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20.11.2012, 15:05

Facelift für den Bestseller

Ford Fiesta: Sparsam mal Sieben

Niemand kann dem Ford Fiesta eine erfolgreiche Karriere absprechen: Seit er dieselbige im Jahr 1976 angegangen ist, hat er sich weltweit über 15 Millionen Mal verkauft.. Weil man in ökologisch und ökonomisch sensibilisierten Zeiten wie diesen von einem Kleinwagen vor allem Sparsamkeit erwartet, wollte sich Ford da nichts nachsagen lassen. Gleich sieben Motorisierungen unterbieten die magische CO2-Marke von 100 g/km. Die Preise für den runderneuerten Fiesta beginnen bei 10950 Euro.

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Ford Fiesta
Ford Fiesta: Kommt facegeliftet im Januar, der Basis-Benziner mit 60 PS kostet 10950 Euro.
© Werk Zoomansicht

Zur Lebensmitte werden Autos gern gemopft. Was sich so kryptisch anhört, meint im Insider-Sprech eine gründliche Modellpflege. Eine, wie sie jetzt der Fiesta erfahren hat. "Weil die Konkurrenz ja nicht schläft", wie Ford-Designer Stefan Lamm sehr richtig feststellt, gibt sich der Bestseller optisch nachgeschärft, mit schmalen LED-Scheinwerfern, markanten "Powerdomes" auf der Motorhaube und einem trapezförmigen Kühlerschlund mit grimmig nach unten gezogenen Mundwinkeln.

Dreizylinder, Diesel und eine bivalente Autogas-Version

Vor allem geht es aber um Sparsamkeit. Schon beim Fiesta-Debüt 1976 sei dies "ein beherrschendes Thema" gewesen, sagt Glen Goold, leitender Ingenieur für die Fiesta-Baureihe. Anno 2012 ist die Fähigkeit zum ökonomischem Umgang mit Kraftstoff nur noch wichtiger geworden. Wenn der modifizierte Fiesta im Januar auf den Plan tritt, dann werden sieben seiner zehn Motoren (60 bis 125 PS) weniger als 100 g CO2 pro km in die Atmosphäre entlassen und - so verheißt es zumindest die Papierform - unter 4,3 l/100 km verbrauchen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem kleinen Einliter-EcoBoost-Dreizylinde-Benziner, der als Turbo in den Leistungsstufen 100 und 125 PS zur Verfügung steht, der den Fiesta seit Neuestem aber auch als Sauger zum Laufen bringt, dann 65 und 80 PS stark. Ebenso ist eine Variante mit bivalentem Autogas-/Benzinbetrieb erhältlich.

Ford Fiesta Heck
Verstärkung in Sicht: Nächstes Jahr wird dem zivilen Modell (Foto) die starke ST-Variante mit 182 PS folgen.
© Werk Zoomansicht

Zudem darf gedieselt werden, zweimal, leistungstechnisch unterfüttert mit 75 oder 95 Pferdestärken. Letztere Variante setzt dem Motorenprogramm spartechnisch die Krone auf. Sofern sie in Kombination mit dem Econetic-Paket (u. a. Start-Stopp-System, Energie-Rückgewinnung, Schaltempfehlungsanzeige) in Auftrag gegeben wird, belohnt sie mit einem Mager-Verbrauch von lediglich 3,3 l/100 km. Ganz ehrlich: Daran schrammten wir auf ersten Probefahrten mit dem 1,6-l-Selbstzünder - der, ganz nebenbei, nicht eben vor Temperament überschäumt - deutlich vorbei; bei alltagskonformer Fahrweise zeigte der Bordcomputer 4,7 l an. Das lag aber immer noch unter den 6,7 l, die uns der spartechnisch als ebenfalls feingetunt angepriesene EcoBoost mit 125 PS bescherte. Immerhin aber ist der schon weitaus mehr als Muntermacher unterwegs, für einen Dreizylinder läuft er darüber hinaus erstaunlich harmonisch, rund und leise.

Ford Fiesta Cockpit
Ordnende Hand erwünscht: Der Armaturenträger wirkt noch immer überfrachtet.
© Werk Zoomansicht

Stark im Stadtverkehr

Dank seiner Wendigkeit wuselt der Fiesta flink durch den Stadtverkehr, in die Freiheit der Landstraßen entlassen, nimmt er durchaus begierig Kurve um Kurve unter die Räder. Das macht Spaß, auch, weil es eine Freude ist, sich durch die Schaltkulisse des knackigen Fünfganggetriebes zu arbeiten. Sechster Gang? Leider Fehlanzeige, über alle Motorisierungen hinweg. Schade. Aber immerhin: Wer sowieso lieber schalten lässt, wird jetzt mit einem Doppelkupplungsgetriebe für den Fiesta bedient.

Der Sicherheit dienlich sind serienmäßig ABS, ESP und sieben Airbags. Als Extra gibt's einen City-Notbremsassistenten, der bis zu Tempo 15 Auffahrunfälle vermeiden und bis zu Tempo 30 zumindest deren Folgen minimieren soll. Wer sich's leisten mag, bekommt zu 1125 Euro das sprachgesteuerte Multimedia-System "Sync", ein automatischer Notrufassistent ist inbegriffen, der nach einem Unfall jeweils muttersprachlich korrekt die Rettungskräfte alarmiert und dabei die genaue Position des havarierten Fahrzeugs übermittelt.

Fahranfänger werden eingebremst

Ford Fiesta Active City Stop
Active City Stop: Vermeidet Auffahrunfälle bis Tempo 15.
© Werk Zoomansicht

Einer wie der Fiesta wird gern als Einsteigerauto von jungen Fahranfängern genutzt. Deren unfallstatistisch nachgewiesenem Übermut kann das System "MyKey" begegnen. Dabei lässt sich der Autoschlüssel so programmieren, dass beispielsweise die musikalische Dröhnung im Auto gedämmt wird, gleichzeitig ist die Höchstgeschwindigkeit zu begrenzen. Eltern mag das ganz außerordentlich beruhigen. Ob es dem solcherart eingebremsten Nachwuchs ebenso gefällt, darf indes vorsichtig bezweifelt werden. Ulla Ellmer

20.11.12
 
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