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11.01.2016, 05:52

Premiere auf der Detroit Motor Show

Mercedes: Das ist die neue E-Klasse

A Star is born: Am Vorabend der Detroit Motor Show (11. bis 24. Januar) hat Mercedes seine wichtigste Neuheit des Jahres 2016 vorgestellt. Ob die E-Klasse wirklich zum Star wird, werden die Kunden entscheiden müssen. Die Chancen stehen freilich gut. Denn die zehnte Generation hat vieles von der größeren S-Klasse geerbt und setzt technisch neue Maßstäbe bei den Business-Limousinen: Mit einem hochmodernem Bedienkonzept, der schon sehr weitgehenden Befähigung zum autonomen Fahren, jeder Menge Luxus und obendrein sparsamen Motoren.

Mercedes E-Klasse
Optisch keine Revolution: Die E-Klasse bleibt gediegen genug, um die konservativen Kunden nicht zu verschrecken.
© Hersteller

Technisch ist die fünfte Generation der E-Klasse revolutionär, optisch hingegen setzt sie nicht zum ganz großen Sprung an. Was sie wahrscheinlich auch gar nicht soll. Die Käufer von Business-Limousinen denken eher konservativ, allzu progressive Formen würden diese Klientel wohl eher verschrecken. Grauer Flanell also statt hipper Klamotten, edles Outfit im Stil der größeren S- und der kleineren C-Klasse, auch das setzt ein Statement. Zumal die Kunden durchaus ein wenig spielen können mit ihren Vorlieben. Während die Basisversion und die "Exclusive"-Variante den Stern ganz klassisch auf der Kühlerhaube tragen, sitzt er bei "Avantgarde" und "AMG" mittig im Sportkühler platziert.

Mit dem Vorgängermodell hat die E-Klasse 2016 nicht viel mehr als den Namen gemeinsam. Sie ist spürbar gewachsen (im Radstand um 65, in der Länge um 43 Millimeter) und misst jetzt stattliche 4,92 Meter. Das ist es aber gar nicht mal, was den Unterschied ausmacht. Der liegt vielmehr in der gebotenen Mixtur aus Luxus und Hightech - immer vorausgesetzt, der Kunde kann sich die vielen Edel-Extras leisten.

E-Klasse Armaturen
Digitales Cockpit: Die beiden großen Displays am Armaturenträger verschmelzen optisch zu einem Riesenbildschirm.
© Hersteller

Digitales Cockpit mit Riesenbildschirm

Gegen Aufpreis gibt es beispielsweise ein digitales Cockpit, in dessen Mittelpunkt zwei 12,3 Zoll große Displays stehen, die sich optisch zu einem einzigen Riesenbildschirm zusammenfügen. Gestochen scharf zeigen sie etwa die Fahrdaten oder das Menü des aufwendigen Infotainmentsystems an. Wie sich das Ganze optisch präsentiert, kann der Fahrer selbst gestalten; zur Wahl stehen die Stilrichtungen "Progressive" , "Sport" oder "Classic". Auch der Bildinhalt lässt sich individuell konfigurieren.

Neu sind die beiden in die Speichen des Multifunktionslenkrads integrierten Touch-Control-Buttons, über die sich die verschiedenen Funktionen ansteuern lassen. Wie's funktioniert, kennt man vom Tablet oder Smartphone. Wischen ist angesagt: Horizontal oder vertikel gleiten die Finger des Fahrers über die Schaltfläche, per Daumendruck löst er dann die jeweils angewählte Funktion aus. "Hände am Lenkrad, Augen auf die Straße", beschreibt Daimler-Chef Dieter Zetsche die sicherheitstechnischen Vorteile des Systems. Daneben können noch klassische Direkttasten, eine Sprachsteuerung oder das Touchpad auf der Mittelkonsole zur Befehlseingabe genutzt werden.

Mercedes E-Klasse
Neue Mercedes E-Klasse: Zuerst geht die Limousine (Foto) an den Start, später folgt der Kombi "T-Modell".
© HerstellerZoomansicht

Nahezu autonom unterwegs

Mit Stolz weist Mercedes darauf hin, dass die neue E-Klasse als erstes Serienauto überhaupt die Testlizenz für autonomes Fahren im diesbezüglich liberalen US-Bundesstaat Nevada erhalten hat. Mit speziell geschulten Testfahrern am Bord ist die Limousine sozusagen auf Autopilot unterwegs und befährt die Interstate und State Highways. Nur beim Auf- und Abfahren muss der Fahrer selbst Hand anlegen.

Soweit wird das Serienmodell nicht gehen, schon gar nicht auf europäischen Straßen. Dennoch ist auch hier die Technik des autonomen Fahrens schon sehr weit fortgeschritten. Wenn das Fahrerassistenzsystem "Drive Pilot" aktiviert wird, hält die E-Klasse nicht nur automatisch Abstand zum Vordermann, sondern heftet sich diesem auch selbstständig auf die Spuren - bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h. Außerdem gibt es eine erweiterte Wiederanfahr-Funktion, die auf Autobahnen und Schnellstraßen dafür sorgt, dass die Limousine bis zu 30 Sekunden nach einem Stopp automatisch wieder losfährt. Und dann ist da noch der "Aktive Spurwechsel-Assistent": Wenn der Fahrer für länger als zwei Sekunden den Blinker betätigt, lenkt der elektronische Helfer den Wagen automatisch auf die Überholspur. Um danach wieder nach rechts einzuscheren, genügt wiederum ein kurzer Befehl per Blinker. Zudem wird die E-Klasse via Smartphone ferngesteuert Ein- und Ausparken können.

Nur zwei Motoren zum Start

Mercedes E-Klasse Heck
Viel HighTech an Bord: Die Business-Limousine ist nah dran am autonomen Fahren.
© HerstellerZoomansicht

Wenn die Limousine im April auf den Markt kommt (der Kombi "T-Modell" folgt erst im Herbst), dann fällt die Motorenauswahl zunächst bescheiden aus. Verfügbar sind vorerst nur zwei Vierzylinder, der Benziner E 200 (1991 ccm, 184 PS, 300 Nm Drehmoment) sowie der völlig neu entwickelte Diesel E 220d (1950 ccm, 195 PS, 400 Nm), der sich nach Norm mit 3,9 l/100 km zufrieden geben soll. Später folgen beispielsweise der Sechszylinder-Diesel E 350d (2987 ccm, 258 PS, 620 Nm) und der Plug-in-Hybrid E 350e, der eine Systemleistung von 279 PS und ein Systemdrehmoment von 600 Nm erreicht. Außerdem sind der allradgetriebene E 400 4Matic mit 333-PS-Sechszylinder, ein Basis-Diesel mit 150 PS und Vierzylinder-Benziner bis zu 245 PS avisiert. Von Dreizylindern will Mercedes nach wie vor nichts wissen, dafür hat man ein superstarkes AMG-Modell mit 367 PS in der Pipeline.

Was die neue E-Klasse kostet, hat Mercedes noch nicht bekanntgegeben. Anzunehmen ist aber, dass man im Vergleich zum Vorgänger nicht allzu sehr an der Preisschraube drehen wird. Dies dürfte auf Konditionen ab rund 42.000 Euro hinauslaufen.

ule

11.01.16
 

kicker-sportmagazin

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