Dass sich die Koreaner aus der leicht ramschigen Discount-Nische ans helle Licht der anerkannten Auto-Society gearbeitet haben, ist unter anderem auch zwei Deutschen zu verdanken. Bei Kia schwingt Ex-VW-Designer Peter Schreyer den Zeichenstift, bei Hyundai tut dies Thomas Bürkle, dessen Tätigkeitsbereich früher bei BMW lag. Sein jüngstes (Auto-)Baby ist die Neuauflage des i30, misst 4,30 m Länge und wird Ende März auf die Straße rollen. Ein Kompakter, der in der so genannten "Golf-Klasse" antritt, wo er freilich weniger dem Meister selbst Schwierigkeiten machen dürfte, dafür aber um so mehr der italienisch-französischen Truppe um Fiat Bravo, Renault Mégane, Peugeot 308 und Citroën C4.
Der Preis für den i30 ist schon raus: 15850 Euro will Hyundai für das Basismodell 1.4 "Classic" sehen, das dann 100 PS leistet. Klar, dass das Motorenregal noch mehr hergibt: Einen 1,6-l-Benzin-Direkteinspritzer mit 135 PS und drei Diesel; einen 1.4 CRDi mit 90 PS und einen 1.6 CRDi in den Leistungsstufen 110 und 128 PS. Die CO2-Werte liegen zwischen 97 und 157 g/km.
Dass es den i30 nach oben drängt, dokumentiert auch die Liste der Extras: Gegen Aufpreis lugt unterm Markenlogo am Heck die Linse einer Rückfahrkamera hervor, Ledersitze lassen sich ordern, desgleichen Xenon-Scheinwerfer und ein Startknopf anstelle des profanen Schlüssels. Die Modellpalette ist mit dem Fünftürer sowieso noch nicht ausgereizt: Noch in diesem Jahr folgen ein praktischer Kombi und ein sportlicher Dreitürer.
ule
| Die aktuellsten Forenbeiträge |
|---|
|
Re (4): Ich gebs zu ...
von:
WolfenX
- 22.05.12, 23:52 - 12 mal gelesen
|
|
Re (4): Ich gebs zu ...
von:
Webi1961
- 22.05.12, 23:46 - 23 mal gelesen
|
|
Re (3): überhaupt nicht egal......!
von:
delija10
- 22.05.12, 23:45 - 3 mal gelesen
|