Small ist beautiful, und prinzipiell unentbehrlich für jeden Automobilhersteller. Volkswagen etwa hat weitsichtig sein Modellprogramm mit dem "up!"nach unten abgerundet, und ist damit flink an die Spitze des Kleinwagensegments gefahren.
Den up! hatten die angeschlagenen Opelaner indes nicht im Sinn, als sie das Konzept für ihren Kleinsten erdachten. Der "Adam" wendet sich weniger an pragmatisch orientierte Kunden denn an die Lifestyler unter ihnen. Die Mitbewerber, die er mit scharfem Blick ins Auge fasst, sind hippe Cityflitzer wie der Mini, aber auch der Fiat 500, der Citroën DS3 oder Audis A1.
Aus Gründen des Schicks wird es deshalb bei einer dreitürigen Version bleiben, gibt es eine modische Zweifarblackierung und gefühlte tausend persönliche Kombinationsmöglichkeiten, die sich bis in den Innenraum erstrecken. Buchstäbliches Highlight hier ist der von lauschigem LED-Gefunkel erhellte "Sternenhimmel". An der Front fällt die frech geschürzte "Unterlippe" auf, den Namenszug trägt der Kleine hinten an der C-Säule. Apropos Name: Während man hierzulande den Witz dahinter - "Adam" ist natürlich eine Reminiszenz an den Firmengründer - problemlos kapiert, könnte das den Kunden in England, wo der Kleine nicht unter Opel-, sondern unter Vauxhall-Label verkauft wird, womöglich weniger leicht fallen.
Wichtig ist es für Opel, die produktionstechnische Treue zum Heimatland zu betonen. Der Adam wird im Werk Eisenach gebaut. Das sei, so sagt ein Unternehmenssprecher, gerade bei einem Vertreter des preissensiblen Kleinwagenmarkts nicht unbedingt selbstverständlich, aber ein wichtiges Signal.
An den Start rollt das knapp 3,70 m kurze Mini-Mobil mit drei Benzinmotorisierungen: 1,2 l/70 PS, 1,4 l/87 PS und nochmal 1,4 l/100 PS. Später sollen modernere turbogeladene Direkteinspritzer nachgereicht werden, an Diesel denkt man derzeit nicht. Obligatorisch ist ein Fünfganggetriebe und optional ein Ecoflex-Technologiepaket inklusive Start-Stopp-System. Weil Lifestyle-Kunden zur Sicherheit ihrer mobilen Lebensqualität gerne auch ein paar Euro mehr ausgeben, hat Opel ein breites Regal mit hochwertigen Extras aufgebaut. Drin finden sich beispielsweise Einparkautomat, Toter-Winkel-Warner oder Lenkradheizung. Und das für die angepeilte Klientel geradezu zwingend vorgeschriebene aufwendige Infotainment-System, das die Fähigkeiten von Smartphones via Bluetooth oder USB auf einen Sieben-Zoll-Bildschirm transferiert - Internet-basierte Applikationen etwa inklusive GPS-Navigation. Sogar Videos lassen sich auf dem Screen gucken.
Die Preise für den Adam sind noch nicht raus, sie dürften aber bei rund 10000 Euro beginnen. Auf dem Pariser Automobilsalon im September wird der Kleine seine Publikumspremiere feiern. Ob sich bis dahin die dunklen Wolken über Rüsselsheim verzogen haben werden, ist freilich mehr als fraglich.
Ulla Ellmer
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Re: Nazis raus!!!
von:
hittmar_otzfeld
- 22.05.13, 21:02 - 3 mal gelesen
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Re (3): Auf gehts FCK
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Medizinmann.
- 22.05.13, 20:59 - 1 mal gelesen
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Re: Auf gehts FCK
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otteg
- 22.05.13, 20:57 - 3 mal gelesen
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