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28.01.2017, 07:05

Die Koreaner versprechen mehr Auto fürs Geld

Hyundai i30: Einer fürs Volk

Volkswagen - das haben wir doch schon? Mag sein. Hyundai will mit der Neuauflage des i30 aber zu den wahren Wurzeln dieses Begriffs zurückkehren. Heißt: Der Kompakte wendet sich an eine breite Käuferschicht, mit mehr Platz, mehr Ausstattung - aber auch mit mehr Fahrspaß?

Hyundai i30
Neuer Hyundai i30: Der koreanische Kompakte ist straff genug abgestimmt, um auch mal flotter ums Eck zu biegen.
© Hersteller

Es tut sich was in der Kompaktklasse: Seat Leon und Mazda 3 wurden gerade überarbeitet, bald rollt der aufgefrischte VW Golf zum Händler und ab 28. Januar umwirbt auch noch der neue Hyundai i30 die Käuferschaft - und soll vom jungen Single bis zum Rentner-Ehepaar jeden ansprechen. Schließlich haben die Koreaner ein großes Ziel: "The new people's car", der neue Volks-Wagen, soll der ab 17.450 Euro erhältliche i30 werden. Dass sich bei diesem Plan gestalterische Experimente verbieten, versteht sich von selbst; dementsprechend schick, aber schlicht fällt auch das Blechkleid aus.

Gegenüber dem Vorgänger ist der Neue 320 Euro teurer, dafür gibt es aber mehr Auto. Der nunmehr immer fünftürige Hyundai ist auf 4,34 Meter gewachsen, und übertrifft damit die meisten Mitbewerber; davon profitieren die Insassen auf allen Plätzen. In den Kofferraum passen ordentliche 395 Liter Gepäck; mit umgeklappter Rückbank wächst der Stauraum auf über 1300 Liter an. Einziges Manko: Die Ladekante ist ziemlich hoch. Das dürfte der Kombi, der auf dem Genfer Autosalon im März seine Premiere feiert, besser machen.

Verbesserte Serienausstattung

Hyundai i30
Sieht gut aus: Hyundai hat dem i30 ein zwar schlichtes, aber schickes Blechkleid zurechtgeschneidert.
© HerstellerZoomansicht

In Sachen Serienausstattung gibt es ebenfalls mehr fürs Geld. Das Basis-Modell Pure fährt nicht nur mit Klimaanlage, Tempomat und Fernlichtautomatik vor, sondern hat auch einen Spurhalteassistenten und die City-Notbremsfunktion an Bord. Allerdings ist die Einstiegsversion nur mit der schwächsten Motorisierung, dem 100 PS starken 1,4-Liter-Saugbenziner erhältlich. Einen nur einen Liter großen, aber turbogeladenen 120-PS-Dreizylinder-Benziner sowie zwei 1,6-Liter-Diesel mit 95 und 110 PS gibt es erst ab der zweiten, den stärksten Selbstzünder (136 PS) sowie einen neuen, 1,4-Liter-Turbobenziner mit 140 PS (ab 22.350 Euro) sogar erst ab der dritten von fünf Ausstattungslinien; ein etwas stärkerer Golf kostet 24.125 Euro.

Serienmäßig oder optional gibt es Schmankerl wie Lenkradheizung, eine induktive Ladeschale fürs Smartphone, Voll-LED-Scheinwerfer oder ein einfach zu bedienendes Touch-Screen-Navigationssystem mit Echtzeit-Staudaten. Einzig das billig wirkende Hartplastik im zwar sauber verarbeiteten, aber nicht besonders farbenfrohen Innenraum lässt sich nicht ersetzen. Ein VW wirkt hier deutlich wohnlicher.

Hyundai i30
Nicht farbenfroh: Der Innenraum ist sauber verarbeitet, aber mit billig wirkendem Hartplastik ausgekleidet.
© HerstellerZoomansicht

Nichts zu meckern gibt's beim Fahrwerk. Der i30 federt Unebenheiten sauber weg und ist trotzdem ausreichend straff, um auch mal flotter ums Eck zu biegen. Die Lenkung arbeitet spürbar direkter als bisher und dass er 20 Prozent steifer und gleichzeitig knapp 30 Kilogramm leichter ist als sein Vorgänger kommt der Fahrdynamik des Fronttrieblers ebenfalls zu Gute. Eher setzen die Motoren dem Fahrspaß ein Ende. Selbst der laufruhige 140-PS-Benziner wirkt nicht übertrieben spritzig und schafft es mit 242 Newtonmeter Drehmoment gerade so in unter neun Sekunden auf Tempo 100; ersetzt man die Sechsgang-Handschaltung durch ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe, dauert es 9,2 Sekunden. Maximal läuft der schnellste i30 210 km/h, den Verbrauch gibt Hyundai mit 5,0 Litern je 100 Kilometer an.

Sportliches N-Modell in Aussicht

Flotter wird erst das N-Modell: Das koreanische Pendant zum GTI soll 250 PS leisten und in der zweiten Jahreshälfte nachgereicht werden. Außerdem haben die Asiaten noch einen Leckerbissen in Planung. Als Ersatz für den gestrichenen Dreitürer kommt Anfang 2018 der i30 Fastback - eine schnittige Fließheck-Variante mit vier Türen, die nochmal neuen Schwung in die Kompaktklasse bringen soll.

Michael Gebhardt

Neuauflage des koreanischen Kompakten
Hyundais Volks-Wagen heißt i30
Hyundai i30
Neuer Hyundai i30

Es tut sich was in der Kompaktklasse: Seat Leon und Mazda 3 wurden gerade überarbeitet, VW frischt den Golf VII auf - und Hyundai bringt die Neuauflage des i30.
© Hersteller

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