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17.01.2016, 11:24

Zuwachsraten bei den Verkaufszahlen

Das war ein gutes Auto-Jahr

2015 hat der Pkw-Markt in Deutschland wieder zugelegt: 3,2 Millionen Einheiten wurden zugelassen, das sind rund 170.000 Fahrzeuge mehr als im Vorjahr. Die deutschen Hersteller stehen im Plus. Besonders deutliche Zuwächse verzeichnen die Marken Smart, Ford, Mercedes und Opel. Interessant ist es jedoch, auch bei den Importeuren näher hinzusehen, und da speziell bei Renault.

Renault Zoe
Elektroauto Renault Zoe: Nach einer befristeten Preisreduktion ist es um 5000 Euro billiger zu haben und kostet derzeit 16.700 Euro.
© Hersteller

Unter den Importeuren liegt inzwischen unangefochten Skoda (nach langem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Renault) auf Rang eins, doch schon auf Rang zwei folgt Renault/Dacia. Die französische Mutter (-gesellschaft) Renault konnte leicht zulegen, während die bisher so erfolgreiche Billigtochter Dacia erstmals minimale Abstriche hinnehmen musste. Meistverkauftes Dacia-Modell war der kompakte Sandero, dicht gefolgt vom SUV Duster. Das gute Preis-/Leistungsverhältnis hat sich hier weiterhin ausgezahlt.

Bei Renault liegt der Clio an der Spitze. Nur knapp dahinter überraschend der Twingo, der mit ungewöhnlichem Heckantrieb zusammen mit Daimler/ Mercedes entwickelt wurde - dort wird er als viersitziger Smart vermarktet. Gut abgeschnitten hat auch der Kompakt-SUV Renault Captur. Erst sechs Monate ist der ebenfalls kompakte SUV Kadjar im Verkauf und brachte es in dieser Zeit schon auf 7.000 Verkäufe. Mit neuem Konzept wird auch der Crossover Espace seit knapp acht Monaten recht erfolgreich verkauft.

Dacia Sandero
Kompaktwagen Sandero: Er ist das meistverkaufte Modell im Programm von Dacia.
© HerstellerZoomansicht

Marktführer bei den E-Mobilen

Im Fokus steht Renault bei den Verkäufen von reinen Elektrofahrzeugen. Die Franzosen sehen sich erneut unter den Marktführern bei den batteriebetriebenen Fahrzeugen: Im vergangenen Jahr wurden 1.337 Kompaktlimousinen vom Typ Zoe verkauft, außerdem 266 Transporter Kangoo. Dazu kamen 369 Zulassungen des zweisitzigen City-Mobils Twizy. Deutschlandweit entschieden sich insgesamt 11.305 Käufer (bis Ende November) für ein Elektroauto; immerhin 3.141 Kunden mehr als im Vergleichszeitraum.

Um vor allem den Verkauf an Privatkunden weiter anzukurbeln, hat Renault eine zeitliche begrenzte Preisreduktion eingeführt. Sie bringt dem Kunden einen Bonus von 5.000 Euro. Statt 21.700 Euro kostet der Zoe dann nur 16.700 Euro. Seitdem sollen sich laut Vorstandschef Olivier Gaudefroy die Bestellungen in Deutschland verdoppelt haben. Noch größer wären die Chancen von E-Autos freilich bei einer staatlichen Förderung wie zum Beispiel in Frankreich oder Norwegen. In der Statistik weit vorn bei den E-Autos liegt der Kia Soul. Doch halten die Renault-Manager dagegen, dass von den mehr als 2.900 sogenannten Vorführwagen in Deutschland nur 134 an Privatkunden und 94 ins Flottengeschäft gegangen seien, danach aber überwiegend nach Skandinavien exportiert wurden.

Renault Espace
Crossover Renault Espace: Mit neuem Konzept verkauft sich der Familienfreund recht gut.
© HerstellerZoomansicht

Der Diesel bleibt konstant

Keine Veränderungen kann der Renault-Vorstand bei der Diesel-Nachfrage erkennen. Offensichtlich wirken sich die seit Herbst vergangenen Jahres aufgedeckten Abgasmanipulationen mancher Hersteller - besonders beim von der Affäre gebeutelten Volkswagen-Konzern - nicht auf den Absatz aus. Bei Renault bleibt es somit bei einem unveränderten Dieselanteil von 42 Prozent. Auch zukünftig sieht Gaudefroy den Selbstzünder als gute Alternative bei den Verbrennungsmotoren.

Bei den Importeuren profitierten besonders Jeep, Mazda und Volvo, die ihren Marktanteil erhöhten. Dagegen hat Toyota Zulassungsverluste zu beklagen.

Ingo Reuss

 

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