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05.08.2013, 13:17

Einmal robust, einmal familienfreundlich

Fiat: Der 500 L bekommt Nachwuchs

Was den Cinquecento betrifft, so ist der Mini für Fiat von Anfang an das Vorbild gewesen. Nicht nur, was den lifestyligen Retro-Auftritt betrifft. Sondern auch, was die daraus resultierenden Möglichkeiten anbelangt. Bei einer Modellvariante sollte es folglich nie bleiben. Zuerst kam das Cabrio hinzu, dann der zum Minivan aufgeblasene 500 L. Und auch der diversifiziert sich jetzt weiter: In Gestalt der zum Abenteurer aufgemöbelten Robust-Variante "Trekking" und des familienfreundlichen Siebensitzers "Living".

Fiat 500 L Living
Fiat 500 L Living: Start im Herbst, Einstiegspreis um die 19000 Euro.
© WerkZoomansicht

Für Kinder, so heißt es, haben Italiener ein großes Herz. Und so ist es nur konsequent, dass der 500 L ab Herbst Platz für mindestens zwei "bambini" mehr bietet. Dankbar nimmt dabei man zur Kenntnis, dass dieser ziemlich schick geratene "Living" überhaupt nichts gemein hat mit dem im Jahr 2010 verblichenen Multipla, dessen - vorsichtig formuliert - ungewöhnliche Formen bei allzu vielen potenziellen Kunden ein kaufverhinderndes Schaudern hervorgerufen haben.

Ganz hinten geht's eng zu

Im Vergleich zum fünfsitzigen 500 L - der übrigens gar kein echter Cinquecento ist, sondern auf dem Punto basiert - hat der "Living" um zwanzig Zentimeter zugelegt und misst somit 4,35 m in der Länge - irgendwo müssen die zusätzlichen Plätze ja untergebracht werden. Gerne reist man ganz hinten freilich nicht, der Komfort ist doch sehr eingeschränkt, zudem schrumpft bei voller Bestuhlung das an sich respektable 560-l-Gepäckabteil auf magere 168 l.

Fiat 500 L Living innen
Sieben Plätze: Dank einer dritten, mühelos ausklappbaren Sitzreihe können im "Living" zwei zusätzliche Kinder mitfahren. Für Erwachsene wird's allerdings ziemlich eng.
© Werk

Wirkliche Größe zeigt der "Living" dann, wenn die Rückbank nach vorne verschoben oder ganz umgeklappt wird. So tun sich 638 bzw. 1584 l und eine fast ebene Ladefläche von 2,60 Metern Länge auf. Motorisiert ist der kleine Van ähnlich wie der normale 500 L. Kunden können zunächst bei einem 0,9-l-Zweizylinder-Turbobenziner mit 105 PS zugreifen, der aller praktischen Erfahrung mit anderen Fiat-Modellen nach aber deutlich mehr Sprit schlürft als die werkseitig angegebenen 4,8 l/100 km. Außerdem verfügbar: Zwei Diesel, 1,3 l/85 PS und 1,6 l/105 PS, beide agieren nicht nur auf dem Papier sparsamer als der Benziner. Auch in Sachen Laufkultur und Leistungsentfaltung erscheint der größere Selbstzünder als empfehlenswerteste Wahl. Ein 1,4-l-Vierzylinder und eine Erdgasvariante ("Natural Power") folgen. Exakte Preise sind noch nicht bekannt, Fiat stellt für den "Living" aber Einstiegskonditionen von unter 19000 Euro in Aussicht.

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Der "Trekking" surft auf der Crossover-Welle

Konzeptionell ein anderer Kerl ist dagegen der Trekking. Mit ihm surft Fiat auf der perspektivenreichen Crossover-Welle, verbunden mit der Erkenntnis, dass Allradantrieb nicht unbedingt sein muss, um den Kunden glücklich zu machen. Ganz im Gegenteil: Mit dem Verzicht auf die gewichtige 4WD-Technik gehen schließlich auch ein niedrigerer Preis und günstigere Verbrauchswerte einher. Im Gegensatz zum "Living" wird der "Trekking" ausschließlich als Fünfsitzer angeliefert. Dafür ist er auch ein Stück kürzer (4,27 Meter). Mit Offroad-Optik, erhöhter Bodenfreiheit, besonders griffigen M+S-Reifen sowie einer elektronischen Traktionskontrolle macht er sich zumindest für das kleine Abenteuer auf der Schotterpiste fit. Auch für den "Trekking" gibt es den Twinair-Zweizylinder, daneben einen 1,4-l-Vierzylinder mit 95 PS sowie die bereits beim "Living" erwähnten Multijet-Diesel, den kleineren auch mit automatisiertem Dualogic-Getriebe.

Fiat 500 L Trekking
Fiat 500 L Trekking: Allradantrieb gibt es für dieses Modell nicht, den bekommt aber im nächsten Jahr die Variante 500 X.
© Werk

Klimaanlage serienmäßig

Der Einstieg erfolgt mit dem kleinen Benziner und 19550 Euro, serienmäßig sind bereits Klimaanlage, Tempomat, Einparksensoren, Nebelscheinwerfer mit Abbiegefunktion, Audioanlage und eine bluetooth-fähige Freisprechanlage an Bord. Übrigens: Kunden, die es gelegentlich doch zu echten Gelände-Herausforderungen drängt, brauchen nur bis nächstes Jahr zu warten. Dann kommt der 500 X, und der wird ein echter Allrad-Kraxler sein.

ule

05.08.13
 
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