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17.02.2016, 16:49

Neues Cabrio am Start

Im März macht sich der Mini frei

Nicht alles, wo Mini draufsteht, kommt an beim Kunden - der Roadster und das Coupé sind im vergangenen Jahr aus dem Programm komplimentiert worden. Das Cabrio aber bleibt. Auf Basis der dritten Mini-Generation fährt am 5. März die neue Version des lifestyligen Luftikus in den Handel. Größer, praxistauglicher, zu Preisen ab 21.900 Euro - und mit dem "John Cooper Works" als sportlicher Speerspitze.

Mini Cabriolet
Mini Cooper S Cabrio: Der offene Fahrspaß mit 192 PS kostet mindestens 27.950 Euro.
© HerstellerZoomansicht

Zumindest in Deutschland geht es mit den Cabrio-Zulassungszahlen seit Jahren bergab. Der offene Mini freilich hält sich und trotzt mit Schick und Charme der Flaute in seinem Genre. Das jetzt auslaufende Modell habe man "mit vollen Auftragsbüchern abgeschlossen", sagt Peter Wolf, der bei BMW für die kleinen Baureihen und den Mini zuständig ist. Jetzt, da die Tage länger werden und die Aussicht auf den Frühling in der Luft liegt, rollt das neue Mini-Cabriolet zum Händler. Am 5. März ist es soweit, dann wird nach dem klassischen Dreitürer, dem neu ins Programm aufgenommenen Fünftürer und dem Kombi "Clubman" auch die offene Variante runderneuert zur Verfügung stehen.

Sonnenschein im Mini-Programm

Die jüngste Version hat nichts vom Charme der Vorläufer verloren. Der Sonnenschein im Mini-Portfolio wirkt noch immer kurz, kompakt und knackig - auch wenn der Urahn von 1992 daneben wie eine Streichholzschachtel auf Rädern aussieht und wenn der unmittelbare Vorgänger noch fast zehn Zentimeter kürzer und 4,4 Zentimeter schmaler gewesen ist. Dank des etwas verlängerten Radstandes gibt es einen Tick mehr Platz im Innenraum, was dann Relevanz besitzt, sofern man - kein wirklich empfehlenswertes Unterfangen - partout zu viert im Mini unterwegs sein möchte. Wenn Peter Wolf darauf hinweist, dass das Cabrio "unglaublich an Nutzwert gewonnen hat", dann meint er freilich eher den praxistauglicheren Kofferraum. 215 Liter packt der jetzt weg, das sind 25 Prozent mehr als beim Vorgänger. Bei offenem Verdeck bleiben noch 160 Liter übrig. Es gibt eine Easy-Load-Funktion, die bei geschlossenem Softtop das Anheben des Verdeckrahmens ermöglicht, außerdem eine vergrößerte Durchladeöffnung in Kombination mit geteilt umklappbarer Rücksitzlehne, so dass selbst längere Gepäckstücke durchaus verladefähig werden.

Mini Cooper S Cabrio
Mit Stoffkapuze: Das Textilverdeck lässt sich auch während der Fahrt öffnen und schließen - bis zu Tempo 30 und in 18 Sekunden.
© Hersteller

Innen bietet sich der aus den anderen Mini-Modellen vertraute Anblick mit kreisrunden Instrumenten, einer Batterie an Kippschalterchen und dem großen "Pizzateller"-Bildschirm. Analog zu seinen Geschwistern lässt sich auch das Cabrio jetzt mit einem Head-up-Display ausstatten, das auf einer kleinen Plexiglasscheibe hinterm Lenkrad angelegt ist.

Verbessertes Verdeck

"Besondere Aufmerksamkeit haben wir dem Verdeck gewidmet", sagt Cabrio-Bereichsleiter Axel Braune. Das Softtop besitzt erstmals einen vollelektrischen Antrieb, es öffnet und schließt binnen 18 Sekunden - auch während der Fahrt, konkret bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h. Eine besonders schicke Option ist die Stoffkapuze aus dem Individualisierungsprogramm "Mini Yours", die ein eingewebter "Union Jack" und Hahnentrittmuster schmückt. Auch sonst lassen sich für das Mini Cabrio ein paar Gimmicks hinzubuchen, die man eigentlich nicht braucht, die aber dennoch recht hübsch sind. Die Projektion des Mini-Logos aus dem Außenspiegel auf das Türvorfeld der Fahrerseite beispielsweise, oder der "Always Open Timer", dem sich entnehmen lässt, wie lange man offen durch die Lande getourt ist.

