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07.01.2016, 13:37

Studie "Budd-e"

VW setzt den Bulli unter Strom

"Bulli" ist der liebevolle Spitzname, mit dem der kultige VW-Bus einst von seinen Fans bedacht worden ist. Die jüngste Version heißt "Budd-e", was ans englische Wort für Kumpel (Buddy) erinnern soll, und verfügt über Elektroantrieb. Wie es sich für einen guten Kumpel gehört, leistet der Budd-e vielerlei Freundschaftsdienste. Die gehen von der Kontrolle des heimischen Kühlschranks bis hin zur Tätigkeit als mobile Poststation.

VW Budd-e
VW-Studie Budd-e: Die Systemleistung des Elektro-Kleinbusses beträgt 317 PS, die Reichweite liegt bei respektablen 533 km.
© Hersteller

VW hat in den USA einiges wiedergutzumachen. "Diesel" gilt derzeit eher als Unwort. Schon besser ist es, mit Elektromobilität zu operieren. Und dabei ein Modell ins Spiel zu bringen, das jenseits des Atlantiks einen ähnlichen Sympathiebonus wie der legendäre Käfer genießt. Der VW-Transporter T1 und T2, genannt "Bulli", hat sich nicht zuletzt als bunt bemaltes Hippie-Mobil der Flower-Power-Zeit einen Kultstatus erfahren.

Stattliche Reichweite

VW Budd-e
Keine Rückspiegel: Die Außenwelt wird über Kameras ins Wageninnere übertragen.
© HerstellerZoomansicht

Auf der Consumer Electronics Show CES, die noch bis zum 9. Januar in Las Vegas stattfindet, wirft man sozusagen einen Blick zurück in die Zukunft. Der zur Schau gestellte Budd-e ist ein 4,60 m langer allradgetriebener Kleinbus, dessen Radstand - drei Meter - den des T6 sogar um 15 Zentimeter übertrifft. Vor allem aber besitzt der Budd-e Elektroantrieb, der auf dem neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des Hauses VW basiert. Der große 92,4-kWh-Akku ermöglicht eine Reichweite von stattlichen 533 km. Für Vortrieb sorgen zwei Elektromotoren, einer - mit 150 PS - sitzt an der Vorderachse, der andere - mit 170 PS - wurde hinten platziert. Wenn der E-Bus am Ende seiner elektrischen Kräfte ist, kann er entweder induktiv aufgeladen werden oder per Kabel an der Ladestation andocken. Nach 30 Minuten sollen wieder 80 Prozent der Batteriekapazität zur Verfügung stehen. Weil die Akkus im Wagenboden sitzen, gibt es keinerlei räumlichen Einschränkungen.

VW Budd-e
Paketstation: In der ausziehbaren "Schublade" im Heckbereich lassen sich Sendugen deponieren.
© HerstellerZoomansicht

Voll vernetzt, steht der Budd-e seinem Besitzer im Alltag als hilfreicher Kumpel zur Seite. So was wie Rückspiegel braucht er nicht mehr, die Außenwelt gelangt über Kameras (e-Mirror) in die futuristische Kommandozentrale mit den riesigen Displays. Mit Hilfe des Tablets und einer "Reise-App" spielt der Wagen an bestimmten Punkten der Reise gezielt ausgewählte Songs ein. Über "Smart Home" steht er zudem in ständiger Verbindung mit zuhause und ermöglicht es, von extern die Klimaanlage zu regeln, zu kontrollieren, ob die Kids brav im Bett liegen oder den Inhalt des Kühlschranks zu checken. Steckt der Fahrer noch im Stau fest, kann er schon mal die wartenden Freunde ins Haus lassen. Über die von außen zugängliche "Drop Box" nimmt der Budd-e zudem Lieferungen vom Paketdienst entgegen. Auch was sich im Auto befindet - oder auch nicht - hat der Kleinbus im Blick. Ist beispielsweise Regen gemeldet, macht er seinen Besitzer fürsorglich darauf aufmerksam, dass grad kein Schirm im Fahrzeug liegt.

VW Budd-e Innenraum
Kommandozentrale: Das Cockpit des Budd-e dominieren großvolumige Displays.
© HerstellerZoomansicht

Die Türen öffnen auf Fingerzeig

Gestensteuerung ist obligatorisch, selbst die Schiebetüren öffnen auf einen lässigen Wink hin.

Ob der Budd-e jemals in der Wirklichkeit ankommt, ist noch nicht raus. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts wird es wohl dauern. Auch der Preis liegt noch im Dunkeln. Viel wird davon abhängen, wie sich die Batteriepreise entwickeln. Legt man fürs Jahr 2020 etwa 200 Euro/kWh zugrunde, dann würde das bedeuten, dass allein die Akkus des E-Kleinbusses auf rund 18.500 Euro kommen.

ule

 

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