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11.03.2016, 13:35

VW Golf GTI TCR

330 PS: Hier kommt der schärfste GTI!

Von einem ganz normalen Golf ist dieser GTI so weit entfernt wie die Nürburgring-Nordschleife von einem verkehrsberuhigten Bereich. Für den üblichen Straßenverkehr ist der 330 PS starke TCR aber auch gar nicht gedacht. Und es gibt noch ein anderes Kaufhindernis.

VW Golf GTI TCR
VW Golf GTI TCR: Mit 330 PS verweist er sowohl den Golf R (300 PS) als auch den GTI Clubsport (265 PS) in die Schranken.
© Volkswagen Motorsport

Kaum ein Fahrzeug hat so viele Gesichter wie der VW Golf. Er kann ganz brav und zivil, als GTI oder Golf R zeigt er seine sportliche Seite, er ist als purer Stromer unterwegs (e-Golf) oder als Plug-in-Hybrid mit dem Kürzel GTE. Und auch das hat der Golf drauf: Der TCR macht 330 Pferdestärken locker, bewehrt sich mit einem martialischen Heckflügel aus Carbon sowie einem aerodynamischen Frontsplitter und fährt auf 18-Zoll-Rennfelgen vor. Man ahnt es: Auf der Landstraße oder im City-Verkehr ist dieser Golf fehl am Platz. Sein Lebensraum ist die Rennstrecke. Entwickelt von Volkswagen Motorsport kommt er in der Tourenwagenmeisterschaft TCR zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Kundensport-Serie, die deutlich seriennähere - und somit auch kostengünstigere - Fahrzeuge als die DTM beschäftigt.

Kopfprotektoren und Sicherheitszelle

Neben den genannten optischen Insignien verfügt der GTI TCR über ein um ca. 40 cm verbreitertes Renn-Fahrwerk und einen Sicherheitstank nach FIA-Reglement; der Pilot nimmt in einem Rennsitz mit Kopf-Protektoren Platz und darf sich auf den Schutz einer Rennsport-Sicherheitszelle verlassen.

VW Golf GTI TCR
Martialisch: Ein Heckspoiler aus Carbon erzeugt den nötigen Anpressdruck für die Rennstrecke.
© HerstellerZoomansicht

Herzstück ist ein Zweiliter-Turbo mit Benzin-Direkteinspritzung, der aus dem Golf R adaptiert wurde, in der Rennversion aber von 300 auf 330 PS hochgezüchtet und mit 410 Nm Drehmoment ausgestattet wurde. Ein sequenzielles Getriebe mit Schaltwippen am Lenkrad schickt die Motorkräfte an die Vorderachse. Als Topspeed werden 230 km/h erreicht, was Tempobolzer vielleicht nicht sonderlich beeindrucken wird. Auf der Rennstrecke stehen jedoch weniger Geschwindigkeitsrekorde auf der Geraden im Fokus, hier kommt es eher darauf an, wie schnell so ein Sportler um die Kurven jagt.

Volkswagen Motorsport hat sich bei der Entwicklung des GTI TCR mit der Sportabteilung der spanischen Schwester Seat zusammengetan und konnte somit auf umfängliche Erfahrungen mit dem Seat Leon Cup Racer zurückgreifen. Allerdings wurden nur 20 Einheiten des Kundensport-Renners aufgelegt, und auch die haben sich diverse Teams bereits gegriffen.

Es bleibt der Clubsport

Sportlich orientierten Golf-Fans bleibt immerhin der Clubsport, der ab 36.450 Euro bestellt werden kann und dessen 265 PS sich per Boost-Funktion bis auf 290 PS hochjagen lassen. Stark anzunehmen ist außerdem, dass die Tuning-Branche das Spoiler- und Splitter-Rüstzeug des TCR als Anregung für entsprechende Bodykits aufgreifen wird.

ule

 

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