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02.03.2017, 14:10

Die vierte Baureihe startet im Sommer

Range Rover Velar: Geheimsache gelüftet

Da haben alle gut dichtgehalten: Dass Range Rover dieser Tage den Schleier von einer vierten Baureihe ziehen würde, ist durchaus eine Überraschung gewesen. Erste vage Fotos des coupéartigen Velar sind erst Ende Februar veröffentlicht worden. Gestern Abend hat der Neue in London nun Premiere gefeiert, mit einem brandneuen Innenraumkonzept, dem markentypischen Talent für Offroad-Touren und der Aussicht auf sechs Diesel- und Benzinmotorisierungen. Im Sommer kommt der Velar auf den Markt, die Preise beginnen bei 56.400 Euro.

Range Rover Velar
Neuer Range Rover Velar: Coupéhaft gezeichnet, mit ultraflachen Voll-LED-Scheinwerfern und ausfahrenden Türgriffen.
© Hersteller

Mit SUVs lässt sich gutes Geld verdienen, auch und gerade im Luxussegment. Dabei stürzt sich die Kundschaft begierig auf karosserietechnische Alternativen, wie sie die SUV-Coupés verkörpern. Mercedes führt mit dem GLE Coupé ein solches Produkt im Angebot, BMW mit dem X6 ebenso. Die Erfolge dieser Modelle haben auch die Kreativabteilung von Land Rover nicht ruhen lassen. Unter dem Label der Luxus-Submarke Range Rover fährt man jetzt den Velar vor. Der 4,80 Meter lange Edel-Brite reiht sich zwischen Evoque und Range Rover Sport ein, wobei er größentechnisch eher zu Letzterem hin tendiert.

Beim Velar handelt es sich um ein von Grund auf neu entwickeltes Modell, Land Rover spricht von einem "weißen Blatt Papier" als Ausgangspunkt. Die Basis stellt die Aluminium-Leichtbau-Plattform von Jaguar Land Rover. Auch ihr ist es zu verdanken, dass das neue SUV-Coupé nur 1900 kg auf die Waage bringt. Der Luftwiderstandsbeiwert beschränkt sich auf 0,32, dazu hat der - buchstäbliche - Kunstgriff beigetragen, die Türgriffe herausfahrbar zu gestalten.

Zwei Touchscreens mit 10,2 Zoll

Als besonderer Eyecatcher präsentiert sich der Innenraum. Herkömmliche Schalter und Knöpfchen gibt es praktisch keine mehr, das Infotainment wird über zwei in die Innenraumarchitektur integrierte 10,2-Zoll-Touchscreens gesteuert. Wie gut das funktioniert, wird sich auf ersten Probefahrten zeigen müssen. Wer statt Leder Textil präferiert, bekommt mit den umweltverträglichen Premium-Stoffen aus dem dänischen Haus "Kvadrat" eine hochwertige Alternative.

Range Rover Velar Cockpit
Minimalistisch, aber elegant: Innenraum mit Premium-Stoffbezügen und zwei 10,2-Zoll-Touchscreens.
© HerstellerZoomansicht

Anders als den neuen Land Rover Discovery wird es den Velar nicht als Siebensitzer geben. Der Kofferraum nimmt generös 673 Liter auf, als Zugpferd kann der Brite mit einer Anhängelast von 2500 kg dienen. Hier hat der Discovery mehr drauf, er bietet 3500 kg. Erleichtert wird das Leben mit Hänger durch einen Rangierassistenten.

Achtgangautomatik und Allrad Serie

Eine Achtgangautomatik (von ZF) befindet sich im Velar grundsätzlich an Bord, ebenso Allradantrieb, die Sechszylinder-Modelle bedienen sich serienmäßig einer Luftfederung. Im Gelände hilft elektronisches Dienstpersonal wie die Terrain-Response-Automatik (stellt die verschiedenen Systeme blitzschnell auf den jeweiligen Untergrund ein) oder die Offroad-Geschwindigkeitsregelung All Terrain Progress Control weiter. Dank einer Bodenfreiheit von 25 Zentimetern (mit Luftfederung) und einer Wattiefe von 65 Zentimetern dürfte der neue Range souverän über kritisches Terrain touren. Ein Geländeuntersetzung gibt es allerdings nicht.

Das Motorenportfolio umfasst sechs Optionen. Die Vierzylinder-Diesel leisten 180 und 240 PS, der Dreiliter-Twinturbo-V6 300 PS. Der Basis-Benziner mit vier Zylindern setzt 250 PS frei, ein weiterer Vierzylinder bietet 300 PS, der Dreiliter-V6-Kompressor verfügt über 380 PS. Sparsamste Variante ist erwartungsgemäß der kleinste Diesel, der sich kombiniert mit 5,4 l/100 km zufriedengibt.

Range Rover Velar
Vierte Baureihe: Der Velar ergänzt das Range-Rover-Programm aus Evoque, Range Rover Sport und dem großen Range.
© HerstellerZoomansicht

"First Edition" im sechsstelligen Bereich

Vom Band läuft der Velar im Land-Rover-Kerngebiet von Solihull in den West Midlands nahe Birmingham. Dem Messepublikum wird er ab der kommenden Woche in Genf (9. bis 19. März) vorgeführt, zum Händler rollt er im Sommer. Bestellbar ist das britische SUV-Coupé indes schon jetzt - das Basismodell kostet 56.400 Euro. Die superluxuriöse "First Edition" - unter anderem mit V6-Motorisierung, erweiterter Lederausstattung, 1600-Watt-Soundsystem von Meridian und 22-Zoll-Doppelspeichnrädern mit diamantgedrehten Oberflächen - bewegt sich mit 108.050 Euro schon im sechsstelligen Bereich.

Der Name "Velar" korrespondiert übrigens mit der Geheimhaltungsstrategie. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet er so viel wie "der Verborgene". Land Rover setzt ihn nicht zum ersten Mal ein. 1969 wurde ein Prototyp entsprechend benannt, aus dem später der Range Rover hervorging.

ule

 

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