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18.04.2007, 13:01

Stimmen zur Wahl Polens und der Ukraine

"Chance und Herausforderung"

Reaktionen auf die Wahl der UEFA, die Ausrichtung der Europameisterschaft 2012 an Polen und die Ukraine zu vergeben.

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DFB-Präsident Theo Zwanziger: "Beide Verbände haben ihre Bewerbung mit viel Ideenreichtum und Engagement vorangetrieben. Ihr Optimismus hat sich nun bestätigt. Sicher werden vor allem die Italiener enttäuscht sein. Wie immer in solchen Fällen ist die UEFA-Entscheidung zu respektieren."

Bundestrainer Joachim Löw: "Wie schon bei der EM 2000 in Belgien und den Niederlanden ist das eine Doppellösung, mit der gleichzeitig in zwei Ländern die Fans in ihren Bann gezogen werden. Ich bin überzeugt davon, dass der Fußball in Polen und der Ukraine dadurch einen zusätzlichen Schub erhalten wird."

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff: "Die UEFA-Entscheidung werte ich als Zeichen, dass die sportliche Infrastruktur in beiden Ländern gestärkt werden soll. Die Europameisterschaft 2012 wird den Menschen in Polen und der Ukraine sicherlich viel Freude bescheren."

Michal Listkiewicz (Verbands-Präsident Polen): "Die Freundschaft zwischen der Ukraine und Polen hat eine lange Geschichte. Dieses Turnier wird ein Meilenstein fur uns sein. Es gibt so viele Fußball-Fans in Polen und der Ukraine. Wir werden bereit sein. Ich hoffe, die Mannschaften werden mit Freude zu uns kommen. Wir haben es in Osteuropa verdient, dass so ein Ereignis mal zu uns kommt. Wir hatten in den vergangenen Jahren nicht die Möglichkeit, den Fußball so voranzubringen wie etwa in anderen Ländern. Dieser Zuschlag wird uns nun aber die Möglichkeit dazu geben."

Grigoriy Surkis (Verbands-Präsident Ukraine): "Ich bin stolz, dass wir den Zuschlag erhalten haben. Wir werden in den nächsten Jahren mit ganzem Herzen die Herausforderung bewältigen. Wir werden das Vertrauen, das in uns gesetzt wird, rechtfertigen. Die Ukraine ist erst seit 15 Jahren unabhängig. Das ist eine große Chance und eine große Herausforderung für uns."

Viktor Juschtschenko (Präsident der Ukraine): "Ich bin überzeugt, dass die Ukraine und Polen den hohen Erwartungen bei der Austragung dieses wichtigen Ereignisses gerecht werden."

Dino Zoff (früherer italienischer Nationaltorhüter): "Damit hätte ich nicht gerechnet. Das ist eine schwere Niederlage."

Reiner Calmund (ehemaliger Manager von Bayer Leverkusen): "Die Zeit war reif, dass ein großes Fußball-Event nach Ost-Europa vergeben wird. Es zeigt, wie sich die Welt verändert, denn eine solche Entscheidung wäre noch vor 20 Jahren undenkbar gewesen. Die Veranstalter wissen selbst am besten, dass sie sich in Sachen Infrastrukur und Stadionbau mächtig ins Zeug legen müssen. Die EM wird dem Fußball in beiden Ländern mächtig Auftrieb geben."

zusammengestellt vom sid und der dpa

18.04.07
 
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