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08.11.2012, 09:30

Luxus-Lastesel

Jaguar XF Sportbrake: Ein Kombi für die Katz'

Tatenlos hat Jaguar bislang zusehen müssen, wie andere den lukrativen Markt der Luxus-Lastesel abgegrast haben: Audi mit dem A6 Avant, Mercedes mit dem T-Modell der E-Klasse, BMW mit dem 5er touring. Die Marke mit der Raubkatze im Signet konnte dem nichts entgegensetzen. Jetzt aber setzt der XF Sportbrake zum Sprung an - und will sich endlich seinen Anteil schnappen.

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Jaguar XF Sportbrake
Jaguar XF Sportbrake: Startet als Vierzylinder-Diesel ab 48550 Euro.
© Werk

"Besser spät als nie", sagt Axel Ecke, wenn er gefragt wird, warum das denn so lange gedauert habe mit diesem Jaguar-Kombi. Man kann's so sehen wie der zuständige Markendirektor für Deutschland: Der Kuchen ist noch immer groß und lecker, europaweit fahren 60 Prozent der Mittel- und Oberklasseautomobile als ladefreundliche Version mit großer Heckklappe zum Kunden. Es gibt also nach wie vor was zu Verdienen. Und endlich ist auch Jaguar dabei. Als die Limousine XF im Jahr 2008 auf den Markt kam, befand sich die britische Marke noch unter der Ägide von Ford. Für die Entwicklung einer Kombiversion, so Ecke, sei keine Investitionsbereitschaft da gewesen. Inzwischen aber gehört Jaguar zum indischen Konzern Tata. Dort machte man Geld locker für das, was ganz ersichtlich nötig ist, um der XF-Reihe - ohnedies Jaguars Bestseller - einen ordentlichen Boost zu verleihen.

Ein Angebot nur für Europa

Jaguar XF Sportbrake Laderaum
Geräumig: Ins gut ausgeformte Gepäckabteil passen zwischen 550 und 1675 l.
© Werk Zoomansicht

Am 24. November kommt der 4,96 Meter lange Lifestyle-Laster in den Handel, und zwar ausschließlich in Europa. Fließend elegant ist er gezeichnet, mit einem coupehaft abfallenden Heck, im Stil ganz Jaguar. Edel-Attitüde hin oder her: Der Sportbrake lässt sich auch in Sachen Praktikabilität nichts nachsagen. Weit schwingt die Heckklappe auf, die Ladekante liegt niedrig genug, um schweres Frachtgut ins Innere zu wuppen, ohne dem Kreuz folgenreichen Tort anzutun. Zudem ergibt der prüfende Blick, dass das Gepäckabteil beladungsfreundlich ausgeformt ist. 550 l fasst es mindestens, nach Umklappen der Rücksitzlehnen (funktioniert auch vom Kofferraum aus) ergeben sich maximal 1675 l. Als Extra gibt es ein intelligentes Verstausystem, basierend auf zwei längs verlaufenden Schienen, in die sich diverse Netze oder flexibel verschiebbare Riegel einklinken lassen. Gleichfalls der Aufpreisliste zu entnehmen ist - in dieser Klasse Pflicht - eine elektrische Öffnungs- und Schließfunktion. Statt der Schraubenfedern der Limousine verfügt der Sportbrake über die harmonisierend-ausgleichende Wirksamkeit einer selbst nivellierenden Luftfederung. Und wer den Katzen-Kombi mit Anhängekupplung ordert, darf sich auf die sicherheitsdienliche Wirkung einer speziellen Anhängerspurstabilisierung verlassen.

Sehr wertig, sehr edel, sehr geräumig das Interieur, funktionell und intuitiv zu bedienen das Instrumentarium mit dem - eine Jaguar-Spezialität - Drehwähler für die feine und serienmäßige Achtgangautomatik. Man hat es schließlich nicht mit irgendwem zu tun, sondern "unseren deutschen Freunden", wie XF-Designer Adam Hatton sagt, damit meint er die Premium-Platzhirsche von Audi, BMW oder Mercedes.

Ausschließlich per Diesel motorisiert

Jaguar XF Sportbrake
Langer Kerl: Der Jaguar-Kombi misst 4,96 m in der Länge.
© Werk

Weil europäische Kunden besonders gerne Diesel fahren, wird der auch fahrtechnisch sehr dynamisch, sehr sportlich zu handhabende XF Sportbrake ausschließlich mit Selbstzündermotorisierung angeboten. Alle drei Diesel sind mit einem Start-Stopp-System kombiniert. Schon der kleinste Diesel, ein ruhiger, kultivierter, dabei aber recht agiler Vierzylinder mit 200 PS, ist eigentlich genug, um flott voranzukommen. Mit 5,1 l/100 km bleibt er obendrein noch ausgesprochen sparsam. Schon dezidierter zum Fauchen gebracht wird die britische Raubkatze aber vom samtweich-überlegenen Dreiliter-V6-Diesel, wahlweise mit 240 oder 275 PS. Das wird dann indes schon teuerer: Kostet der Sportbrake 2.2 noch 48550 Euro, so sind für die V6-Varianten schon 52550 bzw. 56550 Euro hinzublättern.

Der Investitionsbereitschaft ihres indischen Herrn wird die britische Nobelmarke noch weitere sinnstiftende Bereicherungen ihrer Modellpalette zu danken haben. Im Frühjahr kommt der traumhaft schöne Roadster F-Type, von dem wohl auch ein Coupe-Ableger zu erwarten ist. Und auch ein kompaktes SUV sowie eine Baureihe unterhalb des XF sind intensiv angedacht.

Ulla Ellmer

08.11.12
 
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