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07.08.2013, 15:37

Premiere auf der IAA, Start im Spätherbst

Neuer Hyundai i10: Platz ist in der kleinsten Hütte

Kleinstwagen schaffen es zunehmend auch ins Auto-Bewusstsein einer eigentlich in größerem Maßstab denkenden Kundschaft. Insofern sollte der neue Hyundai i10 einer erfolgreichen Karriere entgegensehen. Als Konkurrent für VW up! oder Fiat Cinquecento legt er im November los, erstaunlich geräumig, und mit allerlei schicken Details. Gebaut wird er übrigens nahe Istanbul. Und wenn's gut geht, bleibt er preislich sogar unter 10000 Euro.

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Hyundai i10
Neuer Hyundai i10: Der Kleinstwagen wird grundsätzlich als Fünftürer angeboten.
© Werk Zoomansicht

Der Marke Hyundai vertrauen - ja, das tun Deutschlands Autokäufer längst. Denn die Solidität der Modelle steht außer Frage, spätestens seit sie von VW-Chef Martin Winterkorn mit dem inzwischen legendären "da-klappert-nix"-Prädikat geadelt worden ist. Mehr geht nimmer! Jetzt sollen die Hyundais aber auch geliebt werden. "Wir wollen ein Autobauer werden, den die Kunden lieben", spricht Europa-Marketingchef Mark Hall. Eine Prise Emotionalität soll her und das, was im modischen Marketingsprech "desirability" heißt, begehrenswerte Attraktivität also - so ungefähr.

Sportlicher eingekleidet

Aus diesem Grund ist auch der neue, nahe Istanbul gebaute und stets fünftürige i10 schicker, konturierter und eine ganze Ecke pfiffiger eingekleidet worden. Immerhin, so weiß Mark Hall, ist das Design schon für 31 Prozent der Hyundai-Kunden der wichtigste Kaufgrund. Auf 3,65 m ist der Kleine gewachsen, dazu leicht in die Breite gegangen, gleichzeitig aber flacher geworden - das sieht, in Kombination mit den ultrakurzen Überhängen, schon mal etwas sportlicher aus und im übrigen einem Toyota Yaris zumindest von hinten nicht unähnlich.

Hyundai i10 Seitenansicht
Kommt jetzt aus Istanbul: Anders als der Vorgänger, der in Indien produziert wurde, rollt der neue i10 aus dem Hyundai-Werk im türkischen Assan nahe der Bosporus-Metropole.
© Werk

Das Gepäckabteil nimmt jetzt 252 Liter auf, das sind 27 mehr als beim Vorgänger. Gut und ladefreundlich ausgeformt ist der Kofferraum außerdem, allerdings muss das Frachtgut über eine relativ hohe Ladekante hinweggewuppt werden.

In einem überschaubar dimensionierten Auto möglichst viel Platz zu schaffen, das ist die hohe Kunst im Kleinwagenbau, und beim i10 hat Hyundai das ziemlich gut hingekriegt. Vorn sitzt es sich tadellos, das Raumgefühl ist alles andere als einengend, und die verbauten Materialien wirken vertrauenerweckend gediegen.

Schlüsselloser Zugang

Hyundai i10 Rückansicht
Proper: Hinter der Heckklappe verbergen sich 252 l Stauraum, allerdings liegt die Ladekante recht hoch.
© Werk Zoomansicht

Weil auch Kleinwagenkäufer längst nicht mehr mit Mager-Tristesse abgespeist werden wollen, wird das Interieur auf Wunsch in peppige Farben von Orange bis Blau getaucht, und es gibt schicke Details wie ein beheizbares Lenkrad, über das sich per Tasten-Tip Telefon oder Radio ansteuern lassen, außerdem wird ein schlüsselloses Smart-Key-System inklusive Startknopf angeboten. Online-Konnektivität in einer Art, wie sie beispielsweise der kleine Opel Adam bietet, ist derzeit aber nicht angedacht.

Serienmäßig wird aber ESP an Bord sein. Wahlweise helfen dem i10 zwei kleine Motörchen voran. Exakte Daten sind noch nicht bekannt, vermutlich dürfte es sich aber um die bekannten Benziner handeln, also einen Einliter-Dreizylinder mit 69 PS sowie einen 1,2-l-Vierzylinder mit 86 PS. Enthemmter Leistungsentfaltung sind beide unverdächtig, ihr Fokus liegt eher auf ökonomischem Umgang mit dem Sprit und friedlichem Mitschwimmen im Stadtverkehr. Später dürfte wieder ein Diesel dazustoßen, auch eine Autogas-Variante (LPG) befindet sich offensichtlich in der Überlegung. Und, weil's das automobile Leben in der Stadt doch erleichtert, wird auf Wunsch eine Viergangautomatik die Schaltarbeit abnehmen.

Schafft's der i10 in den vierstelligen Bereich?

Was der i10 kostet, gibt Hyundai wohl erst zur IAA (12. bis 22. September) bekannt. Dort feiert der Kleine Publikumspremiere, in den Verkauf geht er ab November. Eine Orientierungshilfe könnte der Preis des noch aktuellen Modells sein: Der liegt bei 10350 Euro. Zieht man freilich ins Kalkül, dass der VW up! ab 9975 Euro in der Preisliste steht, mag die Hoffnung nicht vermessen sein, dass auch der Basis-i10 im vierstelligen Bereich bleibt.

ule

07.08.13
 
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