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22.01.2017, 11:26

Benziner, Diesel und bald ein Plug-in-Hybrid

Neuer Countryman: So groß war noch kein Mini!

Der Erfindungsreichtum der Mini-Kreativen ist zuletzt etwas eingebremst worden - Coupé, Roadster und das SUV-Coupé Paceman wurden aus dem Programm hinauskomplimentiert. Der Countryman aber darf bleiben, er ist eine tragende Säule im Portfolio. Der Neue ist der größte je gebaute Mini und kostet ab 26.500 Euro.

Mini Countryman
Neuer Mini Countryman: Dank (optionalem)Allradantrieb kommt er auch auf solch forderndem Untergrund gut klar.
© Hersteller

Ein Mini - so groß wie ein Golf. Geht das? Beim neuen Modell aus der Mini-Palette, dem Countryman, geht es tatsächlich. Und die BMW-Tochter ist optimistisch, dass die Verkaufszahlen künftig gegenüber dem Vorgänger sogar wachsen werden.

Groß waren die Hoffnungen nicht, als die erste Countryman-Generation auf den Markt kam. Selbst für viele BMW-Leute war der Erfolg überraschend: 550.000 Einheiten wurden dann in sechs Jahren vom Countryman verkauft. Der Neue, der durch sein freches Auftreten im Premium-Segment auffällt, soll ab 11. Februar zu Preisen ab 26.500 Euro (1,5-Liter-Dreizylinder, 136 PS) weiteren Schub bringen. Die Allradversion kostet ab 28.500 Euro.

Mehr Platz war gewünscht

Der Countryman ist der größte je gebaute Mini - auch für die Zukunft, beeilen sich die Strategen der Marke zu betonen. Künftig streckt sich das Modell auf 4,29 Meter Länge, das sind zwanzig Zentimeter mehr als beim Vorgänger. Außerdem wächst er in der Breite um drei Zentimeter und selbstverständlich im Radstand, da sind es knapp acht Zentimeter. Bringt innen mehr Platz und das war den Kunden wichtig, als sie gefragt wurden, was die Techniker in England besser machen können. Geschickt genutzter Raum sollte es ebenfalls sein, sagten sie, und auf keinen Fall wollten sie Abstriche beim Go-Kart-Feeling am Steuer des Kleinwagens, der jetzt zum Kompakten wird.

Mini Countryman
Tragende Säule: Der Countryman ist ein wichtiges Modell im Mini-Portfolio.
© HerstellerZoomansicht

Der neue große Mini bietet ordentlich Platz für bis zu fünf Insassen. Für manchen Mini-Fan ein echtes Plus, ebenso die Übersichtlichkeit dank erhöhter Sitzposition. Für zusätzliche Variabilität sorgt die um bis zu 13 Zentimeter verstellbare Rücksitzbank. Zudem sind die geteilten Rücksitzlehen in der Neigung verstellbar. Die Heckklappe lässt sich (optional) elektrisch betätigen und berührungslos öffnen oder schließen. Selbst ein Ablagenpaket (250 Euro) mit variablem Laderaumboden und Spannbändern lässt sich ordern. In den größeren Stauraum passen jetzt 450 bis 1.390 Liter, das bedeutet bis zu 220 Liter mehr als zuvor.

"Picnic Bench" für Zweisamkeit

Mehr als Gag sind wohl die zwei Plätze auf der "Picnic Bench" zu verstehen. Eine Option, bei der sich ein gepolsterter Überzug bei geöffneter Heckklappe als (enger) Freiluft-Sitzplatz für zwei (verliebte?) Personen aus dem Gepäckraum heraus klappen lässt.

