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26.04.2013, 16:06

Neue Generation bis 230 PS

Gestatten, GTI - Golf GTI!

GTI - das sind mehr als bloß drei Buchstaben. Es ist ein Mythos. Klar, dass auch die neue, siebte Modellgeneration das prestigeträchtige Kürzel tragen darf. Und der Neue ist so schnell wie nie ein GTI zuvor. Es gibt ihn in zwei Leistungsstufen, bis zu 230 PS bringt er auf den Prüfstand. Die Preise beginnen bei 28350 Euro.

Die klassischen GTI-Farben: Schwarz, rot, weiß. Alternativ dazu können Kunden unter sieben weiteren Metallic- bzw. Perleffekt-Töne wählen.
© Werk

Damit hatte bei VW keiner gerechnet: 1976 war's, als man sich entschloss, dem noch neuen Käfer-Nachfolger Golf ein bisschen Beine zu machen. Einspritzmotor mit 110 PS (wow!), 810 Kilo Gewicht, roter Streifen um den Kühlergrill, schwarzer Rand um die Heckscheibe, Sportlenkrad, Schaltknauf im Golfball-Design, karierte Sportsitze. Und drei Buchstaben: G-T-I. Gran Turismo Injection. 5000 Käufer, so kalkulierte man vorsichtig, würden sich vielleicht für den Sport-Golf erwärmen.

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Es kam anders. Ganz anders: Die Kunden stürzten sich auf den GTI wie ausgelaugte Sportler auf einen Energy-Drink. Bis heute haben rund 1,9 Millionen Käufer ihre Unterschrift unter einen "Ehevertrag" mit dem GTI gesetzt. Zur Ikone ist er geworden. Und das dürfte die neue, siebte Generation so fortschreiben. Im Mai kommt sie in den Handel, der Vorverkauf läuft bereits. Und wieder tragen die Sitze Karo, wieder umschließt die Hand des Fahrers bei der Schaltarbeit den Golfball-Knauf, wieder verbrämt ein roter Zierstreifen den Kühlergrill, wieder gibt es die klassischen GTI-Farben: Weiß, Rot, Schwarz.

Das PS-Potenzial hat sich verdoppelt

Golf GTI
Dezentes Understatement: Am auffälligsten ist noch die markante Frontschürze. Ein "Muss" ist der rote Zierstreifen.
© WerkZoomansicht

Ein paar Kleinigkeiten sind freilich anders geworden. Die Leistung beispielsweise. Das PS-Potenzial hat sich im Vergleich zum Stand von vor 37 Jahren locker verdoppelt. 220 Pferdestärken bringt die siebte Generation auf den Prüfstand. Wem das nicht reicht, der kann gegen 1125 Euro Mehrpreis bei einer Performance-Variante zuschlagen. Die legt nicht nur weitere zehn PS drauf, sondern empfiehlt sich dank einer größeren Bremsanlage und einer Differenzialsperre an der Vorderachse (XDS+) durchaus für rennsportliche Unternehmungen. Ihre Vorteile spielt diese neuartige Differenzialsperre vor allem bei ambitionierter Kurvenfahrt aus: Sie kann die Antriebskraft bis zu 100 Prozent an das kurvenäußere Vorderrad transferieren und generiert so optimalen Grip, Spurtreue und Stabilität.

Was die reinen Fahrleistungen betrifft, so macht sich das PS-Plus nur zurückhaltend bemerkbar. 246 km/h rennt der Serien-GTI schnell, 250 km/h legt der "Performance" vor; im Spurtvermögen 0 auf 100 km/h nehmen sich die beiden kaum was, 6,5 sec stehen 6,4 sec gegenüber. Der Verbrauch, so verspricht man bei VW, läge bei jeweils sechs Liter pro 100 km. Na ja, wer's schafft? Am ehesten sind solch bescheidene Werte wohl noch im "Eco"-Modus hinzukriegen, den die optionale Fahrprofilauswahl als Alternative zu "Comfort" und "Sport" offeriert.

Golf 1 GTI
Der Ur-GTI: 1976 kam er auf den Markt, er leistete 110 PS und kostete 13850 Mark.
© WerkZoomansicht

Powern darf und soll sein

In Sachen Fahrfreude kasteien mag sich der GTI-Fan freilich nur ungern - hätte er sich da doch gleich einen Bluemotion in die Garage stellen können. Powern soll schon sein, und nicht nur ein bisschen. Der GTI erweist sich hier als gnadenlos guter Partner. Die serienmäßige Progressivlenkung arbeitet phänomenal, das Sechsganggetriebe lässt sich knackig und doch easy schalten, im Fahrverhalten hält der GTI perfekt die Balance zwischen handlingstarker Sportlichkeit und problemloser Beherrschbarkeit auch bei forcierter Fahrweise. Tut der Pilot zuviel des Guten, wird er vom ESP sanft, aber bestimmt zwangsdiszipliniert.

Mindestens 28350 Euro sind anzulegen

Golf GTI innen
Typisch Golf GTI: Karierte Sportsitze, griffiges Sportlenkrad, Schaltknauf im Golfball-Look.
© WerkZoomansicht

Anzulegen sind für den Golf GTI mindestens 28350 Euro. Im Preis inbegriffen sind Aluräder mit 225/45er-Reifen, Klimaautomatik, Müdigkeitserkennung, MP3-Radio, Sportfahrwerk, Auspuff-Doppelendrohr, Bi-Xenon-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten. Zwei zusätzliche Türen kommen auf 900, DSG auf 1900 Euro, die adaptive Fahrwerksregelung kostet 990, die zusätzliche Fahrprofilauswahl 120 Euro. Standesgemäß beschallen lässt sich der GTI aus einem 400-Watt-Dynaudio-Soundsystem mit acht Lautsprechern und Subwoofer, Preis 650 Euro; vorausgesetzt, das Radio "Composition Media" (460 Euro) sowie die Navifunktion "Discover Media" (505 Euro) stehen bereits auf der Bestellliste. Und selbstredend kann sich der Käufer obendrein aus einem prall gefüllten Fundus diverser Assistenz- und Infotainmentsysteme bedienen.

Kein Kunststück dürfte es so sein, an der 40000-Euro-Marke zu kratzen. Was waren das noch für Zeiten, damals, 1976: Der Ur-GTi hatte mit gerade Mal 13850 Mark zu Buche geschlagen.

epr

26.04.13
 
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