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12.04.2017, 19:21

Sportlicher RS und robuster Scout

Skoda legt beim Octavia Neues nach

Für Skodas Octavia, erst vor kurzem auf neuesten Stand gebracht, gibt es Nachschub. Mit dem leis-tungsstarken RS rückt ein besonders sportliches Modell in den Fokus der Interessenten. Und mit der "Scout" genannten Variante steht wiederum eine Version für den groben Einsatz abseits befestigter Straßen bereit. Die neuen Varianten treten dabei mit recht leistungsstarken Aggregaten an, 150 PS sind Minimum, 230 PS Maximum.

Skoda Octavia RS
Ganz schön schnell: Als 230 PS starker RS tobt der RS - hier als Limousine - mit bis zu 250 km/h über die Piste.
© Hersteller

Skoda-Fahrzeuge gelten zwar meist als vernunftbetont, deren Käufer wohl auch. Doch so ganz emotionsfrei läuft es bei der tschechischen VW-Tochter nicht ab. Dafür sorgt schon die beim Octavia verfügbare RS-Variante - das sportlichste Modell der Baureihe also. Wer nun glaubt, nur eine Minderheit würde einen Skoda kaufen, der sich jenseits der 200-PS-Marke einsortiert, liegt komplett falsch. Denn in Deutschland hat der RS einen Verkaufsanteil von satten 25 Prozent.

Der ob seines opulenten Raumangebots gelegentlich als "Familiensportwagen" eingestufte Octavia RS Combi genießt dabei eindeutig die meisten Sympathien, die limousinenhafte Schrägheckvariante ist weniger stark nachgefragt. In neuester Form kommt der Sport-Octavia recht dezent daher. Allenfalls die breiten Räder fallen auf, nur Experten erkennen, dass der Wagen minimal tiefer gelegt ist. So kann der RS ganz klar als Wolf im Schafspelz gelten.

Wehe, wenn er losgelassen

Aber wehe, wenn er losgelassen: 230 PS liegen bei der Vierzylindermaschine nun an, immerhin 350 Newtonmeter sind es an maximalem Drehmoment. Das Ganze lässt sich, so man will, in sehr gute Fahrleistungen umsetzen: als Topspeed 250 km/h "rennt" der Neue, gerade mal 6,7 Sekunden benötigt er, um aus dem Stand die 100-km/h-Marke zu erreichen. Garniert wird das Fahrerlebnis durch intensiven, aber sonoren und daher nie störenden Motorsound. Gekoppelt mit dem DSG-Direktschaltgetriebe stellt sich sogar so etwas wie komfortable, aber eben schnelle Fortbewegung ein. Zumindest nach Norm hält sich der Verbrauch (6,5 l S/100 km) in Grenzen, in der Praxis hängt es freilich stark vom individuellen Fahrstil ab, ob man nun mit sieben Litern auskommt oder eher mit deren neun kalkulieren muss.

Skoda Octavia Scout
Skoda Octavia Scout 4x4 Combi: Dank Allradantrieb stellt er sich auch solchem Untergrund.
© HerstellerZoomansicht

Eine äußerst präzise Lenkung, die sehr sichere, aber ausreichend komfortable Abstimmung und die zupackenden Bremsen sind als weitere Pluspunkte aufzuzählen. Gleiches gilt für die bei diesem Modell sehr umfangreiche Serienausstattung, Sportsitze inklusive.

Wissen muss man, dass der Top-Benziner über die Vorderräder angetrieben wird und einzig und allein mittels Sperre seine Leistung auf den Boden bekommt. Wer den RS als Allradler haben möchte, muss zum Diesel greifen, sich dann aber auch mit 184 PS bescheiden.

Scout mit Allradantrieb

Beim zweiten neuen Modell, dem Octavia Scout 4x4 Combi, darf hingegen der TDI als Idealmotorisierung gelten - egal, ob mit 150 oder 184 PS. Zurückhaltend beim Geräusch, durchzugskräftig auch im hohen Gang, ausreichend schnell (0-100 km/h in 9,1 bzw. 8,7 sec., max. 207 bzw. 219 km/h) und dabei genügsam (nach Norm 5,0 bzw. 5,1 l D/100 km). Die leistungsstärkere Variante bringt die Kraft serienmäßig per DSG-Automatik auf die Straße, beim kleineren TDI kann man zwischen Schalt- und Automatikgetriebe wählen. Als Alternative steht der 1,8-l-TSI mit 180 PS bereit, auch hier ist von Haus aus die DSG-Schaltung an Bord. Auf 7,8 Sekunden für 0-100 km/h, max. 216 km/h und 6,8 l/S je 100 km lauten hier die wichtigsten Fahrdaten.

Der Scout, der über mehr Bodenfreiheit verfügt, ist kein Kurvenräuber so wie der RS, fährt aber dennoch sicher. Abseits befestiger Straßen zeigt er bessere Geländegängigkeit. als ihm die meisten Nutzer zumuten werden. Optisch erkennt man diese neue Version unter anderem an den Front- und Heck-Beplankungen.

Skoda Octavia Scout
Start im Juni: Der Octavia Scout (Foto) kostet mindestens 32.110 Euro, der RS ist ab 30.890 Euro zu ordern.
© HerstellerZoomansicht

Preislich ordnen sich die neuen Modelle folgendermaßen ein: Der RS startet bei 30.890 Euro, 35.990 Euro werden in der Spitze verlangt. Beim Scout fallen wenigstens 31.110 Euro an, maximal stehen 33.510 Euro in der Liste - zuzüglich Sonderwünsche, versteht sich.

Chancen für die ungleichen Brüder

Auch für den Scout hat sich in der Vergangenheit eine feste Klientel begeistert. So wird es auch dieses Mal wieder sein. Und so dürften sich die beiden gegensätzlichen Brüder - der sportliche RS und der robuste Scout - gut und gerne ein Viertel der Octavia-Zulassungen sichern. Bleibt nur zu hoffen, dass die Vorfreude der RS-Fans dieses Mal nicht wieder durch zu lange Lieferzeiten getrübt wird.

wpr

Skoda Octavia RS und Octavia Scout in Kürze:

Wann sie kommen: Anfang Juni 2017

Wen sie ins Visier nehmen: Der RS konkurriert u. a. mit den schnellen Markenbrüdern von Volkswagen und Seat, punktet aber mit dem besseren Raumangebot. Der Octavia Scout nimmt es teilweise sogar mit leichteren Off-Roadern, dazu mit anderen allradgetriebenen Kombis auf.

Was sie leisten: Der Octavia RS 184 bis 230 PS, der Scout 150 bis 184 PS.

Was sie kosten: RS ab 30.890 Euro, Scout ab 32.110 Euro.

Was noch folgt: Beim Octavia wird es später eine noch leistungsstärkere Sport-Version geben, beim normalen Octavia folgt eine erdgasbetriebene Variante.

 

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