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31.07.2006, 15:59

St. Pauli: Weniger personelle Veränderungen als üblich

Klaus-Peter Nemet: Ein Fachmann ohne Glück

Mit einigen Veränderungen geht die zweite Mannschaft des FC St. Pauli in die neue Saison. Dabei bleibt die Zielsetzung gleich: In erster Linie die Talentförderung, in zweiter Linie der Klassenerhalt. Und für den neuen Trainer Klaus-Peter Nemet zählt ganz vorn an: ein Sieg.

Nemet ist neuer Trainer des FC St. Pauli II.
Klaus-Peter Nemet ist neuer Trainer des FC St. Pauli II.
© imagoZoomansicht

Der 52-Jährige gilt als großer Fachmann, aber bei seinen letzten Stationen als verantwortlicher Trainer hatte er kein Glück und denkbar schlechte Voraussetzungen. Als er 1997 die Profis des FC St.Pauli trainierte, musste er in sechs Spielen sechs Niederlagen hinnehmen. Ein Engagement beim Regionalligisten VfB Oldenburg war ein Jahr später von ähnlichem Erfolg gezeichnet: Nach sieben Spielen ohne Sieg musste Nemet gehen. Nach einem Intermezzo als Co-Trainer von Ewald Leinen bei CD Teneriffa kehrte Nemet vor rund zwei Jahren nach Hamburg zurück, arbeitete als Fitness-Trainer, ehe ihn der Anruf von Manager Holger Stanislawski ans Millerntor zurück lotste. Seitdem ist Nemet Torwarttrainer bei der Liga-Mannschaft und nun auch verantwortlicher Coach der Oberliga-Reserve. Dort übernimmt er eine Mannschaft, die in diesem Jahr weniger personelle Veränderungen als üblich hinnehmen musste.

Lediglich in der Abwehr muss der Coach das Bollwerk Ofusuhene Odoru-Oponi/Jan-Philipp Rose ersetzen. Womöglich macht er dies mit einer Systemumstellung. Denn in der Vorbereitung experimentierte Nemet mit einer Dreierkette, um offensiv mehr Akzente setzen zu können.

Verlassen kann sich Nemet auf bewährte Kräfte wie Matthias Hinzmann, Michael Hempen, Martin Marcinkiewicz oder den neuen Kapitän Ata Yamrali. "Wichtig ist für uns, dass sich die Spieler in einem guten Umfeld entwickeln können. Durch meine Person ist die Nähe zur Liga-Mannschaft noch verbessert worden", sagt der Trainer und hat damit Talente wie Jan-Philipp Kalla, Jeremi Opoku-Karikaili, Marcel Maurer und Kasper von Wensierski im Auge.

Das gilt auch für den umgekehrten Weg, denn aus dem Regionalliga-Kader werden immer wieder Ersatzspieler zum Einsatz kommen. "Deshalb sollten wir uns auch im Mittelfeld etablieren können", sagt Obmann Hermann Klauck, der es nach mehr als 25-jähriger Tätigkeit wissen müsste, "wir haben mehr Alternativen. Deshalb ist mir mit unseren hungrigen Talenten nicht bange." Die Nachwuchsarbeit steht bei St.Pauli also weiter auf festen Beinen

Harald Borchardt

 

kicker

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