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23.01.2017, 15:31

Damit "Tatü Tata" nicht mehr überhört wird

Sirenen aus dem Autoradio

Das "Tatü Tata" von Polizei-, Feuerwehr- oder Rettungsfahrzeugen ist nicht zu überhören. Sollte man meinen - denn in der Realität kommt es immer wieder vor, dass der Signalton untergeht. Dadurch verstreichen oft wertvolle Sekunden. Findige Studenten aus Schweden haben jetzt einen Ausweg ersonnen: Sie wollen das Warnsignal per Autoradio übertragen.

Krankenwagen
Krankenwagen im Einsatz: Gar nicht so selten kommt es vor, dass der Signalton überhört wird.
© DaimlerZoomansicht

Im Notfall muss es immer schnell gehen. Krankenwagen haben dann im Straßenverkehr höchste Priorität und verschaffen sich die nötige Aufmerksamkeit durch Blaulicht und Sirene. Abgelenkte Auto- oder Motorradfahrer erkennen aber die Signale oft nicht rechtzeitig. Deswegen soll jetzt ihr eigenes Radio sie vor nahenden Einsatzfahrzeugen warnen.

Das Konzept stammt von ein paar Studenten des KTH Royal Institute of Technology in Stockholm, die ihr Projekt prompt in die Tat umsetzten.

Signal plus Textnachricht

Die Idee ist sehr geradlinig: Das Einsatzfahrzeug übermittelt eine Warnung an alle umliegenden Radios. Diese fangen die Nachricht auf und machen die Fahrer so direkt auf die nahenden Rettungskräfte aufmerksam. Das Ganze funktioniert per Radio Data System (RDS), das schon jetzt dafür sorgt, dass die aktuellen Verkehrsinformationen über das Autoradio an den Fahrer gelangen. "Das Signal wird über FM-Frequenz gesendet, zusammen mit einer Textnachricht, die im Radiodisplay angezeigt wird", erläutert Florian Curinga, einer der Erfinder des sogenannten "EVAM"-Systems. Egal, wie laut der Fahrer seine Musik hört, die Warnung unterbricht die eigene Musik und soll so gewährleisten, dass jeder Verkehrsteilnehmer über den Notfall informiert ist.

Biker sollen profitieren

Vor allem die gefährdeten Motorradfahrer sollen von der frühzeitigen Warnung profitieren - sofern sie ein Radio an Bord haben. Eine weitere Funktion, über die das "EVAM"-Warnsystem verfügt, ist eine dynamische Warnzeit. So kann angepasst werden, wie weit im Voraus die Warnung ausgesandt wird. "Oft haben die Fahrer nur wenige Sekunden, um zu reagieren und den Weg für die Rettungskräfte freizumachen. Die optimale Warnzeit liegt bei wenigstens 10 bis 15 Sekunden", sagt Curingas Partner Mikael Erneberg. Das Warnsystem wird jetzt in eine Reihe von Einsatzfahrzeugen integriert und in der schwedischen Hauptstadt im realen Betrieb getestet.

mid/sts

 

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