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28.12.2012, 09:33

Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid

Dieses SUV tankt Strom und Sprit

Da hat Mitsubishi doch tatsächlich eine Weltpremiere zu bieten: Der Outlander PHEV ist der erste Plug-in-Hybride unter den SUVs. Innerhalb von viereinhalb Stunden ist der Allradler an der Steckdose wieder aufgeladen. Und aus der Zusammenarbeit zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor ergibt sich eine Gesamtreichweite von 880 km.

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Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid
Mitsubishi Outlander PHEV: An der Haushaltssteckdose ist er in 4,5 Stunden wieder aufgeladen, an der Schnelladestation binnen 30 Minuten.
© Werk Zoomansicht

Ein Offroader als Plug-in-Hybrid - braucht's so was denn wirklich? Bekanntermaßen spielen die Modelle mit Doppelantrieb ihre Vorzüge am besten im innerstädtischen Kurzstreckenverkehr aus, wo es tempotechnisch eher sanft und damit potenziell oft elektrisch vorangeht. Auf den zweiten Blick macht die Kombination aber Sinn. Wer aufmerksam hinters Volant der oft gescholtenen SUVs blickt, der wird dort erstaunlich oft eine Frau wahrnehmen, die in familiärem Auftrag unterwegs ist. Kids in den Kindergarten bringen, von der Schule abholen, in den Sportverein fahren, einkaufen - Kurzstrecke also.

Einmal Stromfassen reicht für 55 km

Aber auch für die Pendlerin respektive den Pendler macht die Technologie Sinn. Zur Erinnerung: Plug-ins, das sind diejenigen Modelle mit kombiniertem Elektro- und Verbrennungsantrieb, bei denen sich der Akku an der Steckdose wieder aufladen lässt. Im Vergleich zu "normalen" Hybriden verlängert sich die rein elektrische Reichweite erheblich. Der Outlander PHEV beispielsweise soll mit einer Ladung Strom über 55 km weit kommen. Das reicht in den meisten Fällen, um vom Außenbezirk in die City und wieder zurück zu gelangen.

Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid
Nicht bekannt: Eine Preisangabe gibt es noch nicht. Der PHEV dürfte aber mehr als das derzeitige Outlander-Topmodell (39890 Euro) kosten.
© Werk Zoomansicht

An Vorder- und Hinterachse nutzt das allradgetriebene Mitsubishi-SUV je einen 82 PS starken Elektromotor, von diesem Duo kommt die Hauptantriebskraft. Im Motorraum sitzt zusätzlich ein Zweiliter-Benziner mit 70 PS. Für die Versorgung mit elektrischer Energie ist eine unterflur installierte Lithium-Ionen-Hochleistungsbatterie zuständig.

Schnellladen macht binnen einer halben Stunde fit

Sind die Kapazitäten des Akkus leergesogen, lässt er sich innerhalb von viereinhalb Stunden an der Haushaltssteckdose wieder aufladen. Wer das Glück hat, auf eine öffentliche Schnellladestation zu stoßen, kriegt den Outlander sogar binnen einer halben Stunde elektrisch einsatzklar. Oder der Wagen macht sich selbst, während der Fahrt, wieder fit fürs Stromern: Das funktioniert entweder durch das bekannte Rekuperieren (die beim Bremsen entstehende kinetische Energie wird in elektrische umgewandelt). Oder aber, indem der Benzinmotor als Generator arbeitet und den Akku befüttert. Das Umschalten in diesen so genannten seriellen Hybridmodus passiert automatisch, sobald der Batterieladezustand unter ein bestimmtes Level sinkt. Der Fahrer kann den entsprechenden Modus aber auch manuell aktivieren; dann etwa, wenn er das elektrische Potenzial für einen späteren Zeitpunkt aufsparen möchte - beispielsweise, um lautlos-emissionsfrei durch einen Ort zu fahren. In diesem Falle ist er im rein elektrischen "EV Drive Mode" unterwegs. Im "Parallel Hybrid Mode" hat schließlich der Benziner das Sagen; dieser Modus greift dann, wenn besonders hohe Leistung gefragt ist.

Das "Switchen" von einem Modus in den anderen erledigt der Outlander völlig unmerklich, mit dem Energiemonitor im Blickfeld kann der Fahrer aber verfolgen, was die Technik gerade tut.

Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid "Tank"
Doppelstecker: Zum Sprit- und zum Stromfassen.
© Werk Zoomansicht

Souveräne Kraftentfaltung

Es ist ein sehr entspanntes Dasein mit dem Outlander. Weil, typischerweise für Elektrofahrzeuge, das maximale Drehmoment vom Start weg verfügbar ist, zieht er beim Ampelstart zügig an. Und überhaupt fällt die Art der Kraftentfaltung sehr gelassen, sehr souverän, sehr ruhig aus - auch in akustischer Hinsicht.

Unter Einbeziehung der elektrischen Resourcen verspricht Mitsubishi einen Kraftstoffverbrauch von 1,6 l/100 km. Das entspricht dann einem CO2-Ausstoß von weniger als 49 g/km. Und dass der Doppelantrieb dem Outlander eine Reichweite von insgesamt rund 880 km ermöglicht, prädestiniert ihn geradezu als Reisewagen. Auch, wenn es einen Nachteil gegenüber den konventionell motorisierten Brüdern gibt: Als Siebensitzer ist die Plug-in-Version nicht zu ordern.

Ulla Ellmer

28.12.12
 
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