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28.01.2016, 12:08

Offene Version des Zweisitzers

Smartes Cabrio-Vergnügen

Cabrio-Vergnügen für Zwei? Das deutet meist auf einen schnittigen Roadster hin. Es geht aber genauso gut anders: Klein und knuffig! Denn: Auch der neue Smart Fortwo führt seinen Insassen auf Wunsch wieder viel frische Luft zu. Gegenüber dem geschlossenen Coupé kostet das allerdings über 3.000 Euro Aufpreis.

Smart Fortwo Cabrio
Smart Fortwo Cabrio: Kommt im März zu Preisen ab 15.655 Euro. Das Coupé in "Passion"-Ausstattung gibt's schon ab 12.375 Euro.
© Hersteller

Die Cabrio-Version des zweisitzigen Smart ist wieder da. Rechtzeitig zum Frühling rollt das neue Modell zu den Händlern. Das laut Hersteller "preiswerteste Voll-Cabrio auf dem Markt" bietet Sommerfeeling per Knopfdruck in nur zwölf Sekunden - ein Vorgang, der selbst bei voller Fahrt möglich ist.

Das Smart Cabrio wird in zwei Leistungsstufen geliefert - 71 PS und 90 PS - zunächst ausschließlich in der Automatikversion mit Doppelkupplungsgetriebe DCT. Ein Fünfgang-Schaltgetriebe folgt später. Im Heck der Basisversion arbeitet ein Einliter-Dreizylinder. Der stärkere Dreizylinder begnügt sich mit 0,9 Litern Hubraum, aufgeladen mit einem Turbo. Die 135 Newtonmeter Drehmoment sorgen für völlig ausreichende Fahrleistungen (11,7 Sekunden von 0 auf 100 und 155 km/h in der Spitze). Im genormten Mix verbraucht das Cabrio 4,4 bzw. 4,3 l/100 km (97 / 99 g/km CO2). Die Preise beginnen bei 15.655 Euro für das Einstiegsmodell und 16.550 Euro für die stärkere Version. Einen Diesel wird es nicht mehr geben, aber der Smart mit Elektroantrieb soll ab Ende des Jahres wieder kommen.

Nervt nicht mehr beim Schalten

Ein Nachteil der ersten Smart-Generation war die nervende Gedenksekunde bei Schaltvorgängen der damaligen Automatik. Das ist heute anders: Beim Beschleunigen gibt es praktisch keine Schaltverzögerungen mehr. Höchstens beim Überholen von Lastwagen auf Landstraßen wünscht sich der Fahrer schon mal zügigere Kraftentfaltung und Gangwechsel. In der Stadt beschleunigt der knapp 2,70 Meter kurze Winzling sportlich und lässt beim Ampelstart manch anderen verblüfften Verkehrsteilnehmer hinter sich. Beim Gewicht liegt das Cabrio übrigens etwas höher: ab 980 Kilo sind es bei ihm gegenüber 940 Kilo beim "Coupé".

Smart Fortwo Cabriolet
Macht nicht nur in der City Spaß: Unterwegs sein mit dem offenen Smart Fortwo.
© HerstellerZoomansicht

Das Fahren macht schon Spaß, nicht nur in der City. Das Parken und Rangieren mit einem Wendekreis von 6,95 Metern sowieso. Dank der noch steiferen Karosserie, die zum guten Fahrverhalten beiträgt, fühlen sich die Insassen recht wohl. Für ein so kleines Fahrzeug mit dem entsprechend kurzen Radstand ist auch die Federungs-/Dämpfungsabstimmung mehr als passabel. Nicht zuletzt sitzen die maximal zwei Insassen bequem und erfreuen sich an den durchaus angenehmen Platzverhältnissen.

Wirklich ein Voll-Cabrio?

Gern sprechen die Smart-Manager von "Voll"-Cabrio, weil sich zusätzlich zum Öffnen des Verdecks bis zur Heckauflage die beiden seitlichen Dachholme mit wenigen einfachen Handgriffen entfernen lassen. Die zwei Teile werden in einer Verstaubox im Kofferraum deponiert, ohne dass dessen Volumen (260 Liter) nennenswert eingeschränkt wird. Bis zu Geschwindigkeiten von etwa 110 km/h wirken sich die Windgeräusche bei voll geöffnetem Dach nicht störend aus.

Drei Ausstattungsstufen stehen zur Auswahl: Passion, Prime und Proxy. Das Interieur wurde aufgewertet. An Bord ist inzwischen auch die Smartphone-Integration per MirrorLink. Größere Radhausverkleidungen und Tieferlegung gibt es zum Beispiel im Urban-Style-Paket. Die besonders leistungsstarke Brabus-Variante kommt im Sommer.

Smart Fortwo Cabrio Dachholm-Demontage
Weg zum Voll-Cabrio: Die beiden seitlichen Dachholme lassen sich mit wenigen Handgriffen entfernen.
© HerstellerZoomansicht

Gestiegene Absatzzahlen

Smart-Chefin Annette Winkler spürt jetzt mit dem neuen Cabrio noch mehr Rückenwind für die Marke. Bei 120.000 verkauften Einheiten im vergangenen Jahr hat sie Grund, optimistisch sein. Der Absatz stieg weltweit um 33 Prozent, europaweit sogar um 72 Prozent. Vom Cabrio wurden seit der Einführung rund 220.000 Einheiten verkauft; meist lag der Smart in den "Top 5" der Cabrio-Zulassungen.

Was die Smart-Chefin am meisten erfreut: "Kunden unserer Marke passen in keine Schablone". Die Begründung hört sich ein bisschen nach Marketing an, ist aber originell wie das Auto: "Unsere Kunden mögen keinen Mainstream, sie sind immer smart unterwegs". Gerne betonen die Smart-Leute auch, ihr ultrakompakter Stadtwagen habe inzwischen eine Art Kultcharakter erreicht.

Ingo Reuss

28.01.16
 

kicker-sportmagazin

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