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09.03.2016, 11:52

Zahlreiche Neuheiten in Sicht

Toyota und Lexus: Zurück in die Erfolgsspur

Mit einer Modelloffensive will sich Toyota wieder verstärkt auf der automobilen Einkaufsliste deutscher Kunden positionieren und dabei auch seine Edel-Tochter Lexus mitnehmen. Ein breitgefächtertes Angebot an Novitäten soll zum Erfolg beitragen - darunter so unterschiedliche Charaktere wie der Prius, der Kleinbus Proace Verso oder der Pick-up HiLux.

Toyota HiLux
Erfolgsmodell auf Schlammfahrt: Toyotas robuster Pick-up HiLux ist das weltweit beliebteste Fahrzeug in seinem Segment.
© Hersteller

In den nächsten Monaten soll es bei Toyota Schlag auf Schlag gehen. Nach einer längeren Durststrecke will der Kölner Importeur nun durchstarten. Kaum sind der neue Prius und der RAV4 Hybrid - der erste Toyota-SUV mit dem "doppelten Herzen" eingeführt - kommt schon der auf dem Genfer Salon vorgestellte HiLux in vielen Varianten auf den Markt. Bereits seit 1968 wird der Pick-up verkauft und hat sich inzwischen zum weltweit beliebtesten Fahrzeug in diesem Segment gemausert. Insgesamt 16 Millionen wurden davon zugelassen. Der Marktanteil in Europa liegt bei stolzen 23 Prozent.

Nun hat Toyota seinem Verkaufsschlager ein noch robusteres Fahrwerk verpasst und liefert ihn ab Herbst in Deutschland aus. Als idealer Antrieb dürfte der neue 150 PS-Diesel dienen. Zu den weiteren Besonderheiten zählen die höherwertige Innenraumgestaltung und der große Touchscreen. Nicht nur für Gespannfahrer interessant: Die Anhängelast steigt auf bis zu 3,2 Tonnen.

Toyoa Proace Verso
Proace Verso: Der Kleinbus entstammt einer Kooperation mit Peugeot (Traveller) und Citroen (Spacetourer).
© HerstellerZoomansicht

Proace Verso für neun Personen

Etwa zur gleichen Zeit startet der Proace Verso, der den Kleinbus Hiace ersetzt. Das Fahrzeug, das im Segment des VW Busses antritt, wird jetzt zusammen mit PSA (Peugeot/ Citroen) entwickelt und gebaut; der Vorgänger entsprang noch der Transporter-Palette von Fiat. Auf komplett neuer Basis werden Fahrzeug-längen von 4,60 bis 5,30 Metern angeboten. In dem großen Van finden bis zu neun Personen Platz. Angetrieben wird der Proace Verso von 95 PS bis 180 PS starken Dieselmotoren.

Trumpf für den deutschen Markt

Einen richtigen Trumpf speziell für den deutschen Markt zieht Toyota mit dem C-HR aus dem Ärmel. Die Coupé-artigen Vorserienfahrzeuge, die in Kalifornien entwickelt und designt wurden, ähneln dem Nissan Juke, der bei der Kundschaft hier zu Lande sehr gut ankommt. Der Auslieferungsbeginn des auch als Crossover bezeichneten Modells dürfte allerdings erst zum Jahresende erfolgen. Als Motorisierung dienen der 1,8-Liter-Hybrid mit 122 PS wie im Prius und ein 1,2-Liter-Turbobenziner mit 116 PS. Einen Diesel wollen die Toyota-Manager hier nicht anbieten. Das Ziel des Crossover-Konzepts ist klar: Der japanische Autobauer will wieder stärker im SUV-Segment im Geschäft sein.

Toyota CH-R
Martialischer Look: Den Crossover C-HR positioniert Toyota gegen den Nissan Juke.
© HerstellerZoomansicht

Lexus hat viel vor

Große Pläne hat auch Lexus: Die 4,76 Meter langen Limousinen LC 500h und LC 500 werden ab Anfang kommenden Jahres in Deutschland ausgeliefert. Die Hybrid-Variante LC 500h hat einen 3,5-Liter-V6, der zusammen mit dem Elektromotor 354 PS leistet (Systemleistung). Der besonders sportliche LC 500 erhält einen 5,0-Liter-V8 mit 473 PS. Der Achtzylinder soll in unter 4,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100 spurten. Bei der Hybridversion wird die Kraft erstmals über eine Zehnstufen-Automatik an die Hinterräder übertragen.

Erst in der Phase des Concept-Cars ist der Lexus LF-FC, der Nachfolger des Lexus-Flaggschiffs LS. Die 5,30 Meter lange Limousine, die in der Studie von Brennstoffzellen angetrieben wird, hat einige technische Spezialitäten an Bord, darunter Allradantrieb, Gesten-Steuerung und teilautonomes Fahren.

Lexus LC 500h
Lexus LC 500h: Die Hybrid-Limousine bringt es auf eine Systemleistung von 354 PS.Neben einem E-Motor ist ein V6 an Bord.

2016 lässt sich gut an

Im vergangenen Jahr hat Toyota in Deutschland Verkaufsrückgänge hinnehmen müssen. In diesem und im nächsten Jahr wollen es die Manager in der Köln-Marsdorfer Vertriebszentrale besser machen. Das neue Jahr hat gut angefangen. Beispiel RAV4: Hier erhöhten sich die Bestellungen im Januar von 1.400 im Vorjahresmonat auf gut 3.000 in diesem Jahr - knapp achtzig 80 Prozent davon mit Hybridantrieb.

Ingo Reuss

09.03.16
 

kicker-sportmagazin

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