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19.01.2016, 11:11

Neues Modell, neuer Antrieb

Toyota RAV4: Jetzt auch als Hybrid

Den Toyota RAV4 gab es schon, als bei uns vom SUV noch kaum die Rede war. Zwanzig Jahre ist der Japaner bereits auf dem Markt. Jetzt steht ein Modellwechsel an. Vor allem Allrad-Kunden sollen sich für die ganz neue Variante mit Hybridantrieb erwärmen.

Toyota RAV4 Hybrid
Toyota RAV4: Beim neuen Modell macht die Hybridversion den Anfang.
© HerstellerZoomansicht

Mit einer Modellvariante des überarbeiteten RAV4 beginnt Toyota Ende Januar die Auslieferung des ersten Hybrid-SUV im Programm. Bisher war der - inzwischen nicht mehr so unkonventionelle - Antrieb der Abteilung Lexus vorbehalten. Längst sind Plug-in-Hybride auch im Segment der SUVs auf dem Markt, aber da hält sich Toyota noch zurück - aus Kostengründen, die sich im Listenpreis niederschlagen, wie es heißt. Der jetzt vorgestellte RAV4 Hybrid kostet, ausgerüstet mit Frontantrieb, in der Basis 31.990 Euro, mit Allradantrieb sind es dreitausend Euro mehr.

Die neue Hybrid-Version ist mit 197 PS die leistungsstärkste (in Europa angebotene) RAV4-Ausführung. Sie beschleunigt den nunmehr 4,61 Meter langen Kompakt-SUV in 8,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Spitze stellt sich bei 180 km/h ein. Sehr zurückhaltend gefahren kommt der Toyota-Hybrid mit nur fünf Litern auf 100 Kilometer (116 g/km CO2) aus. Als günstigster, genormter Mixwert werden sogar 4,9 l/100 km angegeben.

Mit Front- oder Allradantrieb

Unter der Motorhaube arbeitet zusätzlich zu einem 2,5-Liter-Vierzylinder ein kraftvoller Elektromotor (143 PS/270 Nm). Die Hybrid-Version kann außer als Fronttriebler optional mit Allradantrieb geliefert werden. Dann treibt ein bis zu 68 PS starker Elektromotor die Hinterachse an - ohne Verteilergetriebe und Kardanwelle. Was beim ersten Fahreindruck nicht so gefällt: Beim Beschleunigen, zum Beispiel beim Überholen, wirkt der Motor akustisch angestrengt und die eigentlich stufenlose Automatik wechselt trotz "künstlichem" sechsstufigen Schaltmodus die Gänge spät. Beim 4x4-Modell steigt die Anhängelast von 800 (Frontantrieb) auf maximal 1.650 Kilo.

Toyota RAV 4 im Gelände
Kann auch raues Gelände:Den RAV4 gibt es nicht nur mit Frontantrieb, sondern wahlweise auch mit Power für vier Räder.
© Hersteller

Ein- und Ausstieg sind, wie bei SUVs gewohnt, bequem. Das Platzangebot ist großzügig. Besonders angenehm untergebracht fühlen sich die Insassen vorn auf körpergerechten Sitzen. Im überarbeiteten Innenraum findet sich jetzt unter anderem ein 4,2 Zoll großes Info-Display und ein farbiger 7-Zoll-Touchscreen (Aufpreise zum Teil ausstattungsabhängig). Ins Gepäckabteil des "Familienautos" passen 501 bis 1.633 Liter.

Verbesserter Sicherheitsstandard

Die Qualitätsanmutung wurde nicht nur innen verbessert, sondern außen unter anderem durch die dynamischere Front mit LED markanter. Aufgefrischt wurde nicht zuletzt der Sicherheitsstandard, der unter dem Namen "Toyota Safety Sense" verschiedene, heute übliche Systeme zusammenfasst. Im besten Ausstattungspaket kann der Kunde optional (1.500 Euro) eine 360-Grad-Kamera ordern, die einen Überblick aus der Vogelperspektive rund um das Auto bietet. Vor allem beim Rangieren kann sich diese Hilfe schnell bezahlt machen.

Toyota RAV4 Innenraum
Neu: Im überarbeiteten Innenraum findet sich jetzt unter anderem ein farbiger 7-Zoll-Touchscreen.
© HerstellerZoomansicht

Ein Diesel, ein Benziner

Die aktualisierte RAV4-Modellreihe umfasst zwei weitere Motoren. Neu in der Palette ist der Zweiliter-Turbodiesel mit 143 PS und 320 Nm Drehmoment. Der überarbeitete Zweiliter-Benziner leistet 151 PS und ist wahlweise mit Schalt- oder (optional) mit Automatikgetriebe erhältlich. Den Diesel liefert Toyota künftig nicht mehr mit Automatik oder Allrad. Als Grund geben die Japaner an, dass sie die 4x4-Kundschaft auf die Hybrid-Variante einstimmen wollen. Beide Modelle können in vier Ausstattungsstufen geordert werden. Der Basispreis für den frontgetriebenen Diesel beträgt 27.290 Euro. Die meistgekaufte Ausstattung dürfte mit etwa sechzig Prozent "Edition" sein, die zweithöchste "Executive". Den Hybrid gibt es erst ab der zweiten Stufe "Comfort".

"Vom Nischenmodell zum Weltauto" betonen die Toyota-Manager gern, wenn sie nach der zwanzigjährigen Geschichte des RAV4 gefragt werden. Mehr als sechs Millionen Einheiten wurden inzwischen verkauft, 1,5 Millionen davon in Europa. Laut Toyota sollen noch neunzig Prozent der Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein.

Löwenanteil für den Hybrid?

Toyota will bis 2017 in Westeuropa die Absatzzahlen des RAV4 von bisher 86.000 jährlich auf 107.000 erhöhen. Der Antriebsmix soll dann zu 66 Prozent beim Hybrid liegen. Für den Diesel wird ein Anteil von 22 Prozent erwartet, beim Benziner zwölf Prozent. In Deutschland will Toyota 7.500 RAV4 im Jahr verkaufen. Nach dem schwachen Vorjahresergebnis ist Ehrgeiz angesagt.

Ingo Reuss

19.01.16
 

kicker-sportmagazin

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