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09.09.2006, 19:32

1. Runde: 1860, Rostock, Mainz und Bielefeld raus

Blaues Auge für Hertha

Am Sonntag warf Oberligist Babelsberg Zweitligist Rostock raus und Drittligist Lübeck stoppte 1860. Duisburg wendete den Ausrutscher in Ahlen ab und Köln gewann das Zweitligaduell in Jena. Wolfsburg siegte dank später Klimowicz-Tore bei Fünftligist Bremerhaven. Bielefeld blieb in Pfullendorf auf der Strecke und auch die Mainzer mussten in Saarbrücken die Segel streichen. Hertha BSC dagegen kam durch ein Bastürk-Tor in der Verlängerung gegen Darmstadt mit einem blauen Auge davon.

Pure Freude: Die Pfullendorfer Lucic, Hagg und Konrad bejubeln das 2:1 gegen Bielefeld.
Pure Freude: Die Pfullendorfer Lucic, Hagg und Konrad bejubeln das 2:1 gegen Bielefeld.
© dpaZoomansicht

Am Sonntagabend taten sich die Bundesligisten schwer. Nur Aachen, das nach dem Abflug von Trainer Dieter Hecking imterimsweise von Dirk Bremser betreut wird, ließ beim sächsischen Oberligisten Chemnitzer FC mit dem 2:0 nichts anbrennen.

Arminia Bielefeld dagegen flog durch ein 1:2 beim Regionalligisten SC Pfullendorf aus dem Pokal. Lucic und Hagg trafen im zweiten Abschnitt für die Feichtenbeiner-Elf. Ausgerutscht ist auch der 1. FSV Mainz 05, der im Südwest-Duell in Saarbrücken mit 0:1 den Kürzeren zog. Das Tor des Tages für den saarländischen Drittligisten erzielte Charles Haffner.

Noch im Rennen ist Hertha BSC, das am Darmstädter Böllenfalltor nach 90 Minuten allerdings nicht über ein torloses Remis hinauskam. Die Hauptstädter konnten sich in der Verlängerung durch ein Tor von Regisseur Bastürk gegen die "Lilien" mit 1:0 durchsetzen.

Pokalfight: Darmstadts Achim Pfuderer gegen den Berliner Marko Pantelic.
Pokalfight: Darmstadts Achim Pfuderer gegen den Berliner Marko Pantelic.
© dpa

Auch am Sonntagnachmittag blieben den Profis böse Überraschungen gegen Amateurteams nicht erspart. Besonders Sensations-gefährdet war Borussia Mönchengladbach, das beim Fünftligisten SV Roßbach/Wied antreten musste, doch die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes löste die Sache souverän. Nach 90 Minuten stand es 4:1 für den bislang dreimaligen Pokalsieger.

Auch die Unterhachinger setzten sich recht sicher beim Spitzenreiter der Oberliga Nordrhein SSVg Velbert durch. Lechleiter, Kolomaznik und Spizak schossen die Deutinger-Elf in Runde zwei.

Rostock scheitert an Viertligist Babelsberg

Deutlich weniger Freude machte Hansa Rostock der Ausflug zu Oberligist Babelsberg 03. Der ehemalige Zweitligist (2001/02) warf den aktuellen Zweitliga-Vierten mit 2:1 aus dem Rennen. Jan Mutschler (34.) und Patrick Moritz (66.) brachten den Tabellenführer der NOFV-Nord in Front, doch nach dem Anschlusstreffer durch Yelen (69.) wurde es noch mal spannend im Karl-Liebknecht-Stadion. Allerdings brachten die Potsdamer den Vorsprung mit viel Herz über die Zeit.

Der MSV Duisburg hätte beinahe beim Zweitliga-Absteiger Rot-Weiss Ahlen Federn gelassen, doch der Bundesliga-Aufsteiger konnte sich beim Ahlener Bediako bedanken, dem in der 57. Minute per Eigentor der Fauxpas des Tages passiert. So blieb es dem Duisburger Urgestein, Bernard Dietz, auf der Trainerbank der Rot-Weissen verwehrt, "seinen MSV" rauszukegeln.

Einen weiteren finanziellen Rückschlag musste das nicht auf Rosen gebettete 1860 München beim Regionalligisten VfB Lübeck einstecken, wo die "Löwen" mit 0:1 verloren. Das Tor des Tages erzielte der Ex-Braunschweiger Dustin Heun in der 30. Minute. Im einzigen Zweitliga-Duell des Sonntags setzte sich der 1. FC Köln dank eines Doppelpacks von Adil Chihi beim Aufsteiger Carl Zeiss Jena mit 2:1 durch.

Klimowicz verhindert zweite Augenthaler-Blamage

Haarscharf an der Blamage vrobei schrammte der VfL Wolfsburg beim Fünftligisten Bremerhaven. Die Elf von Trainer Klaus Augenthaler, der schon einmal mit dem 1. FC Nürnberg an einem Fünftligisten scheitere (2001 1:2 beim der SSV Ulm), benötigte in der Schlussphase zwei Klimowicz-Tore, um in die nächste Runde einzuziehen.

Der Samstag war mit der Neuauflage des letztjährigen Halbfinales zwischen dem FC St. Pauli und Bayern München zu Ende gegangen. Dabei bot die Partie alles, was ein Pokalspiel ausmacht. Spannung und Dramatik bis zum Schluss. Drei Tore, eine Rote Karte gegen Lucio und eine Gelb-Rote gegen Fabio Morena sahen die 19.500 Zuschauer im ausverkauften Stadion am Millerntor. Am Ende behielten die Bayern mit 2:1 n.V. die Oberhand.

