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22.11.2012, 13:55

Los Angeles Design Challenge

Verrückt: So fährt die Polizei der Zukunft!

Polizeiautos tragen Grün- oder Blau-Weiß, dazu ein Blaulicht auf dem Dach und machen Tatü-Tata. Das weiß jedes Kindergartenkind. Im Jahr 2025 mag das jedoch ganz anders aussehen. Wie, zeigen die Entwürfe von fünf Automobilherstellern, die sich der "Design Challenge" am Rande der Los Angeles Auto Show stellen.

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GM Volt Squad
GM Volt Squad: Teil der Truppe ist dieses "fliegende Auge", das kriminelles Tun aus der Luft beobachtet.
© Werk Zoomansicht

Wetten, dass bei Ansicht dieser Modelle so mancher Streifenpolizist die Pensionierung bis nach 2025 hinausschieben möchte? Mag ja sein, dass da eine hochexplosive Phantasie mit den Designstudios von Mercedes, BMW, Subaru, Honda und GM durchgegangen ist, als sie ihre Ideen für das Polizeiauto der Zukunft aufs Papier geworfen haben. Manches sieht und hört sich ganz schön durchgeknallt an. Aber: Ohne Visionen ist bekanntlich noch nie was vorangegangen. Auch nicht die Verbrecherjagd. Und Spaß macht ein Blick auf die verrückten Entwürfe allemal.

BMW schickt Drohnen los

BMW
BMW ePatrol: Kann Verbrechern eine fliegende Drohne hinterherschicken.
© Werk Zoomansicht

Grundgedanke dahinter: Das Kriminelle schläft nicht, es passt sich schneller an die technischen Möglichkeiten der Zukunft an, als die Polizei erlauben sollte - sie muss daher Schritt halten. Und wenn's bedeutet, sich im Notfall in die Lüfte zu erheben. So wie der "ePatrol" von BMW. Hintergrundszenario für 2025 ist die Megacity von Los Angeles. Mehr Verkehr wird es dort in einer ferneren Zukunft geben, schnellere Autos, die wiederum mit alternativen Antriebstechnologien ausgerüstet sind. Der Basis-Body des "ePatrol" kann drei Drohnen entlassen. Eine davon steigt nach oben, um das kriminelle Subjekt von dort aus im Auge zu behalten, zwei weitere - fahrfähig, mit nur einem Rad - hetzen auf dem Asphalt hinterher. Dabei bleiben sie in ständigem Kontakt mit dem Patrol Officer, der weiterhin im Basismodul unterwegs ist und den Einsatz koordiniert.

Martialischer Mercedes

Mercedes
Mercedes Ener-G-Force: Fährt mit Wasserstoff und ist - siehe die martialischen Reifen - extrem geländetauglich.
© Werk Zoomansicht

Mercedes wiederum schickt den "Ener-G-Force" ins Rennen um die Krone des "Highway Patrol Vechicle 2025". Fliegen kann der nicht. Aber: Ob sich der Verbrecher in die Wüstenei Nevadas oder in unzugängliche Regionen der Schwäbischen Alb flüchtet - gegen die Geländefähigkeiten des Future-Mobils sollte er keine Chancen besitzen. Auch abseits der Straßen müssten Einsatzfahrzeuge künftig jeden denkbaren Einsatzort auf kürzestem Weg zuverlässig erreichen, heißt es bei Mercedes weitsichtig. Um die Gesetzeshüter möglichst effektiv zu schützen, besitzt das Polizeifahrzeug nur sehr kleine Fensterflächen, ins Dach finden sich gebieterische Rundumleuchten integriert. Außerdem fährt der Ener-G-Force ausgesprochen umweltfreundich. Auf dem Dach trägt er Tanks, die recyceltes Wasser aufnehmen und an einen Converter weiterleiten, der es in Wasserstoff als Flüssigfutter für die Brennstoffzellen umwandelt.

Bei Subaru werden Räder zu Rotoren

Subaru
Subaru SHARC: Die Räder mutieren im Bedarfsfall zu Rotoren. Dann geht der futuristische Streifenwagen in die Luft.
© Werk Zoomansicht

Subarus Entwurf heißt SHARC (das steht für "Subaru Highway Automated Responce Concept"), ist - man hat ja schließlich einen Ruf als Allradspezialist - mit allen vieren unterwegs, und kann alternativ als Fluggerät dienen. Das funktioniert über die Räder, die sich flugs in Rotoren umwandeln lassen. Virtuelles Einsatzgebiet des SHARC ist Hawaii, erneuerbare Energien sorgen für Vortrieb, damit bleibt der Polizeieinsatz ohne belastende Folgen für die Umwelt.

Bis zu zehn Cops an Bord

Honda
Honda CHP Drone Squad: Beherbergt bis zu zehn Cops bzw. bis zu zwei Motorrad-Drohnen.
© Werk Zoomansicht

Nach Hondas Vision heftet sich die "CHP Drone-Squad" an die Fersen finsterer Gestalten. Im Bedarfsfall geht sie unbemannt auf Streife, kann aber auch ein Geschwader von bis zu zehn Cops aufnehmen, desgleichen zwei fahrerlose "Moto-Drones" - Motorräder, die während der Fahrt blitzschnell auf die Straße sprinten.

GM: Fliegendes Auge

Und dann ist da noch GM: Auch die US-Amerikaner setzen bei ihrem Entwurf auf Überwachung aus der Luft. Die "Volt Squad" ist eine dreigeteilte Truppe, jeweils für einen speziellen Einsatzbereich konzipiert. Nummer eins dient als Basisfahrzeug, hat die notwendige Ausrüstung an Bord und buchtet nach erfolgreicher Verbrecherjagd die Delinquenten ausbruchsicher ein. Nummer zwei dient als "fliegendes Auge". Und Nummer drei ist derjenige, der sich auf die schnelle Jagd kapriziert: Extrem schnell und wendig soll er sich den Flüchtenden mit gnadenloser Präzision schnappen.

Ulla Ellmer

22.11.12
 
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