR-V Hybrid in Kürze:

Wann er kommt: Markteinführung am 16. Februar 2019

Wen er ins Visier nimmt: Toyota CH-R Hybrid, Kia Niro Hybrid

Was ihn antreibt: Benziner mit 107 kW/145 PS, Elektromotor mit 135 kW/184 PS

Was er kostet: Ab 32.290 Euro

 

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