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28.06.2013, 16:19

Neuauflage des Japaners

Nissan Note: Mehr drauf als ein Maserati?

Was kann ein Nissan Note, was ein Maserati Ghibli nicht kann? Seine Umwelt über diverse Kamera-Augen im Blick behalten! Das elektronische "Sicherheitsschild" ist der technische Bonuspunkt des Japaners, der im Oktober zu Preisen ab 13990 Euro auf Kundenfang im Marktsegment der kleinen Kompakten geht.

Nissan Note
Nissan Note: Der Japaner steht jetzt etwas flacher da als der Vorgänger und sieht ein bisschen weniger konservativ aus.
© Werk

Nein, sagt Thomas Hausch, Chef von Nissan Deutschland, direkt unzufrieden sei man mit der verkaufstechnischen Leistung des Note nicht gewesen. Ein bisschen mehr hätt's aber wohl doch sein dürfen. Denn das bislang eher als Minivan positionierte Modell wird auf einen Imagewechsel eingeschworen, hin zum Wettbewerbsumfeld der kleinen Kompakten, wo der Note beispielsweise gegen Ford Fiesta oder den VW Polo anfahren soll. Thomas Hausch ist aber auch ein realistischer Mensch, und daher weiß er, dass diese Mission gerade in Deutschland eine harte Nuss ist. "Es ist deshalb wichtig", sagt er, "dass wir etwas anbieten, das es in dieser Klasse sonst nicht gibt". Gemeint sind kamerabasierte Systeme, mit deren Hilfe der Note seine Umwelt im Auge behält. "Das", so Hausch zufrieden, "werden Sie in einem Maserati Ghibli nicht einmal gegen Aufpreis finden".

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Kamera mit Wasch- und Trockenfunktion

Das "Safety Shield", das Sicherheitsschild also, besteht aus einem Toter-Winkel-Warner, einem Spurhalteassistenten und einem System zur Erkennung beweglicher Objekte. Nicht unbedingt revolutionär, in dieser kleinen Fahrzeugklasse aber durchaus was Besonderes. Die notwendigen Daten bezieht das System von einer am Heck angebrachten Weitwinkel-Kamera mit integrierter Wasch- und Trockenfunktion. Schnickschnack? Keineswegs, wie jeder weiß, der schon einmal über die von Dreck und Schmutz beeinträchtigte Leistungsfähigkeit seiner Rückfahrkamera geflucht hat.

Nissan Note Heck
Rückansicht: Hinter der Heckklappe verbirgt sich ein 325 bis 2012 l großer Stauraum.
© WerkZoomansicht

"Around View Monitor" nennt sich ein weiteres System, das auf vier rund ums Auto verteilten Mikrokameras fußt und eine 360-Grad-Rundumsicht des Autos auf das Display am Armaturenträger schickt. Bei Rangier- und Parkaktivitäten eine durchaus segensreiche Einrichtung.

Infotainment für die Generation Facebook

Um der Generation Facebook und Twitter gerecht zu werden, gibt es für den Note die jüngste Evolutionsstufe des Infotainmentsystems "NissanConnect", inklusive der sogenannten "Send-to-Car"-Funktion: Sie ermöglicht es, eine zuhause geplante Fahrtroute direkt ans Navi zu schicken.

Im Vergleich zum Vorgänger steht der neue Note etwas flacher da, sieht ein bisschen frecher aus, bietet aber nach wie vor praktische Vorzüge wie eine längs verschiebbare Rücksitzbank (optional), ordentlich Stauraum (325 bis 2012 Liter), einen doppelten Laderaumboden, üppig Platz auch im Fond und nicht zuletzt bequemen Einstieg in den Fond, da die hinteren Türen nahezu im Neunzig-Grad-Winkel aufschwingen.

Zweimal Benziner, einmal Diesel

Das Motorenangebot umfasst zwei 1,2-l-Dreizylinder-Benziner, einer 80 und der andere (via Kompressor aufgeladene) 98 PS stark, außerdem einen 1,5-l-Diesel mit 90 PS. Der stärkere Benziner soll nach Nissans Erwartungen die meisten Kunden anlocken, ein Ausbund überschäumenden Temperaments ist er allerdings nicht, gerade im unteren Drehzahlbereich ist nicht allzu viel los. Die Spitze liegt bei 181 km/h, der Durchschnittsverbrauch nach Werksangabe bei 4,3 l/100 km, entsprechend 99 g/km CO2. Am sparsamsten geht der Diesel zu Werke, er genehmigt sich auf die 100-km-Distanz nur 3,6 l und entlässt somit 95 g/km CO2 in die Atmosphäre.

Nissan Note Safety Shield
Sicherheits-Schild: Eine Weitwinkel-Kamera am Heck versorgt den Toter-Winkel-Assistenten, den Spurverlassenswarner und das System zur Erkennung beweglicher Objekte mit Daten.
© Werk

Kamera-Augen erst ab mittlerer Ausstattung lieferbar

Das noch recht einfach ausgestattete Basismodell "Visia" mit 80-PS-Maschine und Fünfgang-Schaltgetriebe kostet 13990 Euro. Wer sich den 98-PS-Benziner in Kombination mit dem mittleren "Acenta"-Level - u.a. mit Klimaanlage, Bluetooth-Schnittstelle, elektrischen Fensterheber hinten und Alurädern - gönnen möchte, zahlt schon 17290 Euro. Erst für dieses Niveau sind die Kamera-Augen und das Infotainment-System überhaupt lieferbar. Serienmäßig integriert sind diese Details beim Topmodell "Tekna", das außerdem Teillederausstattung und das "Family-Paket" (mit verschiebbarer Rücksitzbank) mitbringt. Preislich geht's dann aber schon mit 19590 Euro zur Sache, und wer noch ein CVT-Automatikgetriebe draufpackt, ist mit 21090 Euro dabei.

Ulla Ellmer

28.06.13
 
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