Bereits am vergangenen Dienstagabend war der trickreiche Stürmer in der Hansestadt eingetroffen, um den üblichen Medizincheck zu absolvieren. Schon am Pfingstwochenende sagte der Ägypter das Länderspiel gegen Mauretanien am 3. Juni wegen Leistenproblemen ab.
Am Donnerstag wurde Zidan in München an der Leiste operiert - ein Sachverhalt, der den Verantwortlichen des HSV im Vorfeld bekannt war. Der Angreifer musste wegen Leistenproblemen schon beim Saisonausklang der Mainzer (2:5 beim FC Bayern) passen. Zum Trainingsstart des UI-Cup-Teilnehmers am 2. Juli soll Zidan wieder fit sein.
In den zurückliegenden Tagen hatte sich der Wechsel nach Hamburg immer mehr verdichtet. Nach vereinzelten Bekenntnissen über die Medien ("In Deutschland ist Hamburg meine erste Adresse") gab der Ägypter von Mainz 05 nun auch dem Klub sein Ja-Wort.
"Er ist der Spieler, den wir uns gewünscht haben", sagte HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer. Zidan soll in der Hansemetropole rund 2,3 Millionen Euro verdienen, so dass sich das Gesamtpaket auf rund 15 Millionen Euro beläuft.
Zidan selbst kündigte gleich bei seiner Vorstellung am Sonntagnachmittag "weitaus mehr Tore" als in der abgelaufenen Saison an. Für die Rheinhessen erzielte er in der Rückrunde in 15 Spielen 13 Treffer.
2,8 Millionen hatte Mainz im Winter an Werder Bremen für den Angreifer gezahlt und ihn mit einem Vertrag bis 2010 ausgestattet.
Den Ausschlag für den HSV hatte letztlich auch ein Treffen Zidans mit Trainer Huub Stevens gegeben. Der Position des Trainers - seit der innigen Beziehung zu Jürgen Klopp ein entscheidender Punkt für den eigenwilligen Stürmerstar. Nach dem Termin mit Stevens war der Noch-Mainzer überzeugt - und die von Heidel in der Hamburger Morgenpost geäußerten Bedenken Makulatur: "Immer größere Klubs klopfen an, wir können es selbst kaum glauben, wer sich alles meldet. Und wenn die Klubs anfangen, mit ihren Scheckbüchern zu wedeln, kommt Mohamed sicher auch ins Grübeln. Für den HSV ist es ein Wettlauf mit der Zeit geworden."
Der Wettlauf mit der Zeit blieb also aus - Zidan wird in Stevens Planungen die zentrale Rolle in vorderster Front spielen. Hamburgs Trainer sieht den Ex-Bremer sowohl im 4-2-3-1- als auch im 4-4-2-System als feste Größe, will durch Zidans Tempo das Angriffsspiel schneller machen.
Sebastian Wolff
| BVB oder FC Bayern - wer holt den Pott? | |
| Zum Ergebnis |
| Verein | Name | Datum | Position |
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16.05.12
Mittelfeld
Nürnberg: Dreijahres-Vertrag für den Japaner |
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Flückiger, Franco 16.05.12
Torwart
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Carlitos 16.05.12
Mittelfeld
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Boka, Arthur 16.05.12
Abwehr
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Ndjeng, Dominique 16.05.12
Mittelfeld
Augsburg: Royer und Stieber im Blickfeld |
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