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10.03.2013, 10:25

Volvo V60 Plug-in-Hybrid

Mit dem Diesel an die Steckdose

Rein theoretisch ist das der Königsweg in Sachen Sparsamkeit: Diesel als Bestandteil eines Hybridsystems. Mit einer speziellen Variante des V60 begibt sich Volvo auf solch effiziente Pfade, und mehr noch: Als Plug-in lässt sich der innovative Schwede sogar an der Steckdose wieder aufladen. Aber auch sonst hat die skandinavische Premium-Marke einiges in petto für die Zukunft.

Volvo V60 Plug-in-Hybrid
Volvo V60 Plug-in-Hybrid: In dreieinhalb Stunden ist er an der Steckdose wieder aufgeladen. Die elektrische Reichweite soll bei rund 50 Kilometern liegen.
© Werk

Die Perspektiven muten verlockend an: Bis zu 50 Kilometer rein elektrischer Reichweite verspricht Volvo für den V60 Plug-in, und unter deren Einberechnung einen sensationellen Verbrauchsschnitt von 1,8 l pro 100 km. Balsam auf die von hohen Spritpreisen geschundene Autofahrer-Seele, um so mehr, als auch das Umweltgewissen sanft ruhen darf: Der CO2-Ausstoß soll sich auf lediglich 48 g/km belaufen.

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Auch wenn sich solche Traumwerte in der Praxis nicht ganz halten lassen, so hat das Konzept etwas durchaus Interessantes. Vielen Pendlern dürfte der stromgespeiste Aktionsradius nämlich völlig ausreichen, um ohne Spritzufuhr an den Arbeitsplatz und wieder zurück zu gelangen. Und wenn der Hund danach noch zum Tierarzt muss, bleibt erstens noch die Diesel-Lebensversicherung zu nutzen, die - zweitens - verbrauchstechnisch auch nicht eben an den Rand des Ruins treibt.

Der E-Motor treibt die Hinterräder an

Der Antriebsstrang des V60 Plug-in-Hybrid besteht aus einem 215 PS starken Fünfzylinder-Diesel an der Vorderachse und einem Elektromotor mit 68 PS, der die Hinterräder antreibt - daher auch der Namenszusatz AWD, All Wheel Drive. Der Fahrer kann unter drei Betriebsmodi wählen: In "Hybrid" wird die Kooperation zwischen Elektro- und Dieselmotor optimiert, "Power" gibt volle Leistung, im "Pure"-Betrieb geht's rein elektrisch voran.

Die Lithium-Ionen-Batterie lässt sich auf verschiedenen Wegen wieder fit machen. An der Haushaltssteckdose - das dauert dann etwa dreieinhalb Stunden. Während der Fahrt, entweder durch Bremsenergierückgewinnung oder durch die sinnvolle "Save-for-later"-Funktion, bei der der Generator den Akku wieder auflädt, damit die letzte innerstädtische Wegstrecke rein elektrisch zurückgelegt werden kann, und sei es nur, um den Nachbarn gebührend zu beeindrucken.

58710 Euro sind eine Menge Geld

Volvo S60
Vielleicht der schönste Volvo: Das Modell S60, das jetzt leicht überarbeitet wurde.
© WerkZoomansicht

Ganz billig kommt der Volvo für die Steckdose allerdings nicht. 58710 Euro sind, auch wenn die luxuriöse Top-Ausstattung "Summum" ins Kalkül gezogen wird, eine ganze Menge Geld, und dürfte wohl am ehesten von gut situierten Technik-Fans investiert werden.

Volvo mit seinem hohen Sicherheitsbewusstsein gilt als eine der ganz wenigen Marken, die imagetechnisch den Big-Three des Premiumbereichs - Audi, BMW, Mercedes - das Wasser reichen können. Ein Pfund, mit dem man zu wuchern gedenkt: Bis zum Jahr 2020 sollen die Absatzzahlen verdoppelt werden. Gelingen soll das auch mit wegweisendem Design: Der attraktive Kompakte V40 und der bildschöne S60 sind schon heute Beispiele für den Weg, den die Marke eingeschlagen hat, ein künftiges, vielversprechendes Coupé dürfte später als Krönung firmieren.

Plattform-Architektur nach VW-Vorbild

Was für VW der Modulare Querbaukasten (MQB) ist, das soll für Volvo künftig die "Skalierbare Produkt-Architektur" (SPA) bedeuten. Eine modulare Fahrzeugarchitektur, die es ökonomischerweise gestattet, auf einer variablen Plattform Modelle verschiedener Größe und unterschiedlichen Radstands darzustellen. Gedacht ist SPA zunächst für die Volvo-Modelle in höheren Segmenten, also die Baureihen 60, 70 und 80, der V40 wird nicht betroffen sein. Erstes Modell auf SPA-Basis soll das SUV XC90 sein, das Ende 2014 neu auf den Markt kommt. Entwickelt werden die neue modulare Architektur und weitere Komponenten in einem neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Göteburg, das Volvo Cars gemeinsam mit seinem Mehrheitseigner, dem chinesischen Automobilhersteller Geely, betreibt.

Volvo-Notbremsassistent mit Radfahrererkennung
Volvo-Notbremsassistent: Arbeitet mit einer Radareinheit im Kühlergrill und einer Kamera auf Höhe des Rückspiegels. Auch Fahrradfahrer werden jetzt erkannt, notfalls greift das System mit einer Notbremsung ein.
© Werk

Kostentechnisch positiv soll sich zudem auswirken, dass sich die Schweden künftig auf Vierzylinder-Motoren konzentrieren wollen, sowohl was Benziner als auch was Diesel anbelangt. Fünfzylinder wären somit passe, angedacht sind aber Dreizylinder. Auch sie wären als Bestandteile von Hybridsystemen einsatzfähig, mit denen Volvo das entsprechende Angebot über den V60 Plug-in hinaus ausbauen könnte.

ule

10.03.13
 
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