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18.03.2016, 08:37

Mehrwert-Modelle

DS 3 und DS 3 Cabrio: Trendige Franzosen

Die Idee, aus den Topmodellen eines Autobauers eine Marke zu machen, das ist nicht ganz neu. Citroën allerdings geht diesen Weg mit der "Premium"-Abteilung "DS" seit gut einem Jahr sehr konsequent. Von den gängigen Modellen gibt es inzwischen auch immer eine DS-Version. Im Falle des C 3 sind das der DS 3 sowie das DS 3 Cabrio. An letzterem scheiden sich allerdings die Geister.

DS 3 Cabriolet
DS 3 Cabriolet: Den Kleinsten der DS-Baureihe gibt es auch als besonders luftige Variante. Sie kostet ca. 3000 Euro Aufpreis.
© Hersteller

In der Pariser Zentrale heißt es, die DS-Familie ist mit dem DS 3 jetzt komplett. Zu den Besonderheiten der "avantgardistischen" Reihe zählen ein auffälliges Design, das sich zudem vielseitiger individualisieren lässt als das der braven Schwestermodelle. Nicht zuletzt zählen eine bessere Ausstattung und kräftigere Motorisierungen dazu. Freilich sind DS 3, DS 4 und DS 5 auch ein bisschen teurer als die Basis-Typen Citroen C 3, C4 und C5.

Wirklich ein Cabrio?

Weitere Antriebsvarianten bekommt jetzt der Kleinste, der DS 3, von dem im Vorjahr mehr als 100.000 Einheiten weltweit verkauft wurden. Neben dem optisch auffälligen Zweitürer mit dem "schwebenden", festen Dach gibt es noch die sogenannte Cabrio-Variante. Sie macht allerdings bisher nur einen Anteil von rund zehn Prozent an den DS 3-Verkäufen aus, was vielleicht auch daran liegt, dass die meisten Kunden entsprechend der Definition eine andere Lösung für das Offenfahren suchen als ein größeres Schiebedach, bei dem die Seitenholme fest mit der Karosserie verbunden bleiben. Da stellt sich die Frage: Kann man dieses Konzept, ähnlich wie zum Beispiel beim Fiat 500 Cabriolet, überhaupt als Cabrio bezeichnen?

DS 3 Cabriolet
Cabrio "light": Eigentlich hat der DS 3 nur ein größeres Schiebedach, die Seitenholme bleiben.
© HerstellerZoomansicht

Unter der Haube tut sich einiges: Der Dreizylinder mit 130 PS ersetzt den 1,6-Liter-Saugmotor, den bisher BMW beigesteuert hat. Mit dem Turbo wirkt der DS 3 130 (ab 20.490 Euro) ideal motorisiert, der Fahrer kann damit ziemlich flott unterwegs sein. Kurvenreiche Strecken machen richtig Laune. Sucht er dagegen besonders sparsame Motoren, wird er freilich eher zum HDi-Diesel 100 oder 120 greifen, den es ab 20.740 Euro (100 PS-Version) gibt.

"Performance"-Modell für sportliche Ambitionen

Sportliche Fahrer werden bis April auf den neuen "Performance" warten: Dessen Vierzylinder wuchtet 208 PS und 300 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Zum Fahrspaß tragen hier auch das überarbeitete Fahrwerk und die breitere Spur vorn bei. Auf ersten Probefahrten gefielen die geringeren Karosseriebewegungen und die direktere Lenkung. Citroen-DS zündet hier die Sportstufe, die absolut keine Sänfte mehr ist, wie es einst französischen Autos nachgesagt wurde. Trotzdem bleibt sie völlig alltagstauglich. Die starke frontgetriebene Version (die ein spezielles Sechsganggetriebe hat) profitiert dabei auch vom Sperrdifferenzial, das dafür sorgt, dass kaum Antriebseinflüsse im Lenkrad zu spüren sind. Eine "milde" THP-Version mit 165 PS unterhalb des "Performance" (dessen Preis noch nicht genannt wird) kostet 23.490 Euro.

DS 3
DS 3: So sieht die geschlossene Variante des trendigen Franzosen aus. Sie trägt den Löwenanteil am Verkauf.
© HerstellerZoomansicht

Außer der bekannten Einstiegsmotorisierung im DS 3 82 mit Fünfgangschalter (ab 15.890 Euro) wird der 110-PS-Dreizylinder künftig neben dem Sechsgangschalter für 18.990 Euro mit einer (6-Gang) Wandler-Automatik angeboten. Sie kostet 1.800 Euro Aufpreis und soll mit knapp fünf Litern Normverbrauch ähnlich sparsam sein wie die Schaltgetriebe-Version. Im Stadt- und Überlandverkehr bewährt sie sich, bei wechselnden Geschwindigkeiten auf Autobahnen weniger. Wie es bei Citroen heißt, hat man sich gegen ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) entschieden, weil es "verschleißintensiver" sei.

Frischluft kostet extra

Die Neuheiten der DS 3-Reihe betreffen auch das Cabrio. Wer die Frischluft ins Auto holen will, muss allerdings beim Kauf rund 3.000 Euro mehr hinblättern. Dafür erhält er ab 19.840 den 82-PS-Motor und die (mittlere) "So Chic"-Ausstattungsstufe. Mehrlagiges Stoffdach mit Windabweiser inklusive. Einiges kommt hinzu, wenn der Kunde maßgeschneiderte Kombinationen etwa bei Farben und Bezügen (u.a. Leder) oder Sondereditionen wählt. Serienmäßig erwirbt er neben umfangreicher Komfort- und Sicherheitsausstattung das einzige fünfsitzige Cabrio im Segment, dazu einen großen Kofferraum mit 245 Litern.

Ingo Reuss

DS 3-Armaturen
Macht mehr her: Auch im Innenraum zeigen sich die Modelle aus Citroens DS-Baureihe aufgewertet. Hier das Cockpit des DS 3.
© Hersteller
 

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