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Deutschland |
- |
Zypern |
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4:0 (2:0) |
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Wegen der vielen Ausfälle musste Bundestrainer Joachim Löw besonders sein Mittelfeld personell umstellen. Ohne Kapitän Ballack (Chelsea), Schneider (Leverkusen), Frings (Bremen), Schweinsteiger und Jansen (beide Bayern) sollten Fritz, Hitzlsperger und Trochowski dem Spiel der DFB-Auswahl die nötigen Impulse verleihen. Podolski sollte über die linke Seite hinter dem Sturmduo Klose/Gomez für Wirbel sorgen. Zyperns Trainer Angelos Anastasiadis konnte auf seinen angeschlagenen Kapitän Okkas (Knie) zurückgreifen. Mit Aloneftis von Energie Cottbus stand ein Bundesliga-Profi in der Startelf der Zyprer.
Im ausverkauften Stadion in Hannover legte die deutsche Mannschaft los wie die Feuerwehr und führte bereits nach zwei Minuten. Mit einem energischen Antritt und gekonntem Dribbling umspielte Podolski drei Abwehrspieler der Gäste, flankte den Ball von der Torauslinie zurück und Fritz vollendete mit einem Flugkopfball.
Die Elf von Joachim Löw ruhte sich aber nach der frühen Führung nicht aus, hielt das Tempo hoch und brachte die gegnerische Defensive - vor allem über den agilen Podolski über links - immer wieder in arge Bedrängnis. Fast schon zwangsläufig wurde die DFB-Auswahl nach 20 Minuten mit dem zweiten Treffer belohnt. Nach einer gelungenen Kombination landete der Ball bei Fritz. Der Bremer legte den Ball zurück auf Klose, der sich die Chance nicht nehmen ließ und aus elf Metern das Spielgerät ins Netz setzte.
Die in der Abwehr überforderten Zyprer konnten auch im Spiel nach vorne nichts bieten, Jens Lehmann musste zunächst nicht eingreifen. Deutschland hatte in der 23. Minute durch Gomez die nächste Chance - und Zyperns Coach Angelos Anastasiadis genug vom Abwehrverhalten von Theodotou. Nikolaou sollte ab der 28. Minute Podolski stoppen, der das Spiel des dreimaligen Weltmeisters unermüdlich antrieb.
Das deutsche Team ließ es nach einer halben Stunde etwas ruhiger angehen, ohne dabei den Zug zum Tor zu verlieren. So führte eine Nachlässigkeit in der deutschen Hintermannschaft fast zum Anschluss, Aloneftis scheiterte aber an einer Fußabwehr von Lehmann.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs ließ die deutsche Mannschaft die Zügel noch etwas schleifen und die letzte Entschlossenheit vermissen. Erst Podolski riss die DFB-Auswahl aus ihrer Lethargie und krönte seinen starken Auftritt mit einem Tor (53.). Einen Pass von Klose spitzelte der Offensivmann über Georgallidis hinweg ins Netz. Die Partie war entschieden, doch Podolski hatte noch nicht genug. Einen Knaller des 22-Jährigen lenkte Georgallidis mit Mühe über die Querlatte (57.).
Während die Offensive wirbelte, zeigte die deutsche Defensive leichte Schwächen. So prüfte Aloneftis nach 72 Minuten Lehmann, der den Schuss des Cottbusers aus dem Eck fischte. Nachdem Hilbert und Mertesacker auf der anderen Seite zwei gute Chancen ungenutzt ließen, hatte wieder Podolski seinen Auftritt. Er ließ Christou im Strafraum stehen und bediente Hitzlsperger, der nur noch den Fuß hinhalten musste (82.) - 4:0.
Am Mittwoch endet die EM-Qualifikation für Deutschland mit dem Spiel gegen Wales.
| Deutschland |
|---|
![]() Aufstellung: Lehmann (2) - A. Friedrich (5) , Mertesacker (3,5) , Metzelder (4,5) , Lahm (2,5) - Hitzlsperger (3) - Trochowski (4) , Podolski (1) - Klose (2,5) , Gomez (4) Trainer:
Löw |
| Zypern |
![]() Aufstellung: Georgallidis (4) - Theodotou (6) , Christou (5) , Lambrou (5) , Garpozis (5) - Satsias (4) - Charalambidis (4) , Makridis (4) , Aloneftis (3) - Okkas (3) - Konstantinou (5,5) Einwechslungen: 28. Nikolaou (5) für Theodotou 46. Theofilou (4,5) für Charalambidis 69. Yiasoumis für Konstantinou Trainer:
Anastasiadis |