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26.01.2016, 08:46

Vierte Generation des Korea-SUVs am Start

Kia Sportage: Der Neue wird günstiger

So ein SUV steht jedem Hersteller gut. Kia hat gleich zwei davon: Das Flaggschiff Sorento und den kompakten Sportage. Der kommt jetzt in vierter Generation auf den Markt: Mit dynamisierter Optik, einem neuen Turbo, einem gleichfalls neuen Sportoutfit sowie mit zeitgemäßen Assistenzsystemen. Die Preisreduzierung um 600 Euro gilt allerdings nur für das Einstiegsmodell.

Kia Sportage
Wahlmöglichkeit: Für den Sportage stehen Front- oder Allradantrieb sowie zwei Benzin- und drei Dieselmotoren zur Verfügung.
© Hersteller

Was ein SUV ist, muss man heute keinem Autokäufer mehr erklären. 1993 war das noch anders. Nur handverlesen warben damals die hochgebockten Modelle mit Look und Habitus eines (nicht unbedingt allradgetriebenen) Soft-Offroaders um die Kunden. Den Kia Sportage gab es damals schon, dass er vom Hersteller als "Pionier" seiner Gattung bezeichnet wird, ist insofern legitim.

Heute fährt der Sportage in der Liga von VW Tiguan & Co, mit dem Hyundai Tucson hat er einen weitgehend baugleichen Bruder. Am 30. Januar rollt die nunmehr vierte Sportage-Generation zum Händler. Für Kia ist der Kompakt-SUV "ein wichtiges Modell", wie Steffen Cost, Geschäftsführer der deutschen Dependance, sagt. "Er hat das Wachstum von Kia entscheiden mit vorangetrieben". Europaweit ist er schon länger das meistverkaufte Modell der Marke, in Deutschland konnte er 2015 den Cee'd überholen und sich somit an die Spitze des Portfolios setzen. Auch als Imageträger hat der Sportage einen Job zu erfüllen.

Arbeit am Tigernasen-Grill

Das neue Modell zeigt schon optisch mehr Persönlichkeit. Kia hat das Gesicht mit dem aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen "Tigernasen-Grill" benannten Frontelement stärker konturiert, das Heck mit den modifizierten Rückleuchten wirkt nun harmonischer. Anders als der Tucson, dessen Ausstrahlung mehr in Richtung eines robusten Geländewagens geht, zeigt der Sportage eine gewisse Eleganz.

Kia Sportage
Kia Sportage: Der Kompakt-SUV ist deutschlandweit das meistverkaufte Modell der Koreaner.
© HerstellerZoomansicht

Was die Abmessungen betrifft, so ist nicht nur die Länge (auf 4,48 Meter) gewachsen. Auch der Radstand hat - um drei Zentimeter - zugelegt. Das freut die Passagiere, die sich nun noch entspannter ausbreiten können und die vor allem im Fond ein familientaugliches Platzangebot vorfinden. Der Kofferraum ist ebenfalls größer geworden, er fasst jetzt 503 bis 1492 Liter. Praktische Details sind die (aufpreisträchtige) sensorgesteuerte elektrische Heckklappe und das zusätzliche Unterflur-Ablagefach, in dem sich - beispielsweise - bei Nichtgebrauch das Gepäckraumrollo verstauen lässt.

Die Inneneinrichtung macht mehr her beim neuen Modell, Chromzierrat und Klavierlack veredeln die Optik. Das sieht schon ziemlich hochwertig aus. Wer sich's leisten kann und will, bekommt mit belüfteten und zehnfach elektrisch verstellbaren Sitzen noch ein Quantum Luxus dazu.

