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26.08.2017, 10:59

Attraktiver SUV auf Golf-Basis

VW T-Roc: Cool und knackig, der neue Kompakte!

Kritik hin, Kritik her: Fahrzeuge im SUV-Stil gehen seit langem schon wie geschnitten Brot. Und jetzt wird neue Begehrlichkeit geweckt - und zwar in Form des Volkswagen T-Roc. Ein astreiner Crossover auf Golf-Basis, kompakt, knackig, cool gestylt. Und das Ganze zu einem Preis, der die Frage aufwirft: Soll man überhaupt noch einen klassischen Golf kaufen oder besser gleich den viel progressiver wirkenden T-Roc?

Er hat Eroberungspotenzial: Der neue VW T-Roc.
© Hersteller

Beim Längenmaß nehmen sich Golf und T-Roc kaum etwas: 4,26 m misst der ewige Wolfsburger Bestseller, auf 4,24 m bringt es der neue Shooting-Star. Der ist, wie es sich für einen Pseudo-Geländewagen gehört, ein wenig höher gelegt. Doch anders als beim viel größere Tiguan setzt Volkswagen hier nicht auf Nutz-, sondern auf Show-Effekt. Sprich: Das Dach ist coupéförmig nach hinten gezogen. Das geht natürlich zu Lasten des Laderaums. Aber das, was der T-Roc in diesem Punkt zu bieten hat, reicht allemal aus.

Sind alle fünf Plätze belegt, fasst das Kofferabteil 445 Liter. Wird es durch Umklappen der hinteren Lehnen erweitert, wächst das Volumen auf immerhin 1290 Liter an. Prinzipiell sitzen auch alle Passagiere bequem im neuen Modell. Nimmt aber ein groß gewachsener Fahrer hinterm Lenkrad Platz (und schiebt den Sitz in eine für ihn optimale Position zurück), muss der Hintermann/die Hinterfrau die Beine etwas anziehen. Weil man sich dann auch nicht mehr so recht lümmeln kann im Fond, sitzt man gerader und rückt mit dem Kopf nahe an den Dachhimmel heran.

Farbig-frech gestylt

Eine Überraschung: Der T-Roc ist farbig-frech gestylt.
© HerstellerZoomansicht

Überrascht dürfte die VW-Kundschaft angesichts des farbig-frech gestylten, teils aber mit einfacherem Material versehenen Instrumententrägers sein. Zwar kenn man so etwas in der Art schon vom Beeile her, in der Golf-Klasse aber kommt dies einer Revolution gleich. Und nicht nur der Armaturenträger fällt auf. Erstmals ist bei Volkswagen auch Bicolor-Lackierung lieferbar. Goldgelbe Karosserie etwa, schwarzes Dach und schwarze Säulen. Oder: Rot und Schwarz. Zahlreiche Kombinationen sind möglich und dürften dafür sorgen, dass es künftig auf unseren Straßen bunter zugeht. Auffällig beim T-Roc freilich auch die scharfen Karosserieschnitte an Front und Heck. So ausgeprägt hat man das bei Volkswagen bisher nicht gesehen. Unterm Blech hingegen ist wenig Neues zu vermelden. Will heißen: Es kommen die bekannten Motoren aus dem Konzernbaukasten zum Einsatz. Der Einstieg erfolgt per 1,0-l-Benziner mit 115 PS bzw. mit dem 1,6-l-Diesel mit ebenfalls 115 PS - beide mit Frontantrieb, letzterer aber mit deutlich mehr Drehmoment. Die 150-PS-Varianten (TSI und TDI) sind hingegen mit Front- oder Allradantrieb zu haben, ebenso mit DSG-Automatik. Die motorische Spitze markieren derzeit der Benziner und Diesel mit jeweils 190 PS, allrad- und automatikgetrieben.

Start bei 20.390 Euro

In der Top-Variante dürften die Modelle rund 225 km/h Spitze erreichen und in unter acht Sekunden von 0-100 km/h beschleunigen. "Dürften" - die Einschränkung deshalb, weil Volkswagen derzeit noch mit exakten Fahr- und Verbrauchsdaten geizt und diese erst zur IAA-Premiere (16. bis 24. September) publizieren möchte. Durch eine Indiskretion ist indes der Einstiegspreis für den 115-PS-Benziner bekannt geworden. Der soll, so das Ausgeplauderte tatsächlich stimmt, bei 20.390 Euro starten. Damit rangiert der T-Roc preislich auf Golf-Niveau. Bestellungen sind ab der IAA möglich, die Auslieferung erfolgt dann im November.

In der Top-Variante dürften die Modelle rund 225 km/h Spitze erreichen.
© HerstellerZoomansicht

Verschiedene Ausstattungs-Niveaus sind wiederum gesetzt. Die Basis soll unter anderem 16-Zoll-Räder, einen großen Info-Touchscreen, Klimaanlage und City-Notbremsfunktion erhalten. Wer auf die nächsten Ausstattungsstufen (Style, Sport) setzt, wird mit 17-Zoll-Rädern beglückt, darf sich über die optisch gut eingepassten Unterfahrschutz-Blenden erfreuen und sich auf Komfort-Sitzen wohlfühlen. Allerlei Helferlein von der Abteilung Assistenzsysteme sind obendrein orderbar.

Der T-Roc hat Eroberungspotenzial

Es ist unschwer zu erkennen, dass dieser neue Volkswagen Eroberungspotenzial hat. Untermauert wird dies dadurch, weil VW-Markenchef Dr. Herbert Diess sicher ist, dass der SUV-Markt in den nächsten zehn Jahren um 50 Prozent wachsen wird. Und dabei werden vor allem kleinere, kompaktere Modelle wie der T-Roc eine große Rolle spielen. Und noch Kleinere ebenfalls, wie man bei Volkswagen weiß. Deshalb Arbeit man schon am nächsten Modell dieses Genres: Der T-Cross auf Polo-Basis steht schon bald zur Premiere an. Im Frühjahr 2018, beim Genfer Salon, ist es soweit.


VW T-Roc in Kürze:

Verkaufsstart: November 2017

Wen er ins Visier nimmt: Unter anderem Opel Mokka, Audi Q2, Mazda CX-3 und den kommenden BMW X2.

Was er leistet: Die Bandbreite reicht von 115 bis 190 PS.

Was er kostet: Basispreis vermutlich 20390 Euro.

Was noch folgt: Möglicherweise eine gasgetriebene Variante, sehr wahrscheinlich aber eine vom Golf GTI abgeleitete, sportliche Version mit rund 230 PS.

wpr

 

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