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16.10.2012, 14:36

Opels gelungenes Mini-SUV

Ganz schön belebend, dieser Mokka!

Opel hat Erfolgserlebnisse dringend nötig. Der Mokka, ein 4,28 m kurzes SUV, könnte beim Kunden tatsächlich einen "Hallo-Wach"-Effekt generieren. Die soften Offroader boomen sowieso, die kleinen unter ihnen ganz besonders, und mit Konditionen ab 18990 Euro ist der Neuling mit dem koffeinhaltigen Namen zudem ziemlich fair eingepreist.

Opel Mokka
Opel Mokka: Das 4,28 m kurze SUV gibt sich persönlichkeitsstark eingekleidet. Konkurrenten sind beispielsweise Nissan Juke, Mitsubishi ASX oder der Skoda Yeti.
© WerkZoomansicht

Dass man mit dem Mokka genau das Richtige serviere, so sagen die Opelaner, lasse sich schon jetzt an nüchternem Zahlenwerk ablesen: Bereits zum Marktstart lägen 40000 Bestellungen vor, allein 10000 von ihnen kämen aus Deutschland.

Vor allem aber ist das Marktsegment, in dem das Mini-SUV künftig unterwegs sein soll, bislang noch nicht allzu flächendeckend besetzt. Der Nissan Juke gehört dazu, der Mitsubishi ASX, Skodas Yeti, und irgendwo auch der - freilich elitärere - Mini Countryman. Perspektivisch gibt der Tummelplatz für die Kompakten unter den sanften Offroadern also noch so einiges her.

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Keiner, der in der Masse untergeht

Für den Mokka hat das Design-Team eine bullige, robuste und ziemlich persönlichkeitsstarke Optik entworfen - keine, die in der Masse untergeht. Der Fahrer bekommt jene erhöhte Sitzposition, der SUVs ihre Beliebtheit nicht unmaßgeblich zu verdanken haben, dazu gegen Aufpreis (390 Euro) einen besonders bequemen, rückenfreundlichen Ergonomiesitz, gute Übersicht nach vorn (nach hinten wird's schon schwieriger), ein griffiges und optional beheizbares Lenkrad sowie einen Armaturenträger, dessen Bedienbarkeit trotz des Opel-typischen Klein-Kleins an Schaltern und Knöpfen das Prädikat "noch gut" verdient. Das rückwärtige Passagierabteil ist kommod dimensioniert, vor allem was die Kopffreiheit betrifft, die Verarbeitungsqualität stimmt, und etliche Ablagen (zweigeteilt: das Handschuhfach) nehmen vielerlei Mitnahmeartikel für unterwegs auf. Der Kofferraum stellt 356 l an Transportkapazität bereit, das ist nicht opulent, aber recht ordentlich, durch Umlegen der Rücksitzbank ergibt sich praktischerweise eine komplett flache Ladeebene, maximal gestattet sich der Mokka ein befrachtbares Volumen von 1372 l.

Opel Mokka Seite
Agil: Im Unterschied zum baugleichen Bruder Chevrolet Trax zeigt der Mokka ein ziemlich knackiges Fahrverhalten.
© Werk

Produktionstechnisch ist Opels Jüngster übrigens koreanischer Herkunft, wie sein Bruder Chevrolet Trax wird er in Fernost gebaut. Charakterlich, und das wird Opel nicht müde zu betonen, unterscheiden sich die beiden Geschwister indes durchaus. Anders als der Chevy seien die Fahreigenschaften des Mokka speziell auf europäisches Geschmacksempfinden abgestimmt worden, das bekanntermaßen eher knackige Manieren präferiert. Dem wurde mehr als zufriedenstellend entsprochen: Das Kompakt-SUV gibt sich fahrtechnisch als Spaßmacher; im Stadtverkehr zeigt sich der Mokka wendig, das Handling darf mit den Adjektiven "präzise" und "agil" überschrieben werden, und was das Feintuning des Fahrwerks betrifft, so ist dem neuen Opel ein guter Kompromiss aus Komfort und Sicherheit zu bescheinigen.

Opel Mokka FlexFix
Opel-Spezialität: Den ausziehbaren FlexFix-Fahrradträger gibt's auch für den Mokka.
© WerkZoomansicht

Zwei Benziner, zwei Diesel

Drei Antriebsvarianten machen dem Mokka Beine. Der 130 PS starke 1,7-l-Diesel ist ein durchzugskräftiger, gleichzeitig aber auch ein bisschen rauer Kooperationspartner; sein Spritdurst beschränkt sich auf 4,5 l/100 km, die Spitze liegt bei 187 km/h, es gibt ihn in Kombination mit Sechsganggetriebe oder Automatik. Besser, weil letztlich einfach doch einen Tick kultivierter, gefällt der muntere 1,4-l-Turbo, er bringt 140 PS auf den Prüfstand, schafft 190 km/h Spitze, konsumiert 6,4 l/100 km, kann vorerst allerdings nur handgeschaltet werden - in den Genuss der Sechsstufen-Automatik kommt dieser Benziner erst zu einem späteren Zeitpunkt. Für den Einstieg ist ein 1,6-l-Saugmotor mit 115 PS zuständig.

Alle Varianten mit Schaltgetriebe sind serienmäßig mit Start-Stopp-Automatik gerüstet, der Basis-Benziner rollt ausschließlich front-, der Turbo nur allradgetrieben auf die Straße, während der Diesel in beiderlei Spielarten zur Wahl steht. Das 4WD-System agiert adaptiv, will heißen: Erst wenn der Untergrund härteres Durchgreifen erforderlich macht, wird über ein elektronisch gesteuertes Mittendifferenzial automatisch und stufenlos Kraft in Richtung Hinterachse weitergeleitet.

Opel Mokka Innenraum
Solide Sache: Die Verarbeitungsqualität stimmt, Edel-Extras wie Leder kosten Aufpreis.
© WerkZoomansicht

Ein ausgiebiges Betätigungsfeld bietet die Liste der optionalen Extras. Der geniale, ausziehbare Fahrradträger "FlexFix" gehört dazu, außerdem Rückfahrkamera und Assistenzsysteme wie adaptives Fahrsicherheitslichtsystem, Frontkollisionswarner, Spurhalteassistent und eine kamerabasierte Verkehrsschilderkennung.

Umfangreiche Serienausstattung

Bei 18990 Euro beginnen die Preise, für den 1,6-l-Benziner in "Selection"-Ausstattung, zu der u. a. Bergabfahr- und Berganfahrassistent, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Tempomat, Airbags komplett, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber, Klimaanlage und Stereo-CD-Radio zählen. Da gibt's wahrlich nix zu meckern. Wer sich den 1.4-l-Turbo wünscht, muss mindestens 23790 Euro investieren, bekommt dafür aber gleich Allrad und die mittlere "Edition"-Ausstattung draufgelegt. Auch beim Diesel ist wenigstens "Edition" Pflicht, macht für den Fronttriebler 23380 und für den Allradler 25380 Euro.

Die zuversichtlich stimmenden Bestelleingänge bedeuten übrigens auch, dass der Kunde eine gewisse Lieferfrist einkalkulieren sollte: Bis Februar kann es dauern, bis er von Opel seinen Mokka kredenzt bekommt.

Ulla Ellmer

16.10.12
 
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