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04.01.2013, 10:35

Die Torhüter im Managerspiel zur Bundesliga

Adler war der Top-Spieler der Vorrunde

Die Vorbereitungen auf die Rückrunde laufen, die Spieler arbeiten an ihrer Fitness, die kicker-Manager an ihrem Kader für restlichen 17 Spieltage. Bis zu vier Transfers stehen ihnen dafür zur Verfügung, als Hilfestellung wollen wir die vier taktischen Positionen im Interactive-Modus näher beleuchten. Den Anfang machen die Torhüter, seit jeher absolute Punktegaranten - wenn man die richtige Wahl trifft, wie in der Vorrunde etwa Adler, Trapp, Giefer oder Weidenfeller.

Punktbester Spieler der Vorrunde: Hamburgs Keeper René Adler.
Punktbester Spieler der Vorrunde: Hamburgs Keeper René Adler.
© imago Zoomansicht

Natürlich richten sich im Managerspiel wie in der Realität die Blicke vieler Teilnehmer auf die Offensivkräfte, da diese viele Torbeteiligungen und damit etliche Zähler versprechen. Ein sicherer Rückhalt in der Kiste ist aber genauso wichtig, zumal die stärksten Torhüter punktemäßig locker mit den besten Feldspielern mithalten können. Auf Platz eins und zwei einer Rangliste aller rund 500 Akteure im Oberhaus finden sich zwei Keeper wieder. René Adler, seit dem Sommer Hamburgs Nummer Eins, spielte eine bärenstarke Vorrunde (sechs Mal zu Null, drei Mal kicker-Note 1) und sammelte bei einem etwas überdurchschnittlichem Managerspiel-Wert von 3,0 Millionen Euro sagenhafte 151 Zähler. Auch Frankfurts Keeper Kevin Trapp (zwei Mal zu Null, drei Mal Note 1), der sogar nur 2,0 Mio. kostete, überragte in den ersten 17 Partien dieser Saison mit 134 Punkten.

Durchwachsene Vorrunde: Gladbachs Torhüter Marc-André ter Stegen.
Durchwachsene Vorrunde: Gladbachs Torhüter Marc-André ter Stegen.
© imago Zoomansicht

Beiden Keepern ist eine ähnlich starke Rückrunde zuzutrauen, wobei man eher bei Trapp Bedenken haben muss, ob die Eintracht generell ihre sensationelle Form halten kann - wovon, siehe HSV in eher umgekehrter Hinsicht, nicht unbedingt auch der Torhüter betroffen sein muss. Ein echtes Schnäppchen ist Düsseldorfs Goalie Fabian Giefer, der 117 Zähler einfuhr und gerade mal 1 Mio. kostet. Aber, Giefer und Trapp sind noch jung, ein plötzlicher Leistungseinbruch kann jederzeit kommen, wie Mönchengladbachs Marc-André ter Stegen erst in dieser Vorrunde gezeigt hat. Mittlerweile hat sich der Nationalspieler zwar wieder gefangen, 81 Punkte bei einem MSP-Wert von 5 Mio. sind aber definitiv zu wenig. Ebenso erging es Hannovers Ron-Robert Zieler, der mit 67 Zählern bei einem Preis von 4,5 Mio. absolut enttäuschte.

Wie in den vergangenen Spielzeiten auch konnte man sich auf die meisten Torhüter verlassen, wirkliche Ausreißer waren eher selten, sowohl positiv wie auch negativ. Wolfsburgs Diego Benaglio (100 Zähler/3,5 Mio.), Dortmunds Roman Weidenfeller (92/4,5), Freiburgs Oliver Baumann (90/3) oder Stuttgarts Sven Ulreich (89/3,8) kann man eigentlich bedenkenlos verplichten. Bei Bayern Münchens und Deutschlands Nummer Eins, Manuel Neuer, hätten sich die Manager angesichts des Höchstwerts auf dieser Position von 7,0 Mio. sicherlich mehr als "nur" 90 Punkte erwartet. Auch der Leverkusener und U-21-Nationalspieler Bernd Leno war mit viel Vorschlusslorbeeren in die Saison gegangen, blieb aber mit 85 Zählern bei einem Preis von 4,5 Mio. hinter den Erwartungen zurück.

In Ordnung war die Ausbeute von Nürnbergs Raphael Schäfer (77/2,5) und Bremens Sebastian Mielitz (70/1,5), was man von etlichen anderen Schlussmännern nicht behaupten kann. Wer nicht unbedingt volles Risiko gehen will, dem ist für die Rückrunde von einem Quintett abzuraten.

