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09.01.2016, 10:08

Offene Version des Plug-in-Sportlers

BMW i8: Schlauer Spyder

Kommt der i8 Spyder oder kommt er nicht? Ein neues Concept-Car weckt zumindest die Sehnsucht nach einem Serienstart. Ob der reelle Spyder allerdings so schlau wird wie die Studie, wird sich erst zeigen müssen. An ihr demonstrierte BMW eine Neuentwicklung, die eigentlich ein Paradoxon darstellt: Den berührungslosen Touchscreen "Air Touch".

BMW i8 Spyder
BMW i8 Spyder: Auch die luftige Version des Plug-in-Hybriden dürfte Scherentüren bekommen. Vage bleibt noch das Dachkonzept.
© Hersteller

Ob BMW den i8 seines festen Dachs berauben und als Spyder auf die Straße schicken wird, bleibt nach wie vor Gegenstand von Spekulationen. Eine erste Studie war auf dem Genfer Automobilsalon im vergangenen März zu besichtigen, eine zweite stand auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. Ein schickes Teil mit dem sperrigen Namen "i Vision Future Interaction", an dem aber immer noch nicht zu erkennen ist, ob's im Verwirklichungsfall ein Stahlklappdach oder eine klassische Stoffkapuze wird. Bei den Scherentüren dürfte es aber bleiben. Zu erwarten ist auch, dass im offenen i8 die gleiche Antriebstechnik wie im Coupé eingesetzt wird. Da arbeitet ein Gespann aus 1,5-l-Dreizylinder-Benziner und E-Maschine zusammen, insgesamt ergibt sich eine Systemleistung von 362 PS. Der Plug-in-Hybridsportler mit aufladbarem Akku schafft eine Spitze von 250 km/h, absolviert den Null-auf-Hundert-Sprint in zackigen 4,4 Sekunden und kommt rein elektrisch bis zu 37 Kilometer weit. Wer sich den i8 in die Garage stellen möchte, muss vorher mindestens 130.000 Euro überweisen, beim Spyder dürfte da noch einiges draufzulegen sein.

BMW i8 Spyder
Wär' schon schön, wenn der kommt: Die offene "Spyder"-Variante des BMW i8.
© HerstellerZoomansicht

Im Rahmen der CES stellen die Automobilhersteller allerdings nicht PS-Leistung und Spitzengeschwindigkeiten in den Vordergrund. Auf der weltweit größten Messe für Unterhaltungselektronik geht es ihnen eher um die Qualitäten des Autos in der digitalen Welt, um volle Vernetzung, autonomes Fahren oder zukunftsweisende Bedienkonzepte.

Keine fettigen Fingerabdrücke mehr

Der i8 Spyder diente BMW somit als Demonstrationsobjekt für die Art und Weise, wie der Fahrer über kurz oder lang mit seinem Wagen kommunizieren soll. Mit "Air Touch" haben die Münchner etwas entwickelt, das eigentlich ein Paradoxon ist: Den berührungsfreien Touchscreen. So ein Bildschirm zum Draufrumtippen hat nämlich nicht nur Vorteile. Die fettigen Fingerabdrücke, die sich schnell abzeichnen, empfinden vor allem die Fahrer von Luxuslimousinen als wenig standesgemäß. Der Ausweg heißt Gestensteuerung. "Die gibt's doch schon", mag der Autokundige nun anmerken. Stimmt, BMW beispielsweise bietet ein solches System im neuen 7er an. Allerdings lassen sich dort nur einige Features per Fingerzeig steuern, die Lautstärke der Audioanlage etwa, oder das Annehmen bzw. Beenden eines Telefongesprächs. Air Touch geht noch weiter und gestattet es, sich berührungslos durch ganze Menüs zu arbeiten. Fahrer (oder Beifahrer) führen die flache Hand auf das mit 40 Zentimetern superbreite Display zu. Infrarotsensoren erkennen deren Absicht und sorgen dafür, dass die angesteuerte Schaltfläche optisch hervorgehoben wird. Bestätigt wird sie entweder erneut per Geste oder über einen Schalter am Lenkrad. Auch der Beifahrer kann Air Touch nutzen, seine Betätigungstaste sitzt im Bereich der Tür.

BMW Air Touch
BMW Air Touch: Mit der angenäherten Hand wird ein Menüpunkt ausgewählt und entweder per Geste oder Lenkrad-Taste bestätigt.
© Hersteller

Sicherheitstechnisch sinnvoll

Neben den genannten kosmetischen Vorzügen markiert das neue System auch einen sicherheitstechnischen Fortschritt, da es weitergehende Bedienschritte - etwa das Telefonbuch, die Anrufliste oder bevorzugte Navi-Ziele - zuvorkommenderweise gleich vorschlägt und auf dem Bildschirm präsentiert. Auf diese Weise wird der Fahrer nicht unnötig abgelenkt und kann sich vornehmlich aufs Verkehrsgeschehen konzentrieren. Sofern er nicht den Wagen autonom fahren lässt und sich selbst entspannt zurücklehnt. In diesem Fall zeigt ihm das Display den Telefonpartner auch im Bild, spielt Filme ein oder lässt E-Mails auflaufen.

ule

09.01.16
 

kicker-sportmagazin

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