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16.03.2017, 17:16

Noch für dieses Jahr sind erste Kleinserien geplant

Die Elektro-Trucks rollen an

Auch im Transportbereich soll es künftig elektrisch zugehen. Eine ambitionierte Aufgabe, der sich Hersteller wie MAN oder Mercedes aber stellen wollen. Im Verteilerverkehr werden die E-Trucks spätestens dann gefragt sein, wenn die Versorgung zufahrtsbeschränkter Innenstädte organisiert werden muss.

Elektro-Lkw von MAN
Elektro-Lkw von MAN: Noch in diesem Jahr soll ein Feldversuch mit solchen Lastern starten.
© HerstellerZoomansicht

Brummi? Von wegen! Flüsterleise sollen sich die Laster der Zukunft bewegen. Und die ist gar nicht mehr so fern. Daimler bringt noch in diesem Jahr die Kleinserie eines vollelektrischen Verteiler-Lkw auf den Markt, MAN hegt für 2018 ähnliche Pläne.

Dass man gerade diese Verteiler-Lkw elektrifiziert, kommt nicht von ungefähr. Damit soll für das immer wahrscheinlicher werdende Szenario vorgebaut werden, dass Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb irgendwann nicht mehr in die Citys fahren dürfen. Mit lokal emissionsfreiem Elektroantrieb wäre die notwendige Versorgung von Läden, Restaurants und Haushalten aber selbst unter solch logistisch erschwerten Bedingungen noch sicherzustellen.

Eine Akkuladung reicht für 200 Kilometer

Auch der Mercedes-Benz Urban e-Truck mit seiner Zuladung von 12,8 Tonnen ist dafür konzipiert, allerlei Güter von außerhalb liegenden Verteilerzentren in die Innenstadt zu schleppen. Grundsätzlich basiert er auf einem normalen, schweren Lkw. Doch das Antriebskonzept ist komplett umgemodelt worden. Statt des üblichen Antriebsstrangs nutzt der E-Brummi eine elektrisch angetriebene Hinterachse mit Elektromotoren, die unmittelbar neben den Radnaben platziert sind und eine Leistung von etwa 340 PS erbringen. Der Energieversorgung dient ein crashsicher installiertes Batteriepaket mit einer Gesamtkapazität von 212 kWh. Eine Akkuladung reicht für 200 Kilometer Wegstrecke.

Mercedes Urban e-Truck
Mercedes Urban e-Truck: Elektro-Lkw können auch in zufahrtsbeschränkten Cities die Versorgung aufrechterhalten.

Klingt alles gut und richtig, stellt aber eine große Herausforderung dar. Mehr noch als bei Pkw ist die Elektrifizierung der gewichtigen Laster eine problematische Angelegenheit. Die technische Entwicklung, heißt es indes bei Mercedes, sei "rasant". Daimler Trucks erwartet, dass die Batteriekosten eines vollelektrischen Lkw (ausgehend von 1997) bis 2025 von 500 auf 200 Euro/kWh sinken werden. Gleichzeitig soll die Energiedichte der Batterien von 80 auf 200 Wh/kg steigen.

Neben dem Urban e-Truck, der als 18- und 25-Tonner aufgebaut wird, schickt Mercedes noch in diesem Jahr eine Kleinserie des leichten Elektro-Lkw Fuso eCanter auf die Straße. MAN wiederum startet 2017 einen Feldversuch mit Elektro-Lastern, ab Ende 2018 soll die Produktion einer Kleinserie im österreichischen Werk Steyr anlaufen. 2021 will man mit der Serienfertigung von E-Lkw für den städtischen Verteilerverkehr beginnen. Ab Ende 2019 ist außerdem die Serienfertigung von vollelektrischen Stadtbussen geplant.

Lieferwagen mit Drohne an Bord

Ford Autolivery
"Autolivery"-Konzept von Ford: Es besteht aus einem autonomen Lieferwagen und einer Drohne.

Auch Ford beschäftigt sich mit abgas- und geräuschreduzierten Transportmöglichkeiten. Der unlängst auf dem Mobile World Congress von Barcelona gezeigte Lösungsansatz ist allerdings in eine weiter entfernt liegende Zukunft gedacht. Das "Autolivery"-Konzept greift eine Idee auf, die auch Mercedes in Gestalt der Transporterstudie "Vision Van" bereits beschäftigt hat: Ein autonom fahrender Lieferwagen bringt Pakete oder Medikamente ins Umfeld des Adressaten, dann schwirrt eine Drohne los und übernimmt auf den letzten Metern die Luftzustellung. So lassen sich auch unzugänglichere Ziele erreichen - und wenn es sich dabei nur um das Appartment im elften Stock handelt.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat bereits ein Förderprogramm für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben in Aussicht gestellt.

ule

 

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