Aus drei mach eins: Unnerstall, Fährmann und Hildebrand (v. li.) wollen alle Schalkes Nummer Eins sein.
Aus drei mach eins: Unnerstall, Fährmann und Hildebrand (v. li.) wollen alle Schalkes Nummer Eins sein.
© imago

1. FSV Mainz 05:
Bei der Tuchel-Elf kamen in der Vorrunde alle drei Torhüter zum Einsatz. Christian Wetklo (42/2) war mit 14 Einsätzen Stammtorhüter, Heinz Müller (2/2) durfte zwei Mal ran, Lorius Karius (3/0,2) wurde ein Mal eingewechselt. Wetklo bleibt wohl die Nummer Eins, für das Managerspiel ist aber dessen Ausbeute schlicht zu wenig.
FC Augsburg:
Beim FCA bestritt Simon Jentzsch (8/2) die ersten zwei Partien, verletzte sich, kam nochmals für drei Partien zurück (9.-11.Spieltag) und fiel dann erneut für den Rest der Hinrunde aus, will aber in der Rückrunde wieder angreifen. Vertreter Mohamed Amsif (44/0,8) bestritt die anderen 12 Spiele, seine Ausbeute war aber auch unter dem Liga-Durchschnitt. Nun verzichtet der Marokkaner auf den Afrika-Cup, um seine Chancen auf den Stammplatz zu wahren. Diesen hat aber nun sogar auch noch Alexander Manninger (0/0,5), der im Pokal gegen die Bayern (0:2) eine starke Vorstellung ablieferte, im Visier.

Enttäuschend: Für "Tim-Wiese-Manager" gabs in der Hinrunde kaum einen Grund zum Jubeln.
Enttäuschend: Für "Tim-Wiese-Manager" gabs in der Hinrunde kaum einen Grund zum Jubeln.
© imago Zoomansicht

1899 Hoffenheim:
Der größte Flop der Hinrunde waren die Schlussmänner aus dem Kraichgau. Ex-Coach Markus Babbel holte mit großen Ambitionen Tim Wiese (7/4) für viel Geld aus Bremen, nach drei schwachen Partien verletzte sich der Ex-Nationalspieler, kam dann nochmals für fünf Spiele zurück, in denen er erneut größtenteils wie die gesamte Mannschaft enttäuschte. Dann verletzte er sich erneut, wäre aber wohl ohnehin aus dem Tor genommen worden, und will nun im Januar wieder voll angreifen. Rivale Koen Casteels (20/0,4) konnte bei seinen neun Einsätzen auch nicht wirklich überzeugen, kicker-Bestnote war die 3.
FC Schalke 04:
Bei den Königsblauen hielt Ex-Trainer Huub Stevens die Torwart-Frage stets offen, fraglich, wie Nachfolger Jens Keller in der Vorbereitung nun entscheidet. Timo Hildebrand (10/1,5) kam am ersten und an den letzten drei Spieltagen der Vorrunde zum Einsatz, Lars Unnerstall (46/2,5) dazwischen, zudem gibt es mit Ralf Fährmann (0/1,5) einen dritten Keeper mit Anspruch auf einen Stammplatz.
SpVgg Greuther Fürth:
Die ersten 14 Partien war Max Grün (51/1,2) die Nummer eins, dann wechselte Coach Mike Büskens und ließ Wolfgang Hesl (14/0,5) spielen. Nun holten die Franken nach der schweren Verletzung von Issa Ndoye (0/0,2) Tom Mickel (0/0,5) vom HSV und gaben ihm einen Vertrag bis 2015. Mickel selbst meldete jüngst auch Ansprüche an, auch hier ist die T-Frage nicht definitiv geklärt.

Wie Sie nun, wenn Sie Bedarf auf der Torhüter-Position haben, im Winter wechseln sollten, können letztlich nur Sie entscheiden, auch wir besitzen keine Glaskugel, um in die Zukunft zu schauen. Klar ist aber, dass man mit Torhütern von den fünf letztgenannten Klubs ein großes Risiko eingeht und am Ende womöglich ohne einen spielenden Keeper in die Rückrunde geht. Den größten Zuspruch wird im Wintertransferfenster sicherlich Hamburgs Adler haben. Wenn er nochmals 151 Zähler holen würde, käme er am Ende auf über 300 Punkte, was bis dato noch nie einem Akteur im Interactive-Modus gelang ...

04.01.13
 
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