Auch innen bleibt fast alles Mini-typisch und stylish. Bei den Armaturen fällt weiterhin das große, mittige Zentralinstrument auf, das jetzt erstmals die Touchscreen-Funktion aufweist. Vieles ist serienmäßig an Bord, aber vieles liefert der Hersteller auch nur gegen Aufpreis und da kann ein nettes Sümmchen zustande kommen. Zu den Besonderheiten zählt ein "Country-Timer", der den Fahrspaß auf anspruchsvollem Terrain misst oder, Stichwort Vernetzung, eine Connected-App als persönlicher Assistent im Alltag. Man glaubt es kaum: Sogar eine Anhängevorrichtung für 1500 bis 1800 Kilo Last ist verfügbar.

Mini Countryman Cockpit
Vertraut: Das große Rundinstrument im Pizzateller-Look. Das Bild zeigt die Rechtslenker-Variante.
© HerstellerZoomansicht

Zwei Benziner, zwei Diesel

Zur Markteinführung stehen vier Motoren zur Auswahl, zwei Benziner und zwei Diesel. Im Cooper S (ab 29.900 Euro) kommt der stärkere Benziner, ein Zweiliter-Vierzylinder mit 190 PS zum Einsatz. Die beiden Vierzylinder-Diesel (ab 29.500 Euro) leisten 150 PS und 190 PS, sie überzeugen durch starken Durchzug.

Auf Wunsch gibt es statt des serienmäßigen Sechsgang-Handschalters eine Sechsgang-Automatik oder für den Cooper S und den Cooper D optional eine Achtgangautomatik. Beim Cooper SD liefert MINI die Achtgang-Steptronic sogar serienmäßig.

Mehr Temperament, bessere Fahrleistungen

Die neuen Motoren steigern spürbar das Temperament des Countryman und verbessern die Fahrleistungen. Trotzdem konsumieren sie bis zu 1,4 l/100 km weniger als die Vorgänger - und das bei mehr Platz und mehr Ausstattung im Auto. Besonders knausrig geht der Cooper D im genormten EU-Testzyklus mit dem Kraftstoff um. Er begnügt sich mit 4,3 l/100 km (ausstattungsabhängig bis zu 4,5 l), entsprechend 113 g/km CO2-Ausstoß. Alle Motorisierungen sind mit Allrad kombinierbar.

Minis kommen gewöhnlich aus Oxford in England, nicht so der Countryman. Nein, nicht wegen des Brexit. Er wird im niederländischen Born gebaut, dort, wo Mitsubishi längere Zeit gewerkelt hat. Im Juni gesellt sich - als erster Mini überhaupt - ein Plug-in-Hybrid im Cooper S E Countryman All 4 (Allrad) hinzu. Er soll vierzig Kilometer rein elektrisch fahren können. Der bei Plug-in-Hybriden besonders unrealistische Mixverbrauch wird mit 2,1 l/100 km angegeben.

Mini Countryman Plug-in
Kommt im Juni: Der Countryman mit Plug-in-Hybridantrieb und einer Gesamtsystemleistung von 224 PS.
© Hersteller

Als nächste Modellvarianten sind außerdem wieder die Variante "John Cooper Works" und auch ein Cabrio angesagt. Ob da dann eher die Frauen oder die Männer zugreifen? Beim Mini liegt der Frauenanteil bislang durchschnittlich bei fünfzig Prozent.

Ingo Reuss

Mini Countryman in Kürze:

Wann er kommt: Am 11. Februar

Wen er ins Visier nimmt: BMW X1, Audi Q2, Mercedes GLA

Was ihn antreibt: Benziner mit 136 und 190 PS, Diesel mit 150 und 190 PS

Was er kostet: Ab 26.500 Euro

Was noch folgt: Ein Plug-in-Hybrid (Systemleistung 224 PS), der sportliche "John Cooper Works", eventuell ein Cabriolet


So groß war noch kein Mini
Hier kommt der neue Countryman
Mini Countryman
Mini Countryman

Unerwarteter Erfolg: Dass sich der Countryman so gut verkaufen würde, hatten selbst die Verantwortlichen bei BMW nicht erwartet.
© Hersteller

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