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24.04.2018, 02:50

140 Turbo-PS - Auftritt in Knallgelb - Ab 21.400 Euro

Suzuki trainiert den Swift zum Mini-Sportler

Mitunter können kleine Kompakte auch sportlich: Der Suzuki Swift verdient sich sein Gütesiegel "Sport" mithilfe eines 140 PS starken Turbo-Benziners und des Talents, reichlich Fahrspaß zu vermitteln. Die sportive Botschaft wird durch Wunsch auch farblich rübergebracht. Dabei umfasst die Aufpreisliste nur einen Posten.

Suzuki Swift Sport
Suzuki Swift Sport: Die Lackierung mit dem vielsagenden Namen "Champion Yellow" bringt Farbe ins Segment.
© Hersteller

Der sportliche fünftürige Kompaktwagen soll nach dem Willen seiner Schöpfer Fahrspaß mit Alltagstauglichkeit verbinden. Mit der neuen grellen Lackierung Champion Yellow bringt er zudem Farbe in das Segment der Kompakt-Sportler. Der knapp vier Meter lange Swift lässt sich dank seiner inneren Wert auch als Eltern-Express-Taxi einsetzen und macht den Familienausflug, wenn es denn sein soll, zu einem rasanten Erlebnis. Dank des größeren Radstands und einem Plus an Breite bietet der kleine Suzuki mehr Platz im Innenraum. Auch ist das Gepäckabteil um satte 54 auf 265 Liter gewachsen. Aus dem Stand auf Tempo 100 schnellt die Tachonadel in 8,1 Sekunden; bei 210 km/h ist der Vortrieb beendet. Abgesehen von der auffallenden gelben Lackierung verzichtet der Suzuki Swift auf die ansonsten in diesem Segment üblichen krawallmäßigen Accessoires.

Unter der Motorhaube des nach Herstellerangabe "dynamischsten Swift Sport aller Zeiten" arbeitet ein 103 kW/140 PS starker 1,4-Liter turbogeladener Benziner mit 230 Newtonmeter Drehmoment (der Vierzylinder ist unter anderem vom größeren Vitara bekannt). Im genormten Mix verbraucht der Sport Swift 5,6 Liter auf 100 Kilometer. So viel zur Theorie - tatsächlich laden die Leistungscharakteristik und das exakt schaltende Sechsganggetriebe immer wieder dazu ein, das Temperament herauszukitzeln. Entsprechend steigen freilich die Verbrauchswerte.

Einladung zum Kurvenräubern

Am Fahrspaß großen Anteil hat das eher straff abgestimmte Fahrwerk, das dank der guten Kombination aus Dämpfung und Federung angenehme Komfortwerte abliefert. Ein Eindruck allerdings, der weitgehend glatten Asphalt voraussetzt. Wird der Fahrbahnbelag rauer oder kommen Querrillen hinzu, werden die Insassen akustisch informiert. Hier wünscht man sich ein wenig mehr Feinabstimmung und zusätzliche Dämmung. Am Ende überwiegt aber der Spaß, den der Fahrer dank der Fahrstabilität und Agilität des nur 1.045 Kilo wiegenden Gefährts besonders in engen Kurven verspürt.

Sportlich ausgeformte Sitze

Suzuki Swift Sport
Der Swift Sport zeigt viel Karbon-Optik, ausgestellte Kotflügeln und einen selbstbewussten Kühlergrill.
© HerstellerZoomansicht

Fahrer und Beifahrer sitzen bei der Kurvenhatz in angenehm ausgeformten Sitzen, denen man anmerkt, dass sie nach ausführlichen Testfahrten in Europa entwickelt wurden. Die sportlichen Schalen bieten einen sehr guten Seitenhalt, sodass selbst bei zügiger Fahrweise der Komfort nicht auf der Strecke bleibt. Allerdings vermissen großgewachsene Zeitgenossen eine längere Beinauflage.

Der Swift Sport zeigt die in diesem Segment unverzichtbaren Elemente mit viel Karbon-Optik, ausgestellten Kotflügeln und einem selbstbewussten Kühlergrill. Auch der Innenraum soll den sportlich-dynamischen Anspruch vermitteln. Vor dem abgeflachten Lenkrad befinden sich zwei tief platzierten Rundinstrumente, die sich deshalb nicht immer leicht ablesen lassen. Zwischen Tachometer und Drehzahlmesser befindet sich ein Zusatzinstrument, das über technische Details wie Turbo-Boost und Öltemperatur und mehr informiert. Im Innenraum dominiert die Farbkombination Schwarz-Rot, die auf den ersten Blick durchaus wertiges Ambiente schafft. Leider erfüllt der Einsatz von Hartkunststoff am Ende doch nicht ganz das wertige Versprechen.

Nur ein Detail kostet extra

In der Preisliste steht der Suzuki Swift Sport für 21.400 Euro. Die Aufpreisliste besteht aus einem Punkt: Metallic-Lackierung kostet 500 Euro zusätzlich. Der in Japan gebaute Kompaktsportler kommt komplett ausgestattet zu den Liebhabern der Marke. Serienmäßig an Bord ist unter anderem die Abstandserkennung, die Alarm schlägt, wenn der Swift dem Vordermann zu nahe kommt. Außerdem bringt ein Spurhaltewarnsystem den Swift wieder in die Spur, falls er auf Abwege zu geraten droht (bei Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h und 160 km/h). Von 40 km/h bis 160 km/h arbeitet der adaptive Tempomat, der mittels eines Millimeterwellen-Radars den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält. Eine Müdigkeitserkennung und ein Fernlichtassistent runden das Sicherheitspaket ab. Nicht zuletzt gehört das Audiosystem samt Navigation ebenso zur Serie wie heizbare Vordersitze und eine Klimaautomatik.

Ingo Reuss

 

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