Aston Martin DB5 für solvente Liebhaber

Wie wär's mit dem Bond-Auto?

Neuheiten - 02.09. 09:46

Aston Martin legt das Bond-Auto neu auf: Vom legendären DB5 sollen 28 Replikas entstehen. Sündhaft teuer, aber mit originalgetreuen Gadgets versehen.

Legendäres Gespann: Sean Connery alias James Bond 007 und der Aston Martin DB5, hier am Set von "Goldfinger". © Aston Martin

Sein Name ist Martin, Aston Martin, und sein berühmtester Fahrer heißt Bond, James Bond. Der Aston Martin DB5 ist definitiv das Bond-Auto schlechthin. Im Streifen "Goldfinger" (1964) gelangte er erstmals in die Hände von 007, damals gespielt von Sean Connery, der sich auch 1965 in "Thunderball" hinters Volant setzte. Dann ging der DB5 an Pierce Brosnan über ("Golden Eye", 1995 und "Tomorrow Never Dies", 1997), bevor er Daniel Craig begleitete (in "Casino Royale" 2006, "Skyfall" 2012 und "Spectre" 2015).

Preis: 2,75 Millionen Pfund

Jetzt legt Aston Martin eine Serie von 28 Nachbauten auf. Sie entstehen am DB5-Produktionsstandort Newport Pagnell, zum Hochkaräter-Preis von 2,75 Millionen Pfund. Umgerechnet sind das etwa 3,4 Millionen Euro, zuzüglich Steuern. Hört sich nach viel an, relativiert sich aber, wenn man bedenkt, dass der Original-Filmwagen aus „Goldfinger“ im Jahr 2010 für 4,6 Millionen Euro versteigert worden ist. Ein weiteres Exemplar vom Set wurde 1997 gestohlen und ist seither bedauerlicherweise nicht mehr aufgetaucht.

Drehbare Nummernschilder

An Bord der Neuauflage befinden sich netterweise einige authentische Gadgets aus dem Fundus von Bond-Waffenmeister "Q" – kein Maschinengewehr natürlich und kein Ölspray (beides würde wohl kaum den Beifall des TÜV finden), aber doch drehbare Nummernschilder.

Die ersten Bond-Autos sollen 2020 an 25 solventen Kunden ausgeliefert werden. Weitere zwei DB5 verbleiben im Unternehmen, ein weiteres wird zu wohltätigen Zwecken versteigert.

ule