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18.04.2017, 15:09

Studie Concept A Sedan - Serienstart 2018

Mercedes bringt die A-Klasse mit Stufenheck

Die A-Klasse erhält Familienzuwachs: Auf der "Auto Shanghai" (20. bis 27. April) präsentiert Mercedes sein Kompaktmodell als viertürige Limousine. Die Inspiration dazu könnte aus bayerischen Gefilden gekommen sein. Eine weitere Ergänzung des Portfolios folgt.

Mercedes Concept A Sedan
Noch ein Kompakt-Mercedes: Die A-Klasse-Limousine macht optisch was her. Aus der Studie dürfte 2018 Serienwirklichkeit werden.
© Hersteller

Limousinen sind langweilig? Was für Spießer? In der Premium-Kompaktklasse scheint hier ein Umdenken stattzufinden. Zwar ist die Aversion gegenüber dem Stufenheck sowieso eine ziemlich deutsche Spezialität; bereits in Südeuropa, vor allem aber in den USA oder in China ist ein Auto oft erst dann ein Auto, wenn es einen anständigen Kofferraumdeckel anstelle einer Heckklappe besitzt. Aber auch bei uns fassen mehr und mehr Autokäufer wohlwollend kompakte Limousinen ins Auge. Mit dem sehr ansehnlichen A3 Stufenheck hat Audi einen Überraschungserfolg gelandet, der auch die Verantwortlichen bei Mercedes nicht ruhen ließ. Die Antwort ist nun auf der chinesischen Auto Shanghai zu besichtigen und nennt sich "Concept A Sedan".

Sedan - so bezeichnet man im angelsächsischen Raum eine Stufenhecklimousine. Die entsprechende Ausprägung der A-Klasse zeigt sich wohlproportioniert, auf optischen Schnickschnack hat man wohlweislich verzichtet. Auf barockes Chi-Chi fahren schließlich nicht einmal mehr die Chinesen ab, zumindest nicht diejenigen, die es sich leisten können, ein Fahrzeug deutscher Provenienz zu kaufen. Auch wenn ein solches Modell im Rahmen eines lokalen Joint Ventures (BAIC im Falle Mercedes) produziert werden muss, so erfordert es noch immer eine happige Investition.

Mercedes Concept A Sedan
Mercedes Concept A Sedan: Als Stufenhecklimousine trägt die A-Klasse den Panamericana-Grill im Gesicht.
© HerstellerZoomansicht

Purismus und Panamericana-Kühlergrill

Von "einem super simplen, super sauberen Auto" spricht Daimler-Chefdesigner Gorden Wagener, und davon, dass man "den Mut gehabt" habe, "solchen Purismus umzusetzen". Mit 4,57 Metern Länge streckt sich der Sedan deutlich über den A-Klasse-Fünftürer hinaus. Die Silhouette zeigt einen kleidsamen Stich ins Coupehafte, mit kurzen Überhängen, Powerdomes auf der Motorhaube, verborgenen Türgriffen und zurückgesetzt positioniertem Greenhouse (Passagierkabine). Im Gesicht trägt die jüngste A-Klasse den dekorativen Panamericana-Kühlergrill mit vertikalen Chromeinsätzen, man kennt ihn schon vom Sportwagen AMG GT. Das Stufenheckmodell ist die derzeit schönste Form der A-Klasse, da lässt es hoffen, wenn Wagener in Aussicht stellt, dass das Design auch den Rest der Modellpalette beeinflussen wird.

Für intensiven Blick sorgt die Gitterstruktur der Scheinwerfer, sie ist mit einem UV-Lack beschichtet und wird mit ultraviolettem Licht beleuchtet. Dies bewirkt, dass der Scheinwerfer je nach Lichtmedium in unterschiedlichen Farben "glimmt", wie es bei Mercedes heißt; das Tagfahrlicht etwa leuchtet weiß.

Schon 2018 soll der A-Klasse-Sedan zum Händler rollen. Die Produktion ist in Rastatt vorgesehen, aber auch in China. Bereits jetzt läuft im Reich der Mitte der A-Klasse-Crossover GLA vom Band, zusammen mit der E-Klasse und dem GLC zählt er zu den bei Chinesen beliebtesten Mercedes-Modellen. Preislich gibt es noch keine Aussage. Audi verlangt für den A3 Stufenheck 1800 Euro mehr als für den fünftürigen Sportback.

Mercedes Concept A Sedan
Sauber gemacht: Bei der Studie sind die Türgriffe bündig integriert.
© HerstellerZoomansicht

Die A-Klasse als Jungbrunnen

Für Mercedes ist die 2012 radikal erneuerte A-Klasse so etwas wie ein Jungbrunnen: Die Käufer sind durchschnittlich 13 Jahre jünger als die des betulichen Vorgängermodells, der chinesische Kunde zählt im Schnitt gar nur 34 Lenze. Dies wird nicht von ungefähr als Erfolg gefeiert, denn oft ist die A-Klasse der erste Mercedes im Leben, und wer erst einmal bei der Marke gelandet ist, bleibt ihr häufig auch später treu. Seit 2012 haben die Schwaben weltweit rund zwei Millionen Exemplare ihrer kompakten Baureihe verkauft. Zur Familie gehören neben dem Fünftürer derzeit das Coupé CLA, der Edel-Kombi CLA Shooting Brake, der Crossover GLA und der Minivan B-Klasse. Vertriebsvorstand Britta Seeger hat bereits angekündigt, dass "aus dem Quintett ein Oktett" wird. Auf den Sedan könnten noch ein SUV auf B-Klasse-Basis (GLB) und ein Roadster als Erbe des SLC folgen.

ule

 

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