Der Schwerpunkt liegt beim Diesel

Beim Motorenprogramm zieht der Sportage nach wie vor die Diesel-Karte. Zwar gibt es ergänzend zum Basis-Benziner 1.6 GDI (132 PS) einen neuen Turbo, der sich aus 1,6 Litern Hubraum 177 PS holt. Mehr Gewicht liegt aber auf den drei Selbstzündern - immerhin favorisieren 65 Prozent der Sportage-Kunden diese Art des Antriebs. Zur Wahl stehen ein 1.7 CRDi mit 115 PS sowie ein 2.0 CRDi, der entweder mit 136 und 185 PS zu haben ist. Letztere Variante markiert die neue Spitze im Portfolio. Der Top-Diesel macht Laune im Umgang, er hinterlässt einen souveränen Eindruck, agiert bullig-durchzugsstark, wobei er zwar nicht eben leise vorgeht, aber nie unangenehm laut in den Ohren liegt. Das weich und exakt zu schaltende Sechsganggetriebe harmoniert gut mit der Motorcharakteristik, noch besser steht dieser Sportage-Variante aber die 6-G-Automatik. In der Spitze rennt der stärkere 2.0 CRDi 201 km/h schnell, der Kraftstoffkonsum liegt bei kombiniert 5,9 l/100 km.

Kia Sportage
Ausbaufähig: Denkbar ist, dass der Sportage auch als Hybridvariante kommt.
© HeckZoomansicht

Dem kräftigeren Benziner und dem 185-PS-Diesel spendiert Kia die neue GT-Sportlinie, der neben diversem sportlichen Zierrat auch ein straffer abgestimmtes Fahrwerk zu eigen ist. Ein bisschen zu straff, wie wir finden, etwas mehr Komfort dürft' schon sein. Andererseits zieht der Sportage GT mit beruhigender Sicherheit seine Bahn, ohne in schneller angegangen Kurven die Contenance zu verlieren.

Nicht jeder bekommt Allrad

Allradantrieb ist übrigens nur beim Top-Diesel serienmäßig. Für den 136-PS-Selbstzünder und den neuen Turbo-Benziner kann er als Extra geordert werden, während der Junior-Benziner ausschließlich frontgetrieben zu haben ist. Zu den serienmäßigen Mitbringseln des GT gehören unter anderem Nebelscheinwerfer mit je vier LED-Spots, Unterfahrschutz vorn und hinten, 19-Zoll-Alus, eine Auspuffanlage mit Doppelendrohr, Sportlenkrad und Sportpedale. Das Basismodell bringt beispielsweise einen Gespannstabilisierungsassistenten sowie Berganfahr- und Bergabfahrhilfe. Gegen Extra-Lohn (bzw. ab Werk in den höheren Ausstattungsvarianten) lassen sich diverse elektronische Helferlein in Dienst nehmen - kabellose Lademöglichkeit fürs Smartphone, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent, Spurwechselassistent, Querverkehrwarner, autonomer Notbremsassistent, dynamisches Kurvenlicht, Xenonscheinwerfer und Fernlichtassistent. Außerdem gewährt Kia das Sorglos-Paket einer Siebenjahres-Garantie.

Kia Sportage Armaturen
Höherwertig: Der Innenraum hat an Anmutung gewonnen. Auf Wunsch lässt sich das Smartphone kabellos laden.
© HerstellerZoomansicht

Mit 19.990 Euro ist der frontgetriebene Basis-Sorento mit 1.6-GDI-Benziner sogar um 600 Euro billiger geworden. Wissen muss man allerdings, dass Kia für diese verhältnismäßig frugal ausgestattete Variante kaum mit Käufern rechnet, von "0,x Prozent" ist die Rede. Die Existenzberechtigung des Grundmodells liegt wohl vorrangig darin, den Einstiegspreis werbeträchtig unter 20.000 Euro zu halten. Wenig verkaufsfördernd dürfte sich auch auswirken, dass sich für den einfachsten Sorento kaum Extras hinzubuchen lassen. Bei den höherwertigen Modellen langen die Koreaner hingegen kräftiger zu als bislang. Die wohl meistverkaufte Ausstattungsvariante "Spirit" kostet 28.890 Euro und aufwärts. Und das Topmodell 2.0 CRDi GT 185 AWD im luxuriösen "Platinum"-Trimm durchbricht die 40.000-Euro-Schallmauer und kommt auf 42.190 Euro. Auch für diese Variante lässt sich praktisch nichts mehr hinzuordern - hier aber schlicht deshalb, weil schon alles an Bord ist.

Ulla Ellmer

 

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