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22.02.2013, 13:34

Volkswagen XL1

VWs Einliter-Auto: Diese Flunder ist ein Wunder!

Noch knauseriger geht keiner mit dem Kraftstoff um: Die Sparflunder XL1 genehmigt sich über die Hundert-Kilometer-Distanz nicht einmal einen Liter. Das hat so viel Charme, dass man der Karosserie ihren skurrilen Touch gerne nachsieht. Der Einliter-VW wird sogar in Serie gebaut - allerdings nur in einer Kleinstauflage von 50 Einheiten.

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VW XL1
Aufsehenerregend: Der Zustieg in den Zweisitzer erfolgt über Flügeltüren.
© Werk Zoomansicht

Selbst von einem Porsche Boxster wird er überragt: Mit lediglich 1,15 Höhenmetern kann der XL1 als echter Flachmann durchgehen. Das gehört zum Sparkonzept ebenso dazu wie Hightech-Leichtbau, eine auf die Spitze getriebene Aerodynamik und das Plug-in-Hybridsystem. Nur 0,9 l pro 100 km soll der Zweisitzer verbrauchen, fünfzig Kilometer kommt er sogar komplett ohne Flüssignahrung aus und lässt sich ausschließlich elektrisch treiben. CO2-Ausstoß? Im Keller, nur 21 g/km sollen emittiert werden. Dass sich der Tank schon aus einem Zehnliter-Kanister randvoll befüllen lässt, tut dem Aktionsradius des XL1 nicht weh, 500 Kilometer Gesamtreichweite schafft er, wie VW verspricht.

Die Spitze liegt bei 160 km/h

Das Antriebskonzept umfasst einen 48 PS starken Zweizylinder-TDI mit 0,8 l Hubraum, eine E-Maschine mit 27 PS, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sowie eine Lithium-Ionen-Batterie. Verbrauchstechnisch mag der heckangetriebene XL1 auf Magerkost setzen, in Sachen Leistung geht er aber durchaus ambitioniert ans Werk: In 12,7 Sekunden erreicht er Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h.

VW XL1
Lässt fremdeln: Die gewöhnungsbedürftige Heckpartie ist der perfektionierten Aerodynamik geschuldet.
© Werk Zoomansicht

Jener XL1, der auf dem Genfer Automobilsalon (7. bis 17. März) dem Publikum präsentiert und jetzt tatsächlich in einer Kleinstserie aufgelegt wird, stellt schon die dritte Ausbaustufe des Einliter-Autos dar. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern mit Konzeptcharakter tut das neueste Modell seinen beiden Passagieren mehr Gutes; der Fahrer hat den Mitfahrer nicht mehr im Nacken sitzen, statt hintereinander ist man jetzt leicht versetzt nebeneinander untergebracht.

Anders als die anderen

Auf den aerodynamisch perfektionierten Feinschliff ist es zurückzuführen, dass der XL1 mit seinen spektakulären Flügeltüren nicht ganz so aussieht, wie man es von den konventionell angetriebenen Vertretern der Gattung Automobil gewöhnt ist. Die fast komplett eingehausten hinteren Räder und die coupehafte Dachlinie ohne Heckscheibe - von "Delfinform" sprechen die Designer, statt Rückspiegeln gibt's Kameraaugen - lassen schon sachte fremdeln. Aber: Wo Zukunft drin ist, da soll ruhig auch Zukunft draufstehen.

ule

22.02.13
 
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