Am Nachmittag war bereits Bundesliga-Spitzenreiter 1. FC Nürnberg beim BV Cloppenburg gefordert. Banovic traf beim knappen 1:0-Erfolg, während die Abwehr der Franken auch im vierten Pflichtspiel ohne Gegentor blieb. Borussia Dortmund gewann beim bayerischen Fünftligisten TSG Thannhausen souverän mit 3:0, Schalke bei Hansa Rostock II gleich mit 9:1.

Bundesliga-Schlusslicht Hannover 96 zog unter Interimscoach Michael Schjönberg - Dieter Hecking tritt seinen Dienst an der Leine erst am Montag an - in die nächste Runde ein. Vor fast 15.000 Zuschauern bei Dynamo Dresden - auch dort vertrat mit Tom Stohn ein Interimscoach den neuen Mann Norber Meier - gewann 96 mit 3:2 (2:0).

Die erste echte Sensation lieferte dann Regionalliga-Süd-Spitzenreiter Stuttgarter Kickers gegen den Hamburger SV: Nach turbulentem Spielverlauf - die Schwaben lagen nach 2:0-Führung 2:3 zurück und retteten sich in der Schlussminute in die Verlängerung - besiegelte ein verwandelter Elfmeter von Doppeltorschütze Okpala das Ausscheiden des Favoriten.

DFB-Pokal, 1. Hauptrunde
Pokalaus für Werder und den HSV
RWE-Matchwinner Stefan Lorenz
Komm' her, Paulo!

Stefan Lorenz, beim Pokalfight zwischen Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus (1:0) eingewechselter Torschütze, dankt auf seine Weise dem ebenfalls kurz vorher eingewechselten Paulo Sergio für dessen Vorlage.
© dpa

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Nicht viel später musste mit Bremen der zweite Nordklub völlig überraschend beim "Underdog" FK Pirmasens die Segel streichen. Zellner schoss den Drittligist nach einer guten Stunde in Führung, Klasnic egalisierte kurz vor dem Ende (83.). In der Verlängerung fielen zwar keine Tore, aber Bremens Baumann flog per Ampelkarte vom Feld. Vom Punkt hatten dann die Rheinland-Pfälzer das bessere Ende für sich und eliminierten den haushohen Favoriten mit 4:2 im Elfmeterschießen.

Ebenso unerwartet scheiterte mit Cottbus ein weiterer Erstligist schon in Runde eins: Rot-Weiss Essen kegelte Energie durch ein Tor des eingewechselten Stefan Lorenz nach 69 Minuten aus dem Wettbewerb. Mit Glück setzte sich Bayer Leverkusen bei der TuS Koblenz mit 3:1 im Elfmeterschießen durch, wobei dem Zweitligisten in Person von Sukalo, Wiblishauser und Ziehl die Nerven versagten.

Die Zweitligisten Aue, Paderborn (im Elfmeterschießen in Magdeburg), Kaiserslautern, Offenbach, Freiburg und Karlsruhe folgten am Nachmittag durch Favoritensiege gegen Amateurklubs den bereits am Freitag erfolgreichen Fürthern in Runde zwei.

Um 18 Uhr kam es zum Duell der bayerischen Zweitligisten FC Augsburg und Wacker Burghausen. In einem abwechslungsreichen Spiel war Burghausen zweimal auf der Siegerstraße, ehe der FCA den Spieß umdrehte und kurz vor Schluss 3:2 führte. Drescher rettete sein Team in die Verlängerung, in der Nicu in der 119. Minute den Siegtreffer für die Salzachstädter erzielte.

Jubel in Osnabrück
Jubel in Osnabrück: Der VfL kegelt Eintracht Braunschweig mit 3:1 aus dem Pokal.
© imagoZoomansicht

Der Oberligist SV Sandhausen konnte am Freitag kein weiteres Kapitel als Pokalschreck schreiben. Am 20. September 1995 ging der 15:14-Sieg nach Elfmeterschießen der Sandhäuser gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart als das bis heute torreichste Spiel in die Cup-Geschichte ein. 1985 erreichte Sandhausen sogar das Viertelfinale und scheiterte dort erst an Borussia Dortmund. Der heutige Trainer Gerd Dais war damals als Aktiver dabei.

In diesem Jahr war aber bereits in der 1. Runde Schluss. Die Baden-Würrtemberger verloren gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 0:2 (0:1). Timm brachte die Franken mit einen von Beisel abgefälschten Schuss (12.) in Führung, Danny Fuchs (71.) erzielte den Endstand.

Dagegen wurde Zweitligist Eintracht Braunschweig vom VfL Osnabrück kalt erwischt. Nach torloser erster Halbzeit schaltete der Regionalligist im zweiten Durchgang einen Gang höher und kam durch Tore von Cichon (54., Foulelfmeter), Aziz (64. Foulelfmeter) und Menga (70.) zum 3:1-Sieg. Den Ehrentreffer für die enttäuschenden Braunschweiger erzielte Kuru ebenfalls per Strafstoß (85.).

Die Auslosung der 2. Runde findet am Samstag, 16. September, im Rahmen des Aktuellen Sportstudios (ZDF) statt.

 

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