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04.07.2017, 11:32

Minivan und Crossover

Fiat überarbeitet den 500 L

Wenn man so will, ist der Fiat 500 L die "aufgeblasene" Variante des Lifestyle-Minis Cinquecento. Dies zumindest stilistisch, denn technisch basiert er auf dem Punto. Je nach Kundenvorliebe dient er sich als familienfreundlicher und bis zu siebensitziger Minivan oder als Crossover mit sanfter Gelände-Attitüde an. Jetzt ist der Italiener gründlich renoviert worden. Ab 17.790 Euro rollt er zum Kunden.

Fiat 500 L
Fiat 500 L: Nach einem kosmetischen Update gibt es ihn in zwei eher "zivilen" Versionen und einer rustikalen Ausführung.
© Hersteller

Nach fünf Jahren Bauzeit gönnt Fiat dem 500 L ein gründliches kosmetisches Update. Im Vergleich zum aktuellen Modell sollen dabei insgesamt 40 Prozent aller Bauteile ausgetauscht worden sein. So passten die Designer in Turin die Frontpartie den verschiedenen Fiat 500er-Varianten an: Die "zivilen" Versionen "500 L Urban" sowie "500 L Wagon" übernehmen Elemente der Frontpartie des 500ers, und die Variante "Cross", die das Modell "Trekking" ersetzt, orientiert sich eher bei der Frontgestaltung am Kompakt-SUV 500X.

Die kosmetische Neugestaltung umfasst auch den Innenraum, der sich nun aufgeräumter zeigt. Die ausgewählten Materialien und ihre ordentlich erscheinende Verarbeitung lassen eine angenehme Atmosphäre entstehen. Großzügig dimensionierte Glasflächen tragen zur Übersichtlichkeit des Van-artigen Fiat 500 L bei. Sie lassen sich durch ein je nach Ausstattungsniveau optionales und 1,5 Quadratmeter großes Glasschiebedach noch weiter vergrößern.

Das Smartphone wird eingebunden

Die neugestalteten Instrumente sind günstig platziert und liegen im Blickfeld des Fahrers. Dank der mittigen Position des berührungsempfindlichen 7-Zoll-Bildschirms kann auch der Beifahrer ihn bedienen. Über den Touchscreen lässt sich je nach Ausstattungsstufe das Unterhaltungspaket Uconnect steuern, und zusätzlich kann die "Generation Always Connected" über Apple Car Play beziehungsweise Android Auto die Funktionen des Smartphones nutzen. Neben dem Musikstreaming werden auch Verkehrs- oder Wettermeldungen empfangen.

Fiat 500 L innen
Über den Gut vernetzt: Über den Touchscreen lässt sich je nach Ausstattungsstufe das Unterhaltungspaket Uconnect steuern.
© Hersteller

Die Sitze im Fiat 500 L erweisen sich als angenehm geformt. Größere Personen wünschen sich allerdings etwas breitere und im Rücken höher gezogene Lehnen. Im Fond steht den Passagieren ausreichend Platz zur Verfügung. Der 500 L misst zwar lediglich 4,24 Meter, doch dank der geschickten Raumaufteilung bietet der Kompakt-Van großzügige Platzverhältnisse. Mit einem Fassungsvermögen von 455 bis 1480 Litern ist der 500 L Klassenbester und ein Familienurlaub kein Problem. Die Version Wagon stellt noch mehr Raum bereit. Dank der Verlängerung um 14 Zentimeter auf 4,38 Meter entsteht Platz für bis zu sieben Personen und ein Kofferraumvolumen von immer noch 416 Litern. Der Fünfsitzer fasst 638 Liter; maximal passen 1784 Liter hinein. Die Rücksitze können längs verschoben werden. In der dritten Reihe fühlen sich praktisch nur Kinder gut untergebracht. Fiat bietet den Wagon als Fünf- und als Siebensitzer an.

"Cross" für das kleine Abenteuer

Neben den beiden "zivilen" Versionen Urban und Wagon ist der Cross eher für Zeitgenossen mit dem Sinn für das kleine Abenteuer entwickelt worden. Das zeigt schon die etwas martialisch geratene Frontpartie. Ein Unterfahrschutz, die um 25 Millimeter höher gelegte Karosserie und ein "Drive Mode Selector" im Innenraum lassen den Cross zwar nicht zum vollwertigen Geländemodell mutieren, doch Ausfahrten ins leichte Gelände sind möglich. So aktiviert die Stellung Traction+ bis 30 km/h eine elektronische Differenzialsperre in der Vorderachse. Gravity Control wiederum aktiviert die Bergabfahrhilfe. Auf Allradantrieb muss der Cross jedoch verzichten. Der Vorgänger Trekking wurde hierzulande am stärksten nachgefragt.

Fiat 500 L Cross
Abenteurer: Der stämmige "Cross" löst den "Trekking" ab. Allradantrieb hat er nicht.
© HerstellerZoomansicht

Bei Antrieb und Fahrwerk verzichten die Fiat-Techniker auf Eingriffe. So bleibt der überarbeitete 500 L im Verkehrsalltag auf der bewährten Spur. Der Kunde hat die Wahl unter sechs Euro-6-Motoren. Neben den drei Benzinern mit der Leistungspalette von 95 PS bis 120 PS, darunter der Zweizylinder -Turbo mit 900 Kubikzentimetern Hubraum und 105 PS, sorgen zwei Turbodiesel mit 95 PS (optional auch mit Automatik erhältlich) und 120 PS für Vortrieb. Außerdem liefert Fiat den 500 L auf Wunsch auch mit einem bivalenten Benzin-Erdgasantrieb; die Leistung des Twinair-Zweizylinders liegt dann bei 80 PS.

In Deutschland startet der neue 500 L in den ersten Juli-Tagen. Die Preisliste beginnt bei 17.790 Euro für den Twin Air Turbo und endet bei 22.240 Euro für den 500 L Cross (120 PS). Bereits die Basisversion Popstar ist mit sechs Airbags, Klimaanlage, Tempomat sowie elektrisch beheizten und einstellbaren Rückspiegel ausgerüstet. In der Version Lounge kommen unter anderem die Klimaautomatik mit Zweizonen-Regelung, das Glasdach und die Nebelscheinwerfer hinzu.

Sonderedition vom Cinquecento

Zum Jubiläum "60 Jahre Fiat 500" wird außerdem das Modell 500er Cabrio in einer Sonderedition von 560 Exemplaren zum Preis ab 21.440 Euro aufgelegt. Den Ur-Typ haben die Turiner von 1957 bis 1976 gebaut. In diesem Zeitraum verließen 3,9 Millionen Einheiten das Werk. Bis zur Einführung des "500ers der Neuzeit" gab es dann allerdings eine längere Pause. Der Neue bescherte dem Autobauer jedenfalls viel Schwung mit jährlich steigenden Verkaufszahlen: In Deutschland hat Fiat allein im vergangenen Jahr rund 77.400 Fahrzeuge verkauft.

Ingo Reuss

Fiat 500 L in Kürze:

Wann er kommt: Anfang Juli

Wen er ins Visier nimmt: Minivans wie Kia Soul, Ford B-Max, Citroen C3 Picasso oder den (noch erhältlichen) Opel Meriva

Was ihn antreibt: Benziner mit 95, 105 und 120 PS, Turbodiesel mit 95 und 120 PS, bivalenter Benzin-Erdgas-Antrieb mit 80 PS

Was er kostet: Ab 17.790 Euro

 

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