Fahrtechnisch ist das Cabrio ebenso auf Zack wie der geschlossene Bruder. Kurven werden mit hungriger Verve verschlungen, mit spielerischer Leichtigkeit und gleichzeitig hoher Präzision wedelt der offene Mini von Kehre zu Kehre - ausgesprochen spaßig das! Wer will, kann sich zusätzliche Unterstützung durch ein Sportfahrwerk und/oder adaptive Dämpfer holen. Empfehlenswerte Investitionen sind die in ein Windschott und in eine Rückfahrkamera - das zurückgefahrene Verdeck behindert doch arg die Sicht nach hinten.

Mini Cooper S Cabriolet
Erschwerter Rückblick: Das Verdeck nimmt viel von der Sicht nach hinten weg.
© HerstellerZoomansicht

Eine feine Sache ist der 192 PS starke und nachdrücklich vorwärtsdrängende Vierzylinder-Turbo-Benziner im Cooper S, der den Sprint von null auf hundert binnen 7,2 Sekunden erledigt und erst bei 230 km/h am Ende seiner tempotechnischen Möglichkeiten angelangt ist. Alternativ dazu stehen zwei Dreizylinder-Benziner bereit, der eine dient mit 1,2 Litern Hubraum und 102 PS im Mini One Cabrio, der andere - 1,5 l, 136 PS - stellt seine Dienste dem Cooper Cabrio zur Verfügung. Die Diesel-Fraktion wird mit einem 116 PS starken 1,5-l-Dreizylinder (Cooper D Cabrio) und einem 170 PS leistungsfähigen 2,0-l-Vierzylinder (Cooper SD Cabrio) bedient. Der Dreizylinder-Selbstzünder ist erwartungsgemäß die verbrauchsgünstigste Motorisierung, nach Werksangaben gibt er sich mit 3,8 l/100 km zufrieden.

Bis zu 231 PS Leistung

Die sportliche Speerspitze im Programm feiert auf der Autoshow von New York Ende März Premiere: Dort präsentiert Mini den John Cooper Works, dessen Vierzylinder-Turbo sich aus zwei Litern Hubraum 231 Pferdestärken holt und der bis auf 242 km/h stürmt.

Mini Cooper S Cabriolet
Vertrauter Anblick: Die Rundinstrumente, den "Pizzateller"-Bildschirm und die vielen Kippschalterchen.
© HerstellerZoomansicht

Der offene Mini, so betont sein Hersteller, sei "das einzige Premium-Cabrio im Kleinwagen-Segment". Dieser Hinweis mag beim Studium der Preisliste tröstlich wirken. Dort wird das Einstiegsmodell Mini One Cabrio mit mindestens 21.900 Euro ausgewiesen, das Mini One D Cabrio kostet ab 25.900 Euro und der John Cooper Works 33.500 Euro. Zur Serienausstattung gehören immerhin schon Zentralverriegelung, Radio mit USB- und Aux-in-Anschluss, Park Distance Control sowie Klimaanlage. Daneben lassen sich noch ein umfangreiches Fahrerassistenz-Personal, eine Zweizonen-Klimaautomatik mit Cabrio-Modus, LED-Scheinwerfer, Infotainment mit Web-Anbindung und viel Feines mehr ordern.

Geteilter Spaß sei doppelter Spaß, heißt es. Nach dieser Maxime sollen Mini-Cabrio-Besitzer ihr Gefährt schon bald auch anderen zur Verfügung stellen können und dabei noch was verdienen. Voraussetzung ist die Teilnahme am BMW-Carsharingprogramm "Drive now". Wenn man so will, eine Art "Airbnb" auf Rädern also.

Ulla Ellmer

Mit Leistung bis zu 231 PS
Neues Mini Cabrio am Start
Mini Cabriolet
Der Sonnenschein im Mini-Programm

Mini Cooper S Cabriolet: Mit Verve verfrühstückt der lifestylige Luftikus Kehre um Kehre.
© Hersteller

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