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25.06.2013, 08:29

Auf die Limousine richten sich große Erwartungen

Stufenheck: Audi hängt dem A3 was an

Ein richtiges Auto braucht ein Stufenheck! Bitte was?? Im Kombi-Land Deutschland löst eine solche Ansicht eher Befremden aus. Nicht aber in weiten Teilen der restlichen Auto-Welt. Deshalb hat Audi dem A3 jetzt ein Stufenheck angehängt. Und das sieht so gut aus, dass auch hiesige Kunden ruhig einen Blick riskieren sollten. Viel Platz hat die Limousine obendrein.

Audi A3 Limousine
Audi A3 Limousine: Sie beweist, dass eine Stufenheck-Limousine nicht dröge aussehen muss.
© WerkZoomansicht

Bisher liefert Audi den A3 als Zweitürer und als viertürigen Sportback an, jeweils mit großer Heckklappe. Ab September wird das anders, erstmals gesellt sich die sogenannte Limousine dazu, ein Viertürer mit Stufenheck. Was dabei besonders überrascht: Das kompakte Stufenheck-Modell soll aus dem Stand gut die Hälfte der A3-Verkäufe ausmachen - und das, obwohl diese Fahrzeuggattung in Deutschland nur noch einen Zulassungsanteil von fünf Prozent ergattert.

Wohin also mit den vielen A3-Stufenhecklern? Man kann es erraten: Genau in die Märkte, in denen sie weggehen wie warme Semmeln. Dazu zählen vorneweg China und die USA, dann erst Märkte wie Türkei, England, Russland und schließlich Deutschland. Die Produktion ist soeben im ungarischen Audi-Werk Györ gestartet, zum Jahreswechsel kommt eine neue Fabrik in China dazu, der Standort verwundert nicht.

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Von Vorteil: Der große Kofferraum

Limousinen sind weltweit ganz offensichtlich gefragt, weil sie nach mehr Auto aussehen und einen ziemlich großen Kofferraum bieten. So auch beim neuen Audi A3, dessen Stufenheck voll in die Karosserie integriert wurde. Das Gepäckabteil fasst 425 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitzlehnen erweitern. Ein weiteres Plus an Stauraum versteckt sich unter der Kofferraumabdeckung, wenn statt des Reserverades ein Mobilitäts-Set geordert wird. Die A3-Limousine ist mit 4,46 Metern nicht nur 15 Zentimeter länger als der Sportback, sie offeriert auch zehn Prozent mehr Kofferraum. Der Aufpreis gegenüber dem Sportback liegt bei 900 Euro.

Die Preise starten bei 24300 Euro für den erst später lieferbaren 1.4-Liter-Turbobenziner (122 PS). Zunächst ist aber der ab 27400 Euro erhältliche 1.4 TFSI die preisgünstigste Variante, gefolgt vom 2.0 TDI (150 PS) für 28100 Euro. Noch etwas warten müssen Kunden auf den 1.6 TDI, der im genormten Mixverbrauch mit nur 3,8 Litern auf 100 Kilometer angegeben wird.

Audi A3 Limousine
Auf dem Weg nach oben: Audi verspricht sich vom Stufenheck-A3, dass er weltweit etwa die Hälfte des Verkaufs trägt.
© Werk

Leidet jetzt der A4?

Für die entsprechenden Modelle der nächstgrößeren A4-Baureihe müssen bis zu 4000 Euro mehr hingeblättert werden. Machen sich die Audi-Leute nun Konkurrenz im eigenen Haus? Bei Audi heißt es, trotz der bevorstehenden A4-Modellablösung würden die Kunden kaum zur neuen A3-Limousine abwandern, weil der A 4 größer sei, ein höherwertigeres Image habe und stärkere Motoren angeboten würden. Doch immerhin lässt sich die A3-Limousine mit dem 1.8 TFSI (180 PS), zu ordern ab 29600 Euro, aufrüsten oder sogar mit dem S3 Quattro (221 kW/300 PS) für rund 40000 Euro, der für Januar angekündigt ist.

Beim Raumangebot im A3 vermissen die Insassen ebenfalls wenig, höchstens in der Breite spüren sie, dass sie etwas enger als im A4 beisammen sitzen. Das gilt auch für den Fond, wo sich die Passagiere bequem untergebracht fühlen. Hintergrund: Die A3-Bauweise mit platzsparendem Quermotor gleicht die um 24 Zentimeter größere Außenlänge des A4 mit längs eingebautem Motor zu einem großen Teil wieder aus.

Audi A3 Limousine
Da ist viel Platz drin: Der Kofferraum der Limousine fasst erweiterbare 425 Liter.
© WerkZoomansicht

Straffe Abstimmung

Auf ersten Probefahrten wirkte der neue A3 mit optionalem Sportfahrwerk recht straff abgestimmt. Dazu tragen härtere Dämpfer (auf Wunsch adaptiv) bei. Für den agilen Fahreindruck sorgen zudem der niedrigere Schwerpunkt und die gut einen Zentimeter breitere Spur. Wer angenehmen Komfort bevorzugt, ist mit dem Normal-Fahrwerk gut bedient. Vor allem außen präsentiert sich die Limousine gegenüber den anderen A3-Familienmitgliedern stark modifiziert, innen entspricht das bedienungs-freundliche Cockpit den anderen Varianten. Reichhaltige Ausstattung und vorzügliche Qualität sind serienmäßig, umfangreiche Fahrerassistenzsysteme und Infotainment-Komponenten gibt es überwiegend auf Wunsch.

Der A 3 hält bisher einen Anteil von zwanzig Prozent am gesamten Volumen der Marke Audi. Vom A3 werden insgesamt rund 225000 Einheiten produziert, dazu kommen mindestens 100000 ab dem kommenden Jahr, sobald die Produktion in China startet. Das künftige A3-Modellmix soll dann so aussehen: Anteil des "Dreitürers" etwa 15 bis 20 Prozent, Sportback gut 30 Prozent, den Löwenanteil steuert die neue Limousine bei.

Ingo Reuss

25.06.